Die Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen (FVV) weitet die vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) an wasserstoffbetriebenen Verbrennungskraftmaschinen und Brennstoffzellen erheblich aus. Zwölf neu initiierte Vorhaben ergänzen die bereits laufende Forschung und sollen so die Umsetzung der deutschen und der europäischen Wasserstoffstrategie beschleunigen. Ziel der Forschungsvereinigung ist es, die Defossilisierung der kompletten Energiekette voranzutreiben. Regenerativ hergestellter Wasserstoff eignet sich als Energieträger nicht nur für die Brennstoffzelle. Er kann auch direkt in Verbrennungsmotoren und Gasturbinen genutzt werden. Allerdings unterscheiden sich die chemischen Eigenschaften des Wasserstoffs signifikant…
An dem von der Europäischen Kommission mit 5,6 Millionen Euro geförderten neuen Projekt „Center of Excellence in Combustion” (CoEC) sind die Fachgebiete „Simulation reaktiver Thermo-Fluid Systeme“ und „Energie- und Kraftwerkstechnik“ vom Fachbereich Maschinenbau der TU Darmstadt beteiligt. Koordiniert wird der Forschungsverbund von elf Partnern aus acht Ländern vom Barcelona Supercomputing Center. Mit dem Europäischen Green-Deal hat sich die Europäische Union zum Ziel gesetzt, ihre Energie- und Transport-Systeme auf Klimaneutralität auszurichten. Um dies auch in Verbrennungsprozessen zu ermöglichen, sind neue innovative…
Geraten Fremdkörper wie Glassplitter in Lebensmittel, kann das für Konsumenten gefährlich sein. Die etablierten Röntgenverfahren erkennen vor allem Metalle – Glas, Kunststoff und Holz stellen eine Herausforderung dar. Der Prototyp SAMMI® füllt diese Lücke: Via Radar konnte er bereits Glassplitter in Doppelkeksen und fehlende Schokostückchen in Adventskalendern nachweisen. Rückrufaktionen bei Lebensmitteln bleiben ein großes Problem: Denn bei der Produktion kann schnell etwas schieflaufen, so dass versehentlich Glassplitter, Metallspäne, Holzsplitter oder Kunststoffteile in die Produkte geraten. Muss ein Produkt zurückgerufen werden,…
Wirkmechanismus des industriellen Katalysators Titansilikalit-1 basiert auf Titan-Paaren/Entdeckung wegweisend für die Katalysatorentwicklung Der Katalysator “Titansilikalit-1“ (TS-1) ist nicht neu: Schon vor fast 40 Jahren wurde er entwickelt und seine Fähigkeit entdeckt, Propylen in Propylenoxid, eine wichtige Grundchemikalie in der Chemieindustrie, umzuwandeln. Jetzt hat ein Wissenschaftlerteam der ETH Zürich, der Universität Köln, dem Fritz-Haber-Institut und der BASF durch die Kombination verschiedener Methoden einen überraschenden Wirkmechanismus dieses Katalysators entdeckt. Diese Erkenntnisse sollen die Katalysatorforschung einen wichtigen Schritt voranbringen. Propylenoxid wird in der…
Eine Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Deutschland und der King Abdullah University of Science and Technology (KAUST) in Saudi-Arabien hat organische Solarzellen untersucht und Designregeln für lichtabsorbierende Farbstoffe abgeleitet, die dazu beitragen können, diese Zellen effizienter zu machen und gleichzeitig das Absorptionsspektrum der Zellen an die Bedürfnisse der gewählten Anwendung anzupassen. Die meisten von uns sind mit Solarzellen aus Silizium vertraut, die vielfach auf den Dächern moderner Häuser zu finden sind. Diese Zellen bestehen…
