Maschinenbau

TU Berlin qualifiziert sich für Robocup-Weltmeisterschaft

Elf Kreise müsst ihr sein – zumindest in der 2-D-Simulationsliga des Robocup. Die „Spieler“, zur Hälfte gelb und rot eingefärbt, agieren zwar nach den offiziellen Fifa-Regeln, bewegen sich allerdings über ein Spielfeld auf dem Bildschirm.

„Unsere Spieler heißen Agenten“, erläutert Holger Endert, real existierender Leiter des Teams Dainamite und wissenschaftlicher Mitarbeiter am DAI-Labor. Diese Agenten sind jeweils autonome Programme, die untereinander kommunizieren können und nahezu in Echtzeit kicken. „Das Fußballspiel dient uns als Testlabor bei der Entwicklung autonomer Computerprogramme“, sagt Endert.

Robocup-Liga analysiert Zielerreichung

Beim Robocup-Soccer treten Maschinen gegeneinander an. In dieser Liga interessieren sich die Forscher für mechanische und Koordinationsfragen. In der 2-D-Liga – so Endert – könne man sich besser auf die „mentalen“ Probleme konzentrieren, beschäftigt sich etwa mit Fragen darüber, wie definierte Ziele auch intuitiv modelliert und erreicht werden können.

Insgesamt dauert ein solches Agenten-Spiel etwa zehn Minuten. Ein Coach-Agent analysiert das Spiel und kann – je nachdem, wie er programmiert ist – auch ins Spiel eingreifen, zum Beispiel, um die Aufstellung der Spieler-Agenten zu verändern.



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