Bei der Verarbeitung wird nur der Teil der Materialien, der tatsächlich verwendet wird, auf die benötigte Verarbeitungsviskosität verdünnt. Das 3K-Dosiersystem übernimmt dabei die angegebene Dosierung des hochviskosen Stammmaterials und der Härter im vom Lacklieferanten vorgegebenen Mischungsverhältnis.
Im Anschluss wird das Material durch automatisches Dosieren von Lösungsmitteln entsprechend den Vorgaben des Lackherstellers auf die gewünschte Verarbeitungsvoskosität gebracht.
Exakte Kontrolle der Luftschadstoffe
Die Anlage ermittelt automatisch die entstehenden VOC-Luftschadstoffe aller Materialien, indem sie den Lösemittelanteil der einzelnen Komponenten berechnet. Diese wird, laut Dete Dr. Tettenborn, nach der verarbeiteten Menge in einer Datenbank elektronisch gespeichert.
Über die errechnete Gesamtmenge soll dem verarbeitenden Betrieb so jederzeit ein Nachweis über den im Lackierprozess ausgestoßenen VOC-Anteil vorliegen. Das 3K-Dosiersystem wird mit einer Nachlegefunktion ausgestattet, womit der größte Teil des sonst üblichen Spülvorgangs entfällt.
Dete Dr. Tettenborn GmbH auf der Paintexpo 2008: Halle 4, Stand 4401



