Maschinenbau

Controller mit schneller, synchroner Profinet-Kommunikation

IRT-fähig sind die CPU 319-3 PN/DP für Simatic S7-300, die Profinet-CPU der Simatic S7-400, eine neue Profinet-CPU für das dezentrale Peripheriesystem ET 200S und der neue Embedded-Controller Simatic S7-MEC, wie Siemens auf der Hannover-Messe 2008 zeigen will.

IRT eignet sich vor allem in größeren Maschinen und Anlagen mit geringer Aktualisierungszeit und vielen Teilnehmern in Linienanordnung. Von Vorteil ist IRT auch, wenn schnelle Automatisierungsdaten und hohes Standard-Ethernet-Datenvolumen, zum Beispiel per TCP/IP, in einem Netz zu übertragen sind.

IRT-Profinet teilt die Medium-Bandbreite in zwei Intervalle. Eines davon ist für den schnellen und deterministischen Austausch von Automatisierungsdaten reserviert, das andere wird für die zeitunkritischen Standard-Ethernet-Daten genutzt.

Angeschlossene Profinet-I/O-Devices in 1 s hochfahren

Die FSU (Fast Start Up)-Funktion ermöglicht innerhalb 1 s den Hochlauf von am Netz angeschlossenen Profinet-I/O-Devices. Dies ist zum Beispiel bei Roboterapplikationen mit schnellem Werkzeugwechsel von Vorteil.

Der integrierte Webserver bietet Diagnosefunktionen, beispielsweise für die Topologie des gesamten Netzes oder zum Zustand der angeschlossenen Profinet- und Profibus-Feldgeräte. Wichtige Webseiten, etwa Variablenstatus und -tabellen sowie der Feldgerätezustand, werden automatisch aktualisiert.

Siemens AG Industry, Halle 9, Stand A72



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