Architektur Bauwesen

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Strom von der Hauswand

Gebäudefassaden bieten großes Potenzial für die Gewinnung von Solarenergie Nicht nur Dächer bieten Platz für technische Anlagen zur Gewinnung von Strom aus Sonnenenergie. Auch Fassaden könnten bei Energiewende und Bodenschutz eine viel bedeutendere Rolle spielen als bisher. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung hat gemeinsam mit dem Fraunhofer ISE das theoretische Flächenpotenzial für Photovoltaik an Fassaden für ganz Deutschland erhoben. Es ist doppelt so groß wie das der Dächer. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin “Transforming Cities” veröffentlicht. Die Solaranlage auf dem…

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Smart Repair – Schneller reparieren und Kosten sparen

Forschungsergebnisse aus dem BMVI-Expertennetzwerk erweitern Reparaturmethoden zum Korrosionsschutz an Wasserbauwerken. Die rechtzeitige Reparatur kleiner Schadstellen am Korrosionsschutz von Wasserbauwerken soll größere Instandsetzungsmaßnahmen hinauszögern und das Bauwerk länger in Betrieb halten. Diesen Ansatz verfolgt das Forschungsprojekt „Smart Repair“ im Rahmen des BMVI-Expertennetzwerks. Der Verbund mit anderen Ressortforschungseinrichtungen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellt sicher, dass die Forschungsergebnisse über die Wasserstraßeninfrastruktur hinaus auch für die Verkehrsträger Straße und Schiene angewendet werden können. Zum Hintergrund: Durch die Nähe zum Wasser…

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Digitale Baumodelle mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugen

In einem neuen Verbundprojekt wollen Partner aus Forschung und Industrie Verfahren entwickeln, die mittels künstlicher Intelligenz (KI) Bauwerksdokumente wie zweidimensionale Pläne, Bilder, Punktwolken oder Textdokumente in digitale 3D-Modelle überführen. Die Technik soll sich auch eignen, um bereits vorhandene Modelle automatisiert gemäß dem Baufortschritt zu aktualisieren. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt „Bestandsmodellierung von Gebäuden und Infrastrukturbauwerken mittels KI zur Generierung von Digital Twins – BIMKIT“ mit rund 10,8 Millionen Euro von Januar 2021 bis Dezember 2023. 1,8 Millionen Euro davon fließen…

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Wie sicher sind mehrgeschossige Holzgebäude bei einem Brand?

Gebäude aus Holz liegen im Trend. Der nachwachsende Baustoff ist leicht, tragfähig, lässt sich vielfältig bearbeiten und verursacht bedeutend weniger Emissionen als anderes Baumaterial. Inzwischen entstehen bereits Holzhochhäuser, zum Beispiel in Hamburg, Berlin und Wien. Doch was passiert bei einem Hausbrand? Ein Forschungsteam unter Beteiligung der Technischen Universität Braunschweig will nun zeigen, dass mehrgeschossige Holzgebäude auch bei Feuer genauso sicher sind wie Gebäude aus Stahlbeton. Obwohl die Nachfrage für Gebäude aus Holz steigt, gibt es in Deutschland noch kein detailliertes…

Innovative Stromtankstelle mit Türtechnik von dormakaba ausgerüstet

Eine der größten Stromtankstellen Deutschlands in Zusmarshausen mit modernster Türtechnik von dormakaba ausgestattet. An der A8 bei Zusmarshausen entsteht derzeit die Tankstelle der Zukunft. Ab diesem Frühjahr sollen hier die ersten E-Autos laden können. Die Stromtankstelle wird sich stark von einer herkömmlichen Raststätte unterscheiden. Nach Fertigstellung des 1. Bauabschnitts können dort Fahrer von Elektroautos an zunächst 60 Punkten ihr Fahrzeug aufladen – und währenddessen im sog. „Innovationspark“ essen, einkaufen oder arbeiten. Mit einer normalen Raststätte hat die Anlage auch optisch…

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Können intelligente Gebäude Leben retten?

