Es handelt sich um die bislang größte Anlage der Firma Sulfurcell. Das Besondere daran: Den Strom liefern neuartige Solarzellen auf der Basis von Kupfer-Indium-Sulfid.
Betreiber der Solaranlage ist die Firma Dachland, die neuen Module kommen von dem Adlershofer Unternehmen Sulfurcell, einer Ausgründung aus dem Hahn-Meitner-Institut.
Die schwarz glänzende Solarwand ist rund 640 Quadratmeter groß (8 mal 80 Meter) und bringt etwa 39 Kilowatt Peakleistung (kWp). Sie wurde nach fünf Wochen Montagezeit kurz vor Weihnachten fertig gestellt. Der bisherige Probebetrieb verlief ohne jegliche Störung. Sie besteht aus insgesamt 732 einzelnen Modulen, davon sind zwei anlagenbedingt inaktiv. Jedes der aktiven Einzelmodule liefert 45 bis 60 Watt Leistung und misst 1,296 mal 0,656 Meter. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 250.000 Euro.
Ansprechpartner:
Petra Immerz, Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik
030 / 6392-2626
immerz@fbh-berlin.de




