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Kenias Mobilfunkmarkt im Aufwind

Safaricom will Userzahl auf 3,5 Millionen pushen

Der Mobilfunkmarkt im ostafrikanischen Kenia wird auch in diesem Jahr weiter kräftig zulegen. Darüber hinaus soll der erwartete Markteintritt eines dritten Providers für zusätzliche Konkurrenz für die bislang einzigen beiden Provider des Landes, Celtel Kenia und Safaricom http://www.safaricom.co.ke , sorgen. Dessen ungeachtet will Marktführer Safaricom im laufenden Jahr seine führende Position verteidigen und seine Userzahl bis März 2006 auf 3,5 Millionen hochschrauben, sagte Safaricom-Chef Michael Joseph im Rahmen eines Meetings mit Mitarbeitern, berichtet der Branchendienst Business in Africa online.

Laut Joseph ist Safaricom nach dem jüngsten Netzwerk-Upgrade sowie dem Ausbau seiner Strukturen in den ländlichen Gebieten bestens für den steigenden Wettbewerb gerüstet. Nachdem der chinesische Ausrüster Huawei die Netzwerkstruktur des Providers für 34 Mio. Dollar auf den neuesten Stand gebracht hat (pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=041116007 ), verfügt Safaricom nach eigenen Angaben über das modernste Netz der Region. Insgesamt 190 Mio. Dollar will Safaricom in diesem Jahr in seine Netzwerkstruktur investieren. Im Rahmen eines entsprechenden Programms sollen zunehmend auch ländliche Regionen des Landes abgedeckt werden. Bisher ist der Provider vorwiegend in urbanen Bereichen und an der Küste präsent.

Im vergangenen Geschäftsjahr (Ende März 2004) hat Safaricom bei einem Umsatz von 18,9 Mrd. Kenianische Schilling (KES / 199 Mio. Euro) einen Gewinn von rund 3,5 Mrd. KES (36,9 Mio. Euro) eingefahren. Die Userzahl belief sich per Ende September 2004 auf 1,93 Millionen. Safaricom ist zu 60 Prozent in Besitz des kenianischen Telekomkonzerns Telkom Kenya, einen Anteil von 40 Prozent hat sich der britische Mobilfunkriese Vodafone gesichert.



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