Vom 15. bis 17. November 2001 ist das Institut für Germanistik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Gastgeber für eine wissenschaftliche Tagung zum Thema “Individuum und kollektive Norm im Literaturunterricht der DDR. Vergangenheit verstehen – Zukunft gestalten”. Erwartet werden über 70 Literaturwissenschaftler und -didaktiker aus Universitäten und Literaturinstituten Deutschlands. Das Magdeburger Uni-Institut forscht und arbeitet seit mehreren Jahren zur Fachgeschichte der Germanistik und Literaturdidaktik in der DDR. Dieser Forschungsgegenstand bildet auch den inhaltlichen Rahmen der komparatistisch angelegten Tagung zum Literaturunterricht und seinen Entwicklungslinien in der DDR und der Bundesrepublik Deutschland.
Die dreitägige Veranstaltung gliedert sich in vier Diskurse. Schwerpunkte bilden Lehrpläne und Kanon in Ost und West, Literaturdidaktische Konzepte (Ost und West), Institutionengeschichte sowie Lehrerbildung, Pädagogische Praxis/Perspektiven und Prognosen.
Ein öffentlicher Abendvortrag zum Thema “Deutschdidaktik – aus dem nationalen Rahmen gefallen?” von Professor Hubert Ivo, Wiesbaden am 15. November 2001 und eine Zeitzeugendiskussion am 16. November 2001, jeweils 20.00 Uhr, runden die wissenschaftlichen Veranstaltungen ab.
Die Tagung wird von der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Nord/LB Mitteldeutsche Landesbank gefördert und in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt durchgeführt.
Interessenten aus Wissenschaft und Forschung, Lehrerinnen und Lehrer, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen. Die Tagung wird am Donnerstag, dem 15. November 2001, 15.00 Uhr, vom Rektor der Universität, Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann, eröffnet.
Weitere Informationen: Dr. Gabriele Czech, Institut für Germanistik, Tel.: (0391) 67-16736 oder 67-16647 (Sekretariat).
Alle Veranstaltungen finden im Schloss Wendgräben (Loburg), statt. Tel.: (039245) 952353.
