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DaimlerChryslers Regenwald-Projekt erhält Auszeichnung

Beispielhafte ökologisch und sozial nachhaltige Landnutzung in Brasilien

DaimlerChrysler erhält heute die Auszeichnung “The Trust/OAS Award for Corporate Citizenship in the Americas” der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) für das POEMA Projekt. Mit dem Preis wird insbesondere die Schaffung von Arbeitsplätzen auf ökologisch verträgliche Weise im tropischen Regenwald Brasiliens honoriert.

Das vor elf Jahren mit Hilfe von DaimlerChrysler ins Leben gerufene Projekt POEMA (Programm Armut und Umwelt in Amazonien) in Belém, Brasilien, zeigt eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit der Universität von Pará, lokaler Bauern und dem Automobilhersteller.

Aus den in der Region angebauten Kokosnüssen werden Naturfasern gewonnen und vor Ort zu Autositzen, Rückenlehnen, Kopfstützen und Sonnenblenden weiterverarbeitet.

Rob Liberatore, Senior Vice President Washington Office DaimlerChrysler, unterstrich bei der Gala anläßlich der Preisverleihung in Miami, USA, die soziale Verantwortung des Unternehmens: “Es ist uns wichtig, mit staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen zusammenzuarbeiten, um eine nachhaltige Welt zu schaffen, in der die wirtschaftliche Entwicklung im Einklang mit Ökologie und Ökonomie möglich ist.”

Das POEMA Projekt begann 1992 mit dem Ziel der Erhaltung des tropischen Regenwaldes in der Region um Belém im Amazonas-Delta. Um Brandrodung und Holzfällung zu verhindern und die Seßhaftigkeit der Menschen zu fördern, wurde eine nachhaltige Landnutzung aufgebaut. Die zentrale Rolle dabei spielen die Kokosfasern und andere Naturstoffe. 2001 wurde die Firma POEMAtec gegründet, die Fahrzeug- und Möbelpolster sowie Gartenutensilien aus Kokosfasern und Naturkautschuk produziert. An der Produktion dieser Ausgangsmaterialien und deren Verarbeitung sind heute etwa 5000 Familien aus n eun Landkreisen beteiligt.



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