In die Tiefe Geothermie werden große Erwartungen beim Umbau der Energieversorgungsstrukturen in Deutschland gesetzt: Sie kann umweltpolitisch und energiewirtschaftlich zu der Grundlastver¬sorgung mit Strom und Wärme beitragen.
Die VDI-Tagung „Geothermische Technologien“ am 14. und 15. März 2012 in Joachimsthal/Schorfheide gibt einen umfassenden Überblick über den derzeitigen Stand der Tiefen Geothermie. Sie thematisiert die technologischen Herausforderungen für eine effiziente Nutzung geothermischer Energie. Die Fachtagung findet in Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) an einem Pilotstandort der Geothermieforschung in der brandenburgischen Schorfheide statt.
Experten aus Forschung und Industrie berichten über die Potenziale im Wärme- und Strommarkt, wie ein Standort vorerkundet und erschlossen werden kann sowie über die Möglichkeiten durch geothermiespezifische Entwicklungen in der Bohrtechnik die Kosten zu senken. Die Tagung zeigt die besonderen Anforderungen an die in Geothermieanlagen eingesetzten Materialien, das Engineering und das Management geothermischer Projekte auf. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Erfahrungsberichten und Konzepten von Betreibern und Planern geothermischer Anlagen zur Strom- und Wärmebereitstellung. Energieversorger skizzieren Strategien und Visionen zur Einbindung der Tiefen Geothermie in die innerstädtische Wärmeversorgung der Zukunft.
Den Eröffnungsvortrag hält die parlamentarische Staatsekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Katherina Reiche. Im Anschluss an den Vortrag können die Teilnehmer die Geothermie-Forschungsplattform Groß Schönebeck des Deutschen GeoForschungsZentrums besichtigen.
Anmeldung und Programm unter www.vdi.de/geothermie oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.
Über das VDI Wissensforum
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