Architektur Bauwesen

Möbelrücken gegen Feuchtestau

Muffiger Geruch in der Wohnung und erste gesundheitliche Probleme beim Bewohner können Anzeichen von Schimmel sein.

„Möglicherweise wurden schon alle feuchten Räume und Ecken nach Schimmelstellen abgesucht – ohne Erfolg. Dann kann auch ein Blick hinter die Möbel lohnen“, rät Stefan Rümmele, Projektleiter der DBU-Kampagne „Haus sanieren – profitieren“.

In einer Serie gibt die DBU Tipps, wie Schäden am Gebäude und unbehagliches Wohnen einfach vermieden werden können.

Geschulte Partner der DBU-Initiative erkennen “Problemzonen”

Feuchte Luft könne zum Problem werden. Denn oft sammele sich die in der Luft vorhandene Feuchtigkeit an den kühlen Außenwänden hinter Schränken und Regalen. Geschulte Handwerker der DBU-Initiative können mit einem kostenlosen Energie-Check im Haus das Problem erkennen, Auskunft geben und Tipps dazu aussprechen.

Kühlere Wandflächen und hohe Luftfeuchtigkeit sind Grundlagen zur Schimmelbildung

Rümmele weiter: „Sind im Vergleich zur Raumtemperatur kühlere Stellen, wie eben Außenecken, vorhanden und ist die Luftfeuchte zudem relativ hoch, entstehen solche Probleme.“ Ratsam sei, die Möbelstücke mit einigen Zentimetern Abstand zu Außenwänden aufzustellen, damit die warme Raumluft die Außenwand umstreichen könne. Auch bei größeren Bildern an Außenwänden sollten Abstandshalter verwendet werden, damit Luft hinter dem Bild zirkulieren könne.

Suche nach Kampagenenpartnern auf Homepage

Weitere Infos und Handwerker, die einen kostenlosen Energie-Check im Rahmen der Kampagne durchführen, finden Interessierte unter www.sanieren-profitieren.de . Die DBU fördert die Kampagne mit fünf Millionen Euro und will bis 2011 mit der bundesweiten Initiative 50.000 zusätzliche Sanierungsmaßnahmen à 20.000 Euro anstoßen. Das würde zusätzliche Investitionen von einer Milliarde Euro für das Handwerk bedeuten. Dadurch sollen jährlich rund 135.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden.

„Haus sanieren – profitieren“ ist eine der größten Kampagnen in Deutschland – inzwischen organisieren mehr als 200 Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften und Fachverbände Seminare für ihre Betriebe. Die Partnerbetriebe können etwa nach Routinearbeiten an Ein- und Zweifamilienhäusern Gutscheine f&uum l;r den kostenlosen Energie-Check verteilen und ihre Kunden mithilfe des unabhängigen DBU-Infomaterials beraten.



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