Die Siedlung Co-Op-City beauftragte Siemens mit der Errichtung eines 40 Megawatt starken Gas- und Dampfturbinenkraftwerkes, das etwa doppelt so viel Elektrizität produziert, wie die Siedlung mit ihren 16.000 Wohneinheiten und etwa 60.000 Bewohnern selbst benötigt.
Die überschüssige Energie verkauft die zuständige Verwaltungsgesellschaft zum Marktpreis an den lokalen Energieversorger Con Edison, der aufgrund der starken Nachfrage und veralteter Infrastrukturen den Energiemarkt kaum noch mit der eigenen Stromproduktion bedienen kann.
Co-Op-City rechnet so mit jährlichen Einnahmen zwischen 15 und 25 Millionen Dollar – damit wäre die Kraftwerks-Investition in Höhe von 65 Millionen Dollar innerhalb von drei bis fünf Jahren abbezahlt und darauf folgende Einnahmen würden für dringende Investitionen in die Infrastruktur der Wohnsiedlung zur Verfügung stehen.
Siemens lieferte für das Projekt zwei Gasturbinen, eine Dampfturbine, ein Leitsystem sowie eine Mittelspannungs-Schaltanlage.




