Ressourcenknappheit und Versorgungsstrategien im Verlauf der Menschheitsgeschichte
Vom 20. bis 21. Oktober findet auf Schloss Hohentübingen eine interdisziplinäre Tagung zum Thema “Ressourcenknappheit und Versorgungsstrategien” statt. An der Tagung nehmen Vertreter der Fächer Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters, Klassische Archäologie, Antike Numismatik, Vorderasiatische Archäologie, Altorientalische Philologie, Ägyptologie, Papyrologie, Latinistik und Gräzistik sowie Physische- und Anthropogeographie aus Deutschland, Österreich, Polen, England und Belgien teil.
Hintergrund der Tagung ist ein neuer Forschungsverbund an der Universität Tübingen, der das Thema raum- und zeitübergreifend von der Vergangenheit antiker Kulturen über das Mittelalter bis in die Jetztzeit untersucht. Dieser Forschungsverbund wird im Rahmen des Forschungsschwerpunktprogramms vom Land Baden-Württemberg gefördert. Archäologen, Philologen und Geographen beschäftigen sich hier mit der Frage, wie menschliche Gesellschaften mit ihren oft knappen Ressourcen umgegangen sind und wie sie ihre Versorgung mit Wasser und Nahrung gewährleistet haben.
Auf der Tagung, die von der Fritz-Thyssen-Stiftung gefördert wird, werden Themen behandelt wie die Bewirtschaftung einer Mittelmeerinsel in punisch-römischer Zeit, Quellen und Texte zur Landwirtschaft in einer ägyptischen Oase, die besondere Ressourcenausstattung deutscher Mittelgebirge oder der heutige Umgang mit knappen Wasser- und Bodenressourcen und deren Wahrnehmung durch bäuerliche Bevölkerungen.
Informationen und Kontakt:
Dr. Thomas Knopf
Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters
Schloss Hohentübingen
72070 Tübingen
Telefon: 07071/29-78541
E-Mail: thomas.knopf@uni-tuebingen.de
EBERHARD KARLS UNIVERSITÄT TÜBINGEN
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