Energie & Elektrotechnik

Die Verbesserung von Tools für die globale Energieanalyse

Das Verstehen der langfristigen Nutzung von Energieressourcen ist ein mühsamer Prozess, der nicht viel Raum für Fehler lässt.

Die Investition in Innovationen im Bereich der Energietechnologie kann in hohem Maße durch Änderungen in der Energiepolitik beeinflusst werden und deshalb weit reichende Auswirkungen mit sich bringen. Im Rahmen des von der EU finanzierten SAPIENT-Projekts beschäftigte man sich mit der Entwicklung geeigneter Tools für die langfristige Analyse von Energiesystemen auf globaler und regionaler Ebene. Das Ziel lag in der Einbeziehung zahlreicher Faktoren, einschließlich Trends der Vergangenheit, politische Verwicklungen sowie demographisches und wirtschaftliches Wachstum.

Der Projektpartner, das in der Schweiz ansässige Paul Scherrer Institut (PSI), konzentrierte sich auf die Umarbeitung von ERIS, dem Prototyp eines globalen Energiemodells. Bei ERIS (Energy Research and Investment Strategy) handelt es sich um ein Softwaremodell, das vor SAPIENT unter der Schirmherrschaft des TEEM-Projekts erarbeitet wurde. In seiner ursprünglichen Form ging es hauptsächlich um die Technologiepriorisierung, es konnte jedoch nur eine Region abgedeckt werden.

Die verbesserte ERIS-Version des PSI arbeitet multiregional und berücksichtigt zahlreiche unterschiedliche Technologien. Diese neue Version wurde für die Studie der weltweiten Stromerzeugung eingesetzt. Als Ausgangspunkt wird aufgrund der Funktionsweise hinter dem neuen ERIS-Modell ein Wert für den globalen F&E-Aufwand geschaffen; das Modell berechnet dann seine optimale Aufteilung in Bezug auf eine Reihe innovativer Lerntechnologien.

Die Anwendung von ERIS kann die Entscheidungsfindung im Bereich F&E fördern und diejenigen unterstützen, die sich mit der Aufteilung von Forschungsgeldern innerhalb der Energietechnologien beschäftigen. Der wichtigste Vorteil dieses Modells liegt in der Anzahl der verschiedenen berücksichtigten Faktoren und somit in der Bereitstellung eines realistischeren Bildes.



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