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Branchenleader sehen rosige Zeiten für VoIP

Große Zuversicht herrscht bei Branchenleadern über die Erfolgsaussichten der Internet-Telefonie (Voice over IP – VoIP). 2004 werde das Jahr des Durchbruchs werden, sagte Jim Schleckser, Präsident des kalifornischen Netzwerkspezialisten Spirent Communications. Spirent hat 1.000 Fach-Besucher der Industrie-Show Supercomm in Chicago, die vom 21. bis 25. Juni stattfand, zu ihrer Einschätzung über VolP befragt.

Mehr als zwei Drittel der befragten Entscheidungsträger sind der Überzeugung, dass VoIP reif für die allgemeine Anwendung ist. 91 Prozent stimmten der Aussage zu, dass “die VoIP-Revolution nun begonnen hat”. 56 Prozent erklärten, dass ihr Unternehmen bereits entsprechende Technologie im Einsatz hat. Als wesentlichste Vorteile der Internet-Telefonie wurden reduzierte Kosten und größere Funktionalität genannt.

Darüber hinaus, so gab die Mehrheit der Befragten zu Protokoll, würde VoIP neue Dienstleistungen ermöglichen und mehr Chancengleichheit zwischen “kleinen und großen Playern, Telekoms und Kabel-Providern” schaffen. Trotz der rosigen Aussichten gaben die Manager allerdings auch Risiken zu bedenken, die dem vollen VoIP-Erfolg noch im Weg stehen. Dazu zählten die Sprachqualität, Auflagen durch Regierungen bzw. die langsame Durchdringung mit Breitband.



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