Die Anwendung von Nanopartikeln verspricht innovative Lösungen und Potenziale für eine Vielzahl industrieller Branchen wie der Medizintechnik, der Elektronik, der Automobiltechnik, dem Textil- und Bauwesen und der Chemie.
Die besonderen Eigenschaften von Nanopartikeln bilden hierbei die Grundlage für ein optimiertes Materialdesign, mit dem sich leistungsfähigere Produkte realisieren lassen. Deutschland ist einer der international führenden Standorte bei der Nutzung der Nanopartikeltechnologie. Die Potenziale der Nanotechnologie zu nutzen erfordert aber auch, verantwortungsvoll zu handeln, nach den Auswirkungen zu fragen und, wenn notwendig, Vorsorge zu treffen.
Das BMBF fördert daher das Projekt NanoCare, in dem Industrie und Wissenschaft gemeinsam die Auswirkungen industriell hergestellter Nanopartikel auf Gesundheit und Umwelt untersuchen. An dem Verbundprojekt NanoCare, das vom BMBF bis zum Jahr 2009 mit einer Summe von ca. 5 Mio. € unterstützt wird, sind 13 Partner darunter 7 Unternehmen (Degussa, BASF, Bayer MaterialScience, Solvay, SusTech und ITN Nanovation) beteiligt.
Ein wesentliches Anliegen des NanoCare-Projektes ist die Vermittlung einer fundierten und in verständlicher Form aufbereiteten Wissensbasis zu Chancen und Sicherheitsaspekten von Nanomaterialien an beteiligte Stakeholder, Multiplikatoren sowie die Öffentlichkeit. Geplant ist hierzu eine Veranstaltungsreihe mit mehreren Stakeholderdialogen und Bürgerveranstaltungen u .a. in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum hansenanotec und dem Deutschen Museum für Technik in München.
Anmeldung und Information: Dr. Wolfgang Luther, VDI Technologiezentrum GmbH, 40239 Düsseldorf, luther@vdi.de, Tel.: 0211/6214-582