Der Doktorand Tim Wächter vom „Institut für intelligente Gebäude“ der Fachhochschule Bielefeld hat untersucht, wie ein digitales System die Ausschilderung von Fluchtwegen, je nach Ort der Brandquelle, optimieren kann. Der Feueralarm schrillt! Jetzt heißt es, sich möglichst schnell vor dem Brand in Sicherheit zu bringen. Doch das ist oft leichter gesagt als getan, denn die Auszeichnung von Flucht- und Rettungswegen in großen Gebäuden funktioniert nicht immer optimal. Deshalb stellt sich Tim Wächter in seinem Promotionsprojekt am ›Institut für intelligente Gebäude‹…

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Pilze als Schallabsorber

Nachhaltiger Lärmschutz Pilze sind gesund, schmecken und eignen sich für viel mehr als nur den Verzehr. Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT forscht gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP an pilzbasierten Materialien, die künftig verwendet werden sollen, um umweltfreundliche Schallabsorber herzustellen. Wenn im Büro die Kollegen anhaltend telefonieren oder der Nachbar zu Hause laute Musik spielt, geraten viele Menschen unter Stress. Wohlbefinden und Gesundheit hängen auch von der Akustik ab. Schallabsorber können die Raumakustik verbessern. Viele Akustikelemente,…

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50 Jahre alt und so gut wie neu

Bereits seit 1970 läuft an der Empa in Dübendorf ein weltweit einzigartiger Versuch, bei dem das Langzeitverhalten von verklebten Stahlbewehrungen an einem Betonträger untersucht wird. Untersuchungen wie diese haben dazu beigetragen, dass die Klebebewehrung als Verstärkungsmethode heute Stand der Technik ist und die Ingenieure Vertrauen in diese Bauweise haben. Seit einem halben Jahrhundert läuft im grössten Prüflabor der Empa am Standort Dübendorf ein Dauerexperiment. Dabei handelt es sich um einen 1970 hergestellten Stahlbetonträger, der mit einer auf seiner Unterseite aufgeklebten…

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Besser gewappnet gegen den Tsunami

Völlig zerstörte Einfamilienhäuser, ineinander verkeilte Schiffe zwischen Gebäuden, meterhohe Trümmer vor den Toren einer Lagerhalle, unterspülte Mauern – der durch ein Erdbeben ausgelöste Tsunami vom 28. September 2018 traf die indonesische Stadt Palu mit voller Wucht. Wissenschaftler der Technischen Universität Braunschweig, aus Kanada, USA und Japan haben die Schäden vor Ort dokumentiert und die Auswirkungen auf Infrastruktur und Gebäude untersucht. Ziel ihrer Studien ist es unter anderem, in Baurichtlinien die Bemessungsansätze für Tsunami-sichere Städte zu verbessern. Der Erdbeben-Tsunami mit einer…

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Cocktail liefert Idee zur Erhöhung der Wärmespeicherfähigkeit von Holzhäusern

Klassischen Massivhäusern sagt man im Gegensatz zu Häusern in Holzbauweise nach, dass sie eine höhere Wärmespeicherfähigkeit der Gebäudehülle haben und damit verbunden ein größeres „Wohlfühlklima“ erzeugen. Wissenschaftler des Kompetenzzentrums CeMOS der Hochschule Mannheim haben nun in Kooperation mit der Firma Willi Mayer Holzbau GmbH & Co. KG ein Material entwickelt, das unter den richtigen Voraussetzungen die 10-fache Wärmespeicherfähigkeit von Beton aufweist. Als Vorbild haben sie sich den kühlenden Effekt eines schmelzenden Eiswürfels in einem Cocktail genommen. Diese sogenannten Phasenwechselmaterialien (Phase…

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Energetische Sanierung – Voraussetzungen und Kosten

Energiesparen liegt im Trend, aber bei der Umsetzung gibt es vielerlei offene Fragen. Das erklärte Ziel ist eine Reduktion der Treibhausgasemissionen. Ein Weg, um dieses zu erreichen, ist eine energetische Sanierung. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, Energie einzusparen. Zum einen setzen viele Hausbauer auf erneuerbare Energie durch Wasser, Wind, Sonne oder Biomasse. Ältere Häuser verfügen oftmals über eine mangelhafte Wärmedämmung, die zu den Vorteilen von einem nachhaltigen Energieeffizienzhaus zählen. Die energetische Sanierung bietet eine Vielzahl von Lösungswegen, um wertvolle Energien einzusparen….

