Veranstaltungsnachrichten

Wenn die Software im Auto streikt

Sicherheit in automobilen Software- und Bussystemen, steigende Informationstechnologie als Sicherheitsrisiko beim Fahrzeugbau, Model-Driven-Architecture für modellbasierte Steuergeräteentwicklung für den Automobilbereich, Qualität und Zuverlässigkeit im Automobil, Entwicklung und Sicherheitsbewertung fahrbetriebskritischer Systeme, kryptographische Softwarekomponenten für Anwendungen im Kfz, Komponentenidentifikation sind Themen, die im Automobilbau und darüber hinaus immer wichtiger werden. Diese Themen stehen im Mittelpunkt der Tagung Automotive – Safety & Security 2006 vom 12. bis 13. Oktober an der Universität Stuttgart.

Der Automobilbau ist ein wirtschaftlicher Bereich mit einem geschätzten Marktvolumen für elektronische Komponenten im Jahr 2010 von über drei Mrd. Euro. Der Anteil von IT am deutschen Export beträgt etwa 80 Prozent. Dabei wird Software immer funktionsrelevanter, gleichzeitig steigen aber die Probleme in der Softwareentwicklung und -wartung drastisch an, Ausfälle der Betriebssoftware bei neuesten Modellen und Rückrufaktionen beeinträchtigen die Branche, die in zukünftigen Funktionsreduktionen eine schnelle, aber unbefriedigende Lösung sucht.

Bei der Tagung vermitteln Fachleute aus Forschung, Entwicklung und Industrie moderne und in der Praxis erprobte Konzepte und Methoden, um diesen Problemen zu begegnen. Teilnehmer aus Hochschulen, Forschungs-einrichtungen, der IT-anwendenden Industrie (Elektro-, Automobilindustrie) sowie der IT-herstellenden Industrie (Software, Elektronik, Automation, Dienstleistungen) und weitere Branchen treffen sich zu einem intensiven Gedankenaustausch am 12. und 13. Oktober an der Universität Stuttgart. Erwartet werden rund achtzig Teilnehmer.

Veranstalter sind die Universität Stuttgart, der Fachbereich Sicherheit der Gesellschaft für Informatik (GI), die Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik im VDI/VDE sowie eine Reihe von Fachgruppen.



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