DAAD lädt 100 Experten zur Unesco-Konferenz ein: Bildung für nachhaltige Entwicklung
Vom 31. März bis 3. April 2009 findet in Bonn die Unesco-Weltkonferenz “Bildung für nachhaltige Entwicklung – Startschuss für die zweite Halbzeit der UN-Dekade” statt.
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) führt aus diesem Anlass ein Sonderprojekt für Bildungsexpertinnen und -experten aus Entwicklungsländern durch, die alle Absolventen deutscher Hochschulen sind. Die insgesamt 100 Alumni stammen aus über 25 Ländern – aus Afrika, Asien, Lateinamerika und dem nahen Osten – und arbeiten als Führungskräfte unter anderem in Hochschulen, Ministerien und Nichtregierungsorganisationen.
Sie nehmen zunächst vom 23. bis 30. März an vier Sommerschulen zu Bildungsthemen teil. Die Fortbildungen finden an den Universitäten Lüneburg, Kassel und Greifswald sowie an der TU Braunschweig statt. Im Anschluss beteiligen sich die Experten am Rahmenprogramm der Unesco-Konferenz.
Der DAAD organisiert gemeinsam mit der United Nations University Bonn und der Arbeitsgruppe Hochschulen der nationalen UN-Dekade zwei Workshops als Teile des Konferenzprogramms. Sie finden am 1. April parallel von 17 bis 19 Uhr in englischer Sprache im DAAD statt. Die Themen lauten “Education for sustainable development and the socio-economic dimensions: a challenge towards changing behaviours and consumption patterns” und “From research to action: implementing education for sustainable development in higher education”. Interessenten sind herzlich eingeladen, an den Podiumsdiskussionen teilzunehmen.
Die Veranstaltungen bieten die Gelegenheit, Chancen, Probleme und mögliche Lösungen rund um “Bildung für nachhaltige Entwicklung” zu diskutieren und den Beitrag von Wissenschaftlern und Hochschulen dabei zu beleuchten. Sie finden im Rahmen des Alumni-Netzwerks “Bildung” statt, das Experten verschiedenster Entwicklungsländer die Gelegenheit eröffnet, gemeinsam aktuelle Fragestellungen zu erörtern. Der DAAD unterstützt internationale Hochschulprojekte zu diesem Thema und fördert damit den Austausch zwischen Ländern des Nordens und des Südens, aber auch die Süd-Süd-Kooperation.