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Switch2Save: Energiesparpotential für Gebäude

Im Oktober 2019 startete das EU-geförderte Projekt “Switch2Save” (Förderkennzeichen 869929), welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Verfügbarkeit und Kosteneffizienz von smarten, elektrochromen und thermochromen Glastechnologien zu verbessern. Rund ein Jahr später zeigen die ersten Projektergebnisse, dass die Nutzung dieser smarten Glastechnologien zusammen mit intelligenten Schaltprotokollen den Primärenergieverbrauch von großflächig verglasten Gebäuden um bis zu 70 % reduzieren kann. Smarte Glaslösungen – wie zum Beispiel elektrochrome (EC) und thermochrome (TC) Fenster und Glasfassaden – kontrollieren die Übertragung von Strahlungsenergie…

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Straßenlaternen tragen weniger zu nächtlichen Lichtemissionen einer Stadt bei als erwartet

Satellitenbilder von nächtlich erleuchteten Orten und Straßen zeigen das Ausmaß der „Lichtverschmutzung“ auf der Welt. Nur: Wie viel des Lichts, das die Satelliten auffangen, stammt wirklich von Straßenlaternen und nicht aus anderen Quellen? Ein Team von Forschenden aus Deutschland, den USA und Irland hat diese Frage am Beispiel der US-amerikanischen Stadt Tucson zum ersten Mal beantwortet – dank der “Smart City”-Beleuchtungstechnologie, die es Städten ermöglicht, ihre Beleuchtung zu dimmen. Das Ergebnis: Nur etwa 20 Prozent des Lichts in den Satellitenbildern…

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Innenstädte innovativ kühlen

Ausgehend von einer globalen Klimaerwärmung von bis zu 2 °C, „kann dies in typischen Sommern zu einer Temperaturerhöhung von bis zu 5 °C in Innenstadtbereichen führen“, so Prof. Dr.-Ing. Bernhard Lenz aus der Fakultät für Architektur und Bauwesen der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, „mit allen negativen Folgen, wie größerer gesundheitlicher Belastung, erhöhtem Energiebedarf und damit zusätzlichem CO2-Ausstoss für die Klimatisierung der Gebäude.“ Ein großes Problem, denn bereits jetzt leben etwa 55 % aller Menschen in Städten. Als probates Mittel gegen…

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Programmierbare Dämmstoffe

Neuartige Dämmstoffe aus Formgedächtnispolymeren werden von den Fraunhofer-Instituten für Angewandte Polymerforschung IAP, für Chemische Technologie ICT und für Bauphysik IBP im Rahmen des Fraunhofer Clusters of Excellence Programmable Materials CPM entwickelt und getestet. Die High-Tech-Schäume sollen als funktionale Materialien beispielsweise im Bauwesen Anwendung finden. Die Klimatisierung geschlossener Arbeits-, Aufenthalts- und Lebensräume hat in den Industrieländern einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert. Ein Mensch verbringt hier durchschnittlich mehr als 80 Prozent seiner Zeit. Ist der Raum schlecht gedämmt, kann er – in Abhängigkeit…

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Wenn Glas den Flammen widersteht

Brandschutzglas auf Hydrogelbasis Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen und das Familienunternehmen Hörmann haben eine neuartige Brandschutzverglasung entwickelt, die selbst extremer Hitze widersteht – und innerhalb von vier Jahren vom Becherglas in die Produktion überführt. Kein giftiges Acrylamid mehr, um etwa 85 Prozent weniger Prozessabfälle, schlankerer Produktionsprozess, maximale Leistungsfähigkeit: Dafür erhält das Entwicklerteam den Joseph-von-Fraunhofer-Preis. Eigentlich dürfte die Entwicklung des Fraunhofer UMSICHT und der Hörmann KG, Europas Marktführer für Türen und Tore, nicht funktionieren: Doch sie…

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