Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Vom 5. bis 7. September 2005 findet in der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung der “Arctic Climate Workshop” mit Klimaexperten aus Europa, USA, Kanada und Russland statt.
Die Forscher diskutieren den Einfluss der Arktis auf die globale Klimaentwicklung und wollen die Klimavorhersage verbessern. Das von Potsdamer Atmosphärenforschern koordinierte europäische Forschungsprojekt GLIMPSE (Global implications of Arctic climate processes a
Vogtmann: “Lüneburger Heide ist ein wichtiger Baustein zur Erhaltung der biologischen Vielfalt”
Das Naturschutzgroßprojekt des Bundes “Lüneburger Heide” konnte nach gut 14 Jahren erfolgreich abgeschlossen werden. Diesen Erfolg feiert der Verein Naturschutzpark mit einem Hoffest am 04. September 2005 auf dem Landschaftspflegehof Tütsberg mitten in der Heide und zur Hochphase der Heideblüte. “Das Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in D
Der Naturschutzbund NABU hat Grünes Licht für die Umsetzung eines der größten europäischen Flussrenaturierungsprojekte erhalten. Der NABU als Projektträger wird gemeinsam mit den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt in den kommenden 13 Jahren Gebiete an der Unteren Havel zwischen Pritzerbe in Brandenburg und Gnevsdorf in Sachsen-Anhalt naturnah gestalten. Den Fördermittelbescheid für das insgesamt 24 Millionen Euro teure Gewässerrandstreifenprojekt Untere Havelniederung hat Bundesumweltminister J
Bremer Uni-Wissenschaftler präsentieren Datenauswertung in “Nature” Starkes Wachstum der chinesischen Wirtschaft verschlechtert Luftqualität Luftgüte in Industrieländern durch Umweltschutzmaßnahmen verbessert Zwischen 1996 und 2002 haben sich die Mengen von Stickstoffdioxid über den industrialisierten Gebieten von China um 50 % erhöht. Gleichzeitig war über Europa und Teilen der USA eine deutliche Verbesserung der Luftqualität zu beobachten. (siehe Abb. 1). Dies e
Katalog konkreter Ziele und Massnahmen vorgelegt
Das Bundesumweltministerium hat heute den Entwurf einer „nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ vorgestellt. „Wir wollen konkrete Ziele und ein schluessiges Gesamtkonzept fuer den Naturschutz und die nachhaltige Naturnutzung in Deutschland festlegen“, sagte Bundesumweltminister Juergen Trittin. Deutschland hat sich international dazu bekannt, den Verlust an biologischer Vielfalt bis zum Jahr 2010 zu beenden. „Wir stehen vor
Experten fordert Senkung der Grenzwerte – Kleinste Teilchen am Schädlichsten
Kleinste Feinstaubpartikel sind nach Ansicht von Experten wesentlich gefährlicher als große. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Zwischenruf”. Die Experten schlagen daher vor, die seit Januar 2005 geltende EU-Richtlinie auf Partikel unter einem Tausendstel Millimeter zu begrenzen. Zusätzlich müsse ein neuer Ma
Als Hauptmotive für eine Umstellung auf automatische Melksysteme werden Arbeitsersparnis und höhere Flexibilität angegeben. Wie sich in der Praxis Fischgrätenmelkstand und Einzelbox-Melkroboter unterscheiden, wurde in einer dreijährigen Studie in Österreich (Landwirtschaftliche Bundesversuchswirtschaften GmbH Wieselburg) anhand zweier Herden (je 30 Kühe) unter sonst gleichen Bedingungen untersucht.
Die Milchleistung der Robotergruppe stieg erst im dritten Jahr (2003) an; unter B
In einem Schweizer Forschungsprojekt der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau (Zürich) wurde die Färberdistel, auch Saflor genannt, auf ihre Eignung für den Anbau in der Schweiz untersucht. Obwohl der Anbau der Färberdistel in der Schweiz keine Tradition hat, ist sie für den Anbau unter Schweizer Klimabedingen bestens geeignet. Die Pflanze ist gut an das Klima angepasst und erwies sich insgesamt als anspruchslos. Über drei Jahre wurden an verschiedenen Standorten Vers
Experten diskutieren den Einsatz moderner Verfahren zur Auswertung von Satellitenmessungen und Geodaten
Klimatische Extremereignisse und nicht angepasste Landnutzung bedrohen weltweit große Landstriche, wie beispielsweise im Mittelmeerraum, in Afrika und in Zentralasien. Desertifikation, der Verlust von Ackerflächen oder die Vernichtung von Vegetation sind oft die Folge. Welche Vorbeugungsmaßnahmen gegen die Vernichtung von Ressourcen in trockenen Regionen gibt es? Wie ist der ak
In der neuen Ausgabe des “Zwischenrufs” haben Wissenschaftler aus vier Leibniz-Instituten politische Handlungsempfehlungen für Gewässer-, Boden- und Verbraucherschutz sowie zur Verringerung der Feinstaubbelastung aufgeschrieben.
Der zweite “Zwischenruf – Umweltforschung für die politische Praxis” ist erschienen und wird in diesen Tagