Energie & Elektrotechnik

Aktive Redundanz für hohe Anlagenverfügbarkeit

Erstmalig steht für Netzteile hoher Leistungsklassen eine Lösung zur Verfügung, die die Betriebssicherheit des gesamten redundanten Stromversorgungs-Konzeptes deutlich erhöht.

Neben der Entkopplung ist vor allem die durchgängige Überwachung wichtig. Um kritische Betriebszustände frühzeitig zu erkennen, informieren die Module über die Ausgangsspannungen der Stromversorgungen, über Defekte in der Verdrahtung und der Entkoppelstrecke sowie über den aktuellen Laststrom.

Die permanente Überwachung des Laststroms bietet einen wichtigen Vorteil bei Anlagenerweiterungen. Werden zusätzliche Lasten an eine redundante Stromversorgung angeschlossen, kann dies zum Verlust der Redundanz führen. Da das Oringmodul die Überlast meldet, bemerkt der Anlagenbetreiber sofort, wenn keine Redundanz mehr gegeben ist.

Die ACB (Auto Current Balancing)-Technology verdoppelt die Lebensdauer der redundant betriebenen Stromversorgungen, indem beide gleichmäßig ausgelastet werden. Der Laststrom wird automatisch symmetrisch aufgeteilt.
Die Module mit 1x 20 A, 1x 40 A und 1x 80 A eignen sich für Gleichspannungen von 18 bis 30 V. Die 32, 38 und 66 mm schmalen Geräte werden einfach auf die Tragschiene gerastet. Industrietauglich arbeiteten sie bei Umgebungstemperaturen von -25 bis +70°C. Bei Umgebungstemperaturen bis +40°C treiben sie dauerhaft Ströme von 2x 15A, 2x 26A bzw. 2x 45 A.

Das Redundanzmodul Quint Oring entkoppelt mit Mosfet`s statt mit herkömmlichen Schottky- oder Silizium Dioden und spart so bis zu 70% Energie. Mit zwei Plus-Ausgangsklemmen lässt sich die Verdrahtung redundant bis zum Verbraucher auslegen.
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