Plasmen in der Kunststoffverarbeitung – Technologien und Anwendungen
Die plasmagestützte Oberflächenveredelung von Kunststoffprodukten bietet umweltverträgliche und hochwertige Lösungen, um das Einsatzspektrum von Kunststoffen gezielt zu erweitern.
Vielfältige Anwendungen der Plasmatechnologie im Vakuum oder bei Normaldruck sind bereits industriell etabliert, so z. B. die Feinstreinigung von verschmutzten Bauteilen mittels Plasmapolymerisation oder die Plasmaaktivierung von Kunststoffteilen zur Verbesserung der Adhäsion vor dem Verkleben, Beschichten oder Lackieren.
Durch die im Plasma abgeschiedenen Dünnschichten können Kunststoffe kratzfest, leitfähig oder reibungsoptimiert ausgestattet werden. Weitere Anwendungen sind die Barrierebeschichtung von Kunststoffverpackungen, z. B. von PET-Flaschen, oder in der Medizintechnik die Beschichtung von Kontaktlinsen mit hydrophilen plasmapolymeren Schichten.
Das IKV erwartet Referenten u.a. aus folgenden Instituten und Unternehmen: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Freudenberg Forschungsdienste, HELLA Hueck, PINK Vakuumtechnik, PLASUS Ingenieurbüro und SINGULUS Technologies. Moderator der Veranstaltung ist Dr. Matthias Kalwa, Hella Hueck, Lippstadt. Vorträge aus dem IKV ergänzen das Programm mit Beiträgen aus der aktuellen Plasma-Forschung.
Kontakt:
Henrik Behm,
Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk
an der RWTH Aachen
behm@ikv.rwth-aachen.de
