Nur einen Steinwurf vom Campus der University of California in Berkeley entfernt, bietet das Technology-to-Business Center von Siemens die richtige Umgebung, um aufstrebenden jungen Unternehmen beim Markteinstieg zu helfen.
Ein Beispiel dafür ist das Start-up-Unternehmen Progressive Cooling, das von Dr. Ahmed Shuja (links) mit wichtigem technologischen Support von Dr. Praveen Medis (rechts) gegründet wurde.
Das junge Unternehmen könnte die Lösung zur Reduktion des riesigen Stromverbrauchs von Server-Farmen gefunden haben, von denen jede durchschnittlich ungefähr 500 Server umfasst. Insgesamt kamen auf die Server-Farmen ca. 1,5 Prozent des gesamten Stromverbrauchs der USA im Jahr 2007.
Die Lösung der Erfinder ist ein schleifenartig gewundener „Docht“, über den die Wärme mithilfe von Kapillareffekten von den heißen Flächen an Prozessoren und Grafikkarten abgeleitet wird.
Wärmeleiter, die heute oft zur Kühlung der Prozessoren eingesetzt werden, haben einen runden Querschnitt und bestehen aus Kupfer oder Nickeloxid. Die von Shuja und Medis entwickelte Konstruktion ist im Unterschied dazu flach.
Sie ist aus Silizium hergestellt und könnte in Zukunft zur Beschichtung oder sogar zur Produktion von Prozessorhüllen eingesetzt werden.




