Durch die Warmumformung können auch die höherfesten Stahlwerkstoffe wirtschaftlich geformt werden
Gemeinsam mit Kunden aus der Automobil- und Zulieferindustrie hat das Unternehmen ein Verfahren zur Herstellung von warmumgeformten und pressgehärteten Strukturbauteilen sowie die Beschneidewerkzeuge entwickelt und gebaut.
„Dadurch“, sagt Manfred Beck als Vertriebsleiter des Unternehmens, „konnten wir sowohl eine höhere Festigkeit als auch eine größere Härte des Werkstoffes erzielen und in der Folge die Materialdicken stark reduzieren. Darüber hinaus entfallen auch zusätzliche Verstärkungen.“
In der Großserienfertigung bei den automobilen Kunden von Car-Tec sowie beim Einbau in die Karosserie haben sich die sehr hohe Formgenauigkeit und das nicht vorhandene Aufsprungverhalten sehr positiv ausgewirkt.
„Der Trend zum Einsatz von pressgehärteten Bauteilen wird sich verstärkt fortsetzen und von der technischen Weiterentwicklung der Werkzeugkonzepte für hoch-komplexe Bauteilgeometrien geprägt werden“, konstatiert Beck. Prognostiziert wird eine Erweiterung des Teilespektrums durch das so genannte 2-3-Zonenhärten sowie durch die zunehmende Verwendung von Rohren.
Die Vorteile des Warmumformens und Presshärtens werden über die jetzt gefertigten Strukturteile hinaus auch auf andere Fahrzeugteile, beispielsweise auf Fahrwerksteile ausgedehnt werden. Car-Tec wird die Thematik des Warmumformens auf der Euroblech gemeinsam mit dem Karlsruher Pressenhersteller Neff präsentieren.



