Trotz des Booms der erneuerbaren Energien werden konventionelle Kraftwerke weiterhin einen entscheidenden Beitrag zur globalen Energieversorgung leisten.
Doch auch sie lassen sich durch Modernisierung wesentlich effizienter und umweltfreundlicher gestalten. So rüstete Siemens etwa ein Kraftwerk in Russland um und erhöhte dadurch den Wirkungsgrad von 38 auf 55 Prozent – was enorm Brennstoff und CO2-Emissionen einspart.
Ähnliche Erfolge lassen sich auch in der Autoindustrie erreichen, unter anderem mit einer intelligenten Steuerung der Fertigungsstraßen. Wegen steigender Rohstoffpreise müssen vorhandene Ressourcen optimal genutzt werden. Konzernweit hat Siemens daher einige hundert Materialoptimierungsprojekte aufgebaut.
Oftmals können auch teure Rohstoffe durch gleichwertige preisgünstige Ressourcen ersetzt werden. Künftig könnten zudem Biopolymere aus nachwachsenden Rohstoffen eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen bieten.