Durch den Umbau des Energiesystems hin zu hohen Anteilen an Erneuerbaren Energien steigt die Bedeutung von Energiespeichern. Elektrochemische Stromspeicher, insbesondere Batterien, erleben gerade eine dynamische Entwicklung hinsichtlich Leistung, Verfügbarkeit und Kosten. Ergänzend dazu kann Bioenergie, z. B. in Form von Biogasanlagen, bereits heute als chemischer Energieträger und -speicher im Stromsektor flexibel eingesetzt werden. Das Projekt BioBatSys kombiniert Biogasanlagen mit Batteriespeichern, um neue Vermarktungswege zu eröffnen. Beide Formen der Energiespeicherung unterscheiden sich in ihren technischen und ökonomischen Eigenschaften und damit in…
Multifunktionaler Batterie-Wechselrichter mit netzstützenden Eigenschaften. LEITNING nennt sich ein gerade gestartetes Verbundvorhaben zur Erforschung und Entwicklung eines neuartigen, mobilen und multifunktionalen Batterie-Wechselrichters, das vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird. Dieses System soll es ermöglichen, zukünftig ein hochverfügbares und modulares Wechselstromnetz unter Einbeziehung lokal erzeugter erneuerbarer Energien zur Verfügung zu stellen oder lokal schwache Stromnetze zu stützen. Unter der Leitung der Infineon Technologies AG (München) arbeiten im Konsortium Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS), Fraunhofer IEE (Kassel), SWW Wunsiedel GmbH, FREQCON GmbH in Rethem/Aller sowie SUMIDA…
Längstes Hochspannungs-Supraleiterkabel der Welt für München / Kooperation von Stadtwerke München (SWM), Industriegase-Konzern Linde, Supraleiterhersteller THEVA, Kabelhersteller NKT, Fachhochschule Südwestfalen und Karlsruher Institut für Technologie (KIT) / Förderung durch Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Nach gemeinsamen Vorstudien mit der Fachhochschule Südwestfalen in Soest wollen die Stadtwerke München-Infrastruktur (SWMI), Netztochter der SWM, ein 12 Kilometer langes supraleitendes Kabel in München realisieren. Damit würde in München die mit Abstand längste Supraleiterverbindung der Welt entstehen. Für Auslegung, Entwicklung und Test der dafür…
Einem Forscherteam der Empa ist es gelungen, ein Material herzustellen, das wie ein leuchtender Solarkollektor funktioniert und gleichzeitig auf Textilien aufgebracht werden kann. Dies eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, Energie direkt dort zu produzieren, wo sie benötigt wird, nämlich bei der Nutzung von Alltagselektronik. Unser Energiehunger ist unersättlich, er steigt gar mit dem zunehmenden Angebot an neuen elektronischen «Gadgets» andauernd weiter an. Zudem sind wir fast immer auf Achse und somit auf eine permanente Stromversorgung angewiesen, mit der Smartphone, Tablet und Laptop…
Neue Kooperation zwischen der Technischen Universität Darmstadt und dem Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung. Die Technische Universität Darmstadt und das Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE) haben eine neue Max-Planck-Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Oliver Gutfleisch, Professor für Funktionswerkstoffe an der TU Darmstadt und wissenschaftlicher Leiter der Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie, gegründet. Die Gruppe ist am MPIE angesiedelt und beschäftigt sich mit dem Design von effizienten Hart- und Weichmagneten, magnetokalorischen und verwandten Funktionswerkstoffen. „Magnete sind Schlüsselmaterialien für die Elektrifizierung und damit…
2,3 Mio. Euro für Batterie-Projekt von UDE und Evonik Spätestens im Jahr 2023 soll es marktreif sein: Anodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien, das zu leistungsfähigeren Energiespeichern führt. Das Material ist in den Laboren des Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) bereits erprobt worden. Seit dem 1. September fördert das Bundeswirtschaftsministerium die UDE mit fast 1,7 Mio. Euro, um den Herstellungsprozess in einem gemeinsamen Projekt mit Evonik weiterzuentwickeln und auf den Industriemaßstab zu übertragen. Bisher wird Graphit als Anodenmaterial in Lithium-Ionen-Batterien…
