Der Wettbewerbsdruck auf Krankenversicherungen nimmt weiter zu: Vor allem die gesetzlichen Kassen prüfen derzeit verschiedene Lösungen, wie sie sich am Markt besser positionieren können. Dazu gehört auch die strategische Neuaus-richtung im Vertragsmanagement.
Auf dem Krankenkassenforum „Leistungs- und Vertragsmanagement“ (27. bis 28. Juni 2007 in Bonn) können Teilnehmer über die Zukunft der Integrierten Versorgung diskutieren und sich über die Umsetzung von wettbewerbsrelevanten Selektiv- und Einzelverträgen und von hausarztzentrierter Versorgung informie-ren. Darüber berichten zum Beispiel Joachim Stamm von der BARMER, Thomas Ballast vom VdAK/AEV e.V. und Dr. Elisabeth Siegmund-Schultze von der Kaufmännischen Krankenkasse.
Dr. Hans-Jürgen Ahrens vom AOK-Bundesverband und Ministerialrat Karl Heinz Tuschen vom Bundesgesundheitsministerium werden die Auswirkungen des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes darstellen. Das Vorgehen bei der Entwick-lung alternativer Leistungsprofile erörtert Birgit Fischer von der BARMER. Volker Rehbold von der AOK Sachsen-Anhalt stellt Maßnahmen vor, mit denen Personalstrukturen angepasst werden können.
Karl-Heinz Schönbach vom BKK Bundesverband und Peter Litzinger von der AOK Hessen beleuchten die Chancen durch Rabattverträge. Hilde Tittelbach von der Techniker Krankenkasse spricht über die neuen Regeln im GKV-Vertragsrecht und die vergaberechtlichen Anforderungen.
Weitere Themen des Krankenkassenforums sind die Umsetzung strategischer Partnerschaften und Kooperationsmöglichkeiten von PKV und GKV unter den neuen Rahmenbedingungen sowie Controllingmöglichkeiten im Vertragsbereich.
