Ziel des Programms ist es, Forschung und Planung für ein energielieferndes Fusionskraftwerk effizienter zu gestalten und die Finanzierung durch die EU neu zu regeln.
Neue Grundlage der Finanzierung ist nun der Anteil der einzelnen Zentren an dem Arbeitsplan, der in einzelne „Aufgabenpakete“ aufgeteilt wurde.
Der Schwerpunkt der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Jülicher Institut für Energie- und Klimaforschung liegt in der Materialforschung: Bei der Energieauskopplung aus Brennkammern von Fusionsreaktoren treten extrem hohe Wärmebelastungen auf, die künftige Kraftwerke im Dauerlastbetrieb aushalten müssen, um wirtschaftlich zu sein.
Am Jülicher Institut werden die dazu geeigneten Materialien erforscht und wird analysiert, wie sie mit der heißen Fusionsmaterie reagieren.
Die EU fördert die Fusionsforschung bis 2018 mit rund 450 Millionen Euro. Zusammen mit den nationalen Mitteln beläuft sich das Fünf-Jahres-Budget von EUROfusion auf 857 Millionen Euro. Koordinator des Konsortiums ist das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching.
Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Plasmaphysik (IEK-4):
http://www.fz-juelich.de/iek/iek-4/DE/Home/home_node.html
EUROfusion:
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