Würde man 80.000 von ihnen übereinanderlegen, wäre der Stapel nur so hoch wie ein flachliegendes Blatt Papier: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) und Kooperationspartner haben eine nur drei Atomlagen dünne Schicht aus Wolframdisulfid entwickelt, die leuchtet, flexibel ist und zudem stabil gegenüber äußeren Einflüssen. Mehrere Quadratzentimeter große Flächen davon wurden bereits in Bauelemente eingebettet, der Herstellungsprozess ist aber darüber hinaus skalierbar. Das Fachmagazin Advanced Optical Materials berichtet. Die hauchdünne Leuchtschicht wächst auf einer Unterlage aus…
4 Mio. Euro für internationales Doktorandennetzwerk Sie können Licht erzeugen, detektieren, modulieren und speichern, um hochfrequente Terahertzstrahlung zu empfangen und zu verarbeiten – theoretisch. Noch sind lediglich einzelne Bestandteile optischer Chips entwickelt; bis zu vollständigen Schaltkreisen auf Photonen-Basis sind noch einige Herausforderungen zu meistern. Diesen stellt sich nun das internationale Doktorandennetzwerk TERAOPTICS, das von Ingenieuren der Universität Duisburg-Essen (UDE) koordiniert wird. Die EU fördert das Projekt bis 2024 mit vier Millionen Euro. Licht lässt sich durch spezielle Technik in hochfrequente…
Forscher der Westfälischen Hochschule wollen Vanadium-Batterien für nachhaltiges Energiemanagement nutzen. Vanadium-Batterien nutzen das Energiegefälle zwischen zwei Vanadium-Lösungen dazu, durch das Hin- und Herschaufeln von Elektronen Energie zu sammeln, zu speichern und wieder abzugeben. Elektrochemisch heißen sie daher Vanadium-Redox-Fluss-Batterien (wobei das Redox gleichzeitig für die energetischen Reaktionen Reduktion und Oxidation steht). Abgekürzt wird das mit VRFB. Prof. Dr. Michael Schlüter und Mitarbeiter Stefan Palte vom Gelsenkirchener Fachbereich „Elektrotechnik und angewandte Naturwissenschaften“ wollen mit ihnen Klärwerke stromautark machen. Die Vanadium-Batterie beruht auf…
Elektrisch angetriebener LKW-Trailer spart 20 Prozent CO2 ein Drittgrößter Verursacher von CO2-Emissionen in Deutschland ist der Verkehr, und einen gewichtigen Anteil daran haben LKW. Speziell für den Langstrecken-Gütertransport sind batterieelektrische Fahrzeuge aufgrund der hohen Massen und Kosten für die Batterien allerdings schwierig umzusetzen. Weitere Möglichkeiten der Emissionsminderung bieten neue Antriebskonzepte für Nutzfahrzeug-Anhänger. Forscher des Fraunhofer LBF entwickelten in einem Verbundprojekt einen besonders leichten Hochvolt-Energiespeicher für einen elektrisch angetriebenen Sattelauflieger. Durch den elektrischen Antrieb des Trailers konnten sie den Verbrauch des…
Ein neues Radarverfahren verarbeitet die Reflexionen eines Referenzobjekts, ohne das Sendesignal einzubeziehen. Dadurch wird eine Bestimmung der relativen Abstände zwischen einzelnen Reflexionsobjekten möglich. Vorteile gegenüber konventionellem Radar sind z.B. die einfachere Architektur des Radarsensors, da er nur noch aus einem oder mehreren nichtlinearen Empfängern und einem davon unabhängigen Sender besteht. Die TLB GmbH unterstützt die Universität Stuttgart bei der Patentierung und Vermarktung der Innovation. TLB ist mit der wirtschaftlichen Umsetzung dieser Technologie beauftragt und bietet Unternehmen Möglichkeiten der Zusammenarbeit und…