Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Neueste Ausgabe des Magazins stellt die bisher wichtigsten Entdeckungen und Ergebnisse der Mars-Mission vor.
Elf Berichte von 122 Autoren stellen in der neuen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Science” Ergebnisse der NASA-Marsmission vor. Mit dabei sind Wissenschaftler aus Mainz, die mit ihren Untersuchungsgeräten wesentlichen Anteil daran hatten, das Vorkommen von flüssigem Wasser in der frühen Geschichte des Roten Planeten nachzuweisen.
Im Januar 2004 sind die beiden N
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie tragen Ergebnisse des Alpha-Röntgen-Spektrometers auf dem Marsrover “Opportunity” zusammen
“Opportunity” findet Beweis für “Mars-Fluten” – so lauteten schon im Frühjahr die Schlagzeilen zu den ersten Resultaten der diesjährigen NASA-Marsmission. Die detaillierten Ergebnisse der ersten 90 Tage des Rovers im Landegebiet Meridiani Planum sind nun in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift “Science” veröffentlicht. Zusammengefasst in
Experten kritisieren Ignoranz gegen wissenschaftliche Beweise
Klare wissenschaftliche Beweise über die Gefährlichkeit von chemischen Substanzen werden von der chemischen Industrie in Europa hartnäckig verneint. Zu diesem Schluss kommt ein hochrangiger WHO-Mitarbeiter. Nicht nur die Tatsachen an sich würden von der Industrie angezweifelt, sondern auch die wissenschaftlichen erbrachten Beweise würden verneint, berichtet BBC-Online.
Zur Sicherheit der Bevölkerung vor chemisc
Länder vernachlässigen Waldkalkungen und verstärken Sturmanfälligkeit der Wälder
Der Wald und seine Böden sind geschädigt wie noch nie. Die aktuellen Berichte über die rapide zunehmenden Waldschäden in den Bundesländern decken schonungslos auf, was Wissenschaftler und Forst-Experten schon länger beklagen: In unseren Waldböden ticken Zeitbomben mit verheerenden Wirkungen. Die zunehmenden Schadstoffe im Waldboden gefährden massiv den Trinkwasserspeicher Wald. Gleichzeitig lässt die
Ein neues Melde- und Beratungsinstrument soll Landwirtschaftlichen Betrieben helfen, das Salmonellenrisiko in ihren Tierbeständen zu reduzieren. Unterstützung erhalten Landwirte und Tierärzte dabei über eine Erweiterung der bundesweiten Salmonellendatenbank www.qualiproof.de . Die Softwarefirma Qualitype AG, die Landwirtschaftskammer Weser Ems und die Universität Bonn haben das Informations- und Beratungsangebot gemeinsam entwickelt. Es ist Baust
Die Entstehung der Erde und anderer Planeten erforscht das Zentrallabor für Geochronologie (ZLG) am Institut für Mineralogie der Universität Münster. Dafür wurde in den letzten Wochen ein hochpräzises Thermionen-Massenspektrometer (TRITON) installiert. Das 700.000 Euro teure, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Gerät dient der Messung von Isotopen in Gesteinen der Erde und Meteoriten. Fundamentale Fragen zur Entstehung des Sonnensystems und seiner Planeten können nun in Münster m
Anlässlich der Regierungserklärung von Bundesumweltminister Jürgen Trittin zum Kyoto-Protokoll hat der Naturschutz NABU die Bundesregierung aufgefordert, wieder mehr Schwung in die deutsche Klimapolitik zu bringen. “Nachdem Deutschland jahrelang als internationales Vorbild im Klimaschutz galt, ist der Fortschritt ins Stocken geraten”, sagte der politische NABU- Bundesgeschäftsführer Leif Miller.
