Maschinenbau

Beim Robocup spielen über 150 Fußball-Teams um den Sieg

„Der Robocup wird immer mehr zu einem technologischen und sportlichen Großereignis und ich freue mich, dass wir die Veranstaltung auf der Hannover-Messe haben“, erklärte Sepp D. Heckmann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe, anlässlich der Eröffnung des Roboterwettstreits.

Prof. Dr. Thomas Christaller, Leiter des ausrichtenden Fraunhofer-Instituts für intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin, bezeichnete den Robocup als Maßstab der menschlichen Intelligenz. „Damit hat er das Schachspielen abgelöst.“

Universitäten, Forschungsinstitute und Unternehmen beim Roboterfußball dabei

Roboterfußball ist ein ambitionierter Hightech-Wettstreit für Universitäten, Forschungsinstitute und Industrieunternehmen. Denn was zunächst wie ein einfaches Spiel unterschiedlicher Robotermodelle aussieht, ist für die Maschinen eine höchst komplexe Aufgabe.

Die Roboter müssen Ball, Seitenauslinie und Torkasten zuverlässig erkennen und Mitspieler von Gegnern unterscheiden können. Dazu verfügen sie über Kameras und Sensoren, bordeigene Prozessoren sowie innovative Antriebe. Dabei reagieren und kommunizieren die Roboter selbstständig.

An fünf Tagen werden rund 150 Forscherteams aus mehr als 15 Ländern in Halle 25 in mehreren Ligen um den Sieg kämpfen. 46 Mannschaften starten beim Robocup Senior und über 100 beim Robocup Junior. Dort können sich Schülerinnen und Schüler bis 19 Jahren in den Disziplinen Robo-Dance und Robo-Rescue messen.

Damit bietet der Robocup Schülern, Studenten und Wissenschaftlern eine Plattform, um neue Techniken zu entwickeln und damit dem Ziel näher zu kommen, bis 2050 ein Roboterteam auf die Beine zu stellen, das gegen ein menschliches Weltmeisterteam im Fußball gewinnen kann.

Sonderausstellung Mobile Roboter & Autonome Systeme, Halle 25



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