Viele Fischbestände auch in der Ostsee stehen unter erheblichem Druck. Das bisherige Bewirtschaftungssystem, das auf Höchstfangmengen und Quoten beruht, hat die Überfischung offenbar nicht wirksam verhindern können. Gleichzeitig haben sich die Probleme im Management, der Fischerei und Wissenschaft zunehmend verstärkt und verkompliziert. Der Baltic Fisheries Dialogue soll dazu dienen, neue Wege der Kooperation und des Bestandsmanagements zu diskutieren und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Fischerei auf eine breitere Basis zu stellen. Dies betrifft auch Projekte zu gemeinsamer Forschung, wie die Vermeidung von Beifängen oder die aktive Teilnahme der Fischerei an der Datenerhebung für wissenschaftliche Analysen. Der Baltic Fisheries Dialogue ist daher ein weiterer Schritt, das Vertrauen zwischen den Akteuren aufzubauen und der Fischerei gleichzeitig mehr Verantwortung für die von ihr genutzte Ressource zu übertragen.
Kontakt:
Für weitere Auskünfte stehen Dr. Cornelius Hammer oder Dr. Christopher Zimmermann, Inst. für Ostseefischerei Rostock, Tel. 0381/81161-01 zur Verfügung.