Zwar halte Rot-Grün den Aufschwung bei den Erneuerbaren Energien aufrecht, ansonsten h
Die Verbrennung mit reinem Sauerstoff bereitet die Basis für eine CO2 -Abtrennung
Die europäischen Kraftwerke überaltern langsam aber sicher: Experten gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2020 neue Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von gut 200.000 Megawatt geschaffen werden müssen, das sind etwa 200 neue Großkraftwerke. Da regenerative Energien kurz- und mittelfristig diese Lücke nicht schließen können, wird die Verstromung von Kohle auch weiterhin einen bedeutenden Anteil haben. A
Haftung für Verursacher der Treibhausgase gefordert
Treibhausgase haben das Risiko für Hitzewellen in Europa mehr als verdoppelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Oxford in Kooperation mit dem UK Meteorological Office. 2003 stiegen die Temperaturen in Westeuropa um einige Grad Celsius, beispielsweise in der Schweiz um fünf Grad Celsius. Der ungewöhnlich heiße Sommer verursachte Zehntausende Todesfälle. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass schon bald Lä
Der Naturschutzbund NABU hat das bisherige Konzept der biologischen Sicherheitsforschung zur Grünen Gentechnik als ungenügend kritisiert. “Wir brauchen ein Konzept, das auch die ökologischen Risiken des kommerziellen Anbaus gentechnisch veränderter Organismen (GVO) auf Natur und Umwelt untersucht”, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke auf der Tagung “Grüne Gentechnik und biologische Vielfalt”. Weltweit lägen nur wenige Studien zu den möglichen ökologischen Folgen des GVO-Anbaus vor, so dass die eur
Umweltorganisationen warnen vor massiver Artenbedrohung
Steigendes Interesse an Naturmedizin bringt Pflanzen und Tiere zum Teil nahe an den Abgrund des Aussterbens: Eine nun veröffentlichte Studie der Weltnaturschutzunion (IUCN) macht es deutlich. Etwa 4.000 Heilpflanzenarten sind in ihrem Bestand gefährdet. Die Gründe dafür liegen im steigenden Verbrauch und der nicht nachhaltigen Ernte. Mehr als 400.000 Tonnen Heilpflanzen-Rohware im Wert von mehr als 1,4 Mrd. Dollar gelangen jäh
In den vergangenen Tagen strandeten insgesamt mehr als 150 Wale und Delfine an den Küsten Neuseelands und Australiens. Die meisten Tiere starben einen qualvollen Tod, andere konnten durch engagierte Strandungsteams gerettet und ins Meer zurückgeleitet werden. Mit einer Patenschaft für einen Wal oder Delfin wird die Arbeit der Tierschützer unterstützt.
Niemand weiß den genauen Grund, warum Wale und Delfine stranden. Die Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS ist jedoch hinsichtlic
Die Antarktis gehört nicht nur zu den kältesten Regionen der Erde, sondern auch zu den am wenigsten erforschten. Dabei sind die Polargebiete unter anderem Schlüsselregionen für Untersuchungen des Klimas und seiner Geschichte. Die einzigartigen Lebensräume mit einem weitgehend unberührten Ökosystem stehen im Mittelpunkt der neuen Denkschrift “Deutsche Forschung in der Antarktis” der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Die Polargebiete reagierten aufgrund ihrer Entwicklungsgeschichte un
WWF begrüßt Beschluss Australiens, ein Drittel des Ningaloo-Riffs streng zu schützen
Die global tätige Umweltschutzorganisation begrüßt die aktuelle Entscheidung Australiens, eines der spektakulärsten Naturwunder der Welt, das Ningaloo-Korallenriff, stärker zu schützen. 34 Prozent des Ningaloo-Riff- Meeresschutzparks wird demnach als strenges Schutzgebiet für menschliche Aktivitäten fast komplett geschlossen werden. Der neue Schutzplan erlaubt Freizeitfischern zugleich, ihr Ho
WWF stellt internationales Klimaschutzranking für Energieversorger vor
Weltweit ist die Strombranche nicht gewappnet, der Herausforderung des Klimawandels konsequent entgegen zu treten. Dieses Fazit zieht der WWF in einem jetzt vorgestellten Report, in dem die Geschäftspolitik der wichtigsten Energieversorgungsunternehmer unter die Lupe genommen wird. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit Firmen durch eine nachhaltige Investitionspolitik in der Lage sind, ihren Ausstoß von Treibh
Wissenschaftler fangen im Tiroler Rofangebirge ein lebendes Exemplar der Bayerischen Kurzohrmaus.
42 Jahre nach dem vermeintlichen Aussterben der Bayerischen Kurzohrmaus haben österreichische Wissenschaftler ein lebendes Exemplar gefangen. Friederike Spitzenberger vom Naturhistorischen Museum in Wien spürte die Wühlmaus-Spezies im Tiroler Rofangebirge auf. Dies berichtet das GREENPEACE MAGAZIN in seiner neuen Spezial-Ausgabe zum Thema Artenvielfalt.
“Möglicherweise exis