Werbeflaute und Studien machen Netz attraktiv
Autokonzerne werden ihre Ausgaben für Werbung im Internet in den nächsten zwei Jahren verdoppeln. Marken wie BMW, Ford oder Volvo würden zunehmend auf Kosten von TV-, Print- und Plakatwerbung auf das Web setzen, berichtet der “Media Guardian” heute, Montag. Derzeit geben europäische Autohersteller nur rund 1,5 Prozent ihrer gesamten Werbebudgets in Höhe von rund 9,91 Mrd. Euro für das Internet aus.
Den Grund dafür, dass Autokonzerne das Web bisher eher vernachlässigt haben, sehen Analysten vor allem darin, dass Automarken traditionell auf Glamour in Fernseh- und Printwerbung abzielen. Die derzeitige Werbeflaute und neue Studien über die Vorteile von Online-Werbung hätten Autowerber aber dazu ermutigt, zu einem der wichtigsten Werbeträger im Netz zu werden, heißt es in dem Bericht des “Media Guardian”.
Jed Glanvill, Futures Director der Agentur MindShare, die das Werbe-Etat von Ford in jährlicher Höhe von rund 137,6 Mio. Euro hält, glaubt, dass sich Autokonzerne zunehmend dem Internet zuwenden, weil sich dort die User über neue Modelle informieren. Während früher beim Autokauf vor allem Freunde und Fachmagazine zu Rate gezogen wurden, spielt das Netz gerade beim Preis- und Produktvergleich eine immer größere Rolle. Wie aktuelle Studien belegen, herrscht beim Autokauf per Mausklick aber nach wie vor Skepsis unter den Usern vor
