Die Präsentation umfasst einerseits ein Modell eines Audi A6, das in Längsrichtung aufgeschnitten ist und dadurch Einblick ins Innere des Karosserie- sowie des Innenraumaufbaus gibt.
Andererseits geben komplette Produktionsmaschinen Aufschluss über die Kompetenz der daran beteiligten Baugruppen- und Systemlieferanten in den jeweiligen Zulieferketten. So legt der Aussteller Cortexon anhand einer ausgestellten Maschine die heutigen Anforderungen an einen Gehäusehersteller für elektronische Steuerungen offen.
Die Großexponate machen augenscheinlich, dass heute in der Zulieferkette mehr erforderlich ist als reine Lohnfertigung. Ein wesentlicher Grund dafür wird im hohen Wettbewerbsdruck auf dem Weltmarkt gesehen. Dieses Drucks müssen sich die OEM-Kunden am Ende der Zulieferketten erwehren.
Spezialisierte Zulieferer halten dem Wettbewerb stand
Sie erhöhen daher die Entwicklungs- und Fertigungsgeschwindigkeit. Die Innovationszyklen werden verkürzt, die Verantwortung für Entwicklung und Fertigung wird auf mehrere Schultern verteilt. Das funktioniert jedoch nur mit spezialisierten Zulieferern.
So ist der niederländische Verband der Zulieferindustrie (Nevat) als Organisator der Sonderschau im Bereich Maschinenbau mit System- und Baugruppenlieferanten auf der Messe vertreten. Dazu gehört der Zulieferer Cortexon, der nicht nur Gehäuse für Maschinensteuerungen entwickelt und herstellt, sondern auch mit Elektronik, Kühlung und EMV-Abschirmung ausstattet.
Maschinenbau-Zulieferer müssen mehr bieten
Das Ergebnis ist ein einbaufertiges Produkt, für das Cortexon die Verantwortung von der Entwicklung bis zur Auslieferung übernimmt. Bei den ausgestellten Maschinen geht der Verantwortungsbereich sogar noch weiter. Er endet nicht am Ende der Zulieferkette wie ansonsten üblich.
In diesen Fällen umfasst die Verantwortung die gesamten Maschinenlebenszyklen, heißt es. Zu den Aufgaben moderner Zulieferer gehöre heute Life-Cycle-Management.
Sonderschau Systempartner, Halle 3, Stand D38



