Veranstaltungsnachrichten

10. Berliner Runde – »Produktion von morgen«

Digitalisierung und Vernetzung schreiten in der produzierenden Industrie voran und machen Informationen jederzeit und an jedem Ort verfügbar. Die damit einhergehende Umgestaltung von Arbeitsabläufen eröffnet neue Potenziale zur Steigerung der Produktivität und Flexibilität von Werkzeugen und Anlagen.

Zusammen mit den Forderungen nach einer nachhaltigen Produktion, Miniaturisierung und intuitiven Bedienbarkeit von Produktionssystemen verändert dieser Trend – als Schlagwort »Industrie 4.0« in aller Munde – die Anforderungen an Werkzeugmaschinen.

Durch intelligente Verwendung von Sensorik, Diagnosesystemen und Datenaustausch zwischen den Maschinen kann die Zuverlässigkeit von Maschinen und gesamten Produktionssystemen erhöht und ein hoher Grad an Selbstorganisation erreicht werden.

Der Datenaustausch zwischen Maschinenkomponenten erlaubt der Werkzeugmaschine sich nach einem Komponententausch automatisch einzurichten und ermöglicht damit eine deutliche Steigerung ihrer Flexibilität.

Auf der Anwenderseite soll durch neue Arten der Bedienung von Werkzeugmaschinen eine Komplexitätsreduzierung erreicht werden. Im Zusammenspiel mit dem Trend zur Miniaturisierung kann diese dazu genutzt werden, die Fertigung dezentral in der Nähe jedes Kunden zu betreiben.

Eröffnet wird die Berliner Runde 2015 mit Vorträgen von Guido Beermann, Berliner Staatssekretär für Wirtschaft, Technologie und Forschung, und Prof. Dr. techn. Dr.-Ing. E. h. Berthold Leibinger, TRUMPF Gruppe. Die Plenarveranstaltung am 26. März 2015 wird gemeinsam mit dem 32. Industriearbeitskreis »Werkzeugbeschichtungen und Schneidstoffe« stattfinden.

Ausführliche Informationen, Programm und Anmeldung unter:
Berliner Runde: http://s.fhg.de/BR2015

Ihr Ansprechpartner: Sebastian RIcharz, Tel.: +49 30 39006-141,
E-Mail: sebastian.richarz@ipk.fraunhofer.de

Journalistinnen und Journalisten heißen wir jederzeit herzlich willkommen.

http://www.ipk.fraunhofer.de



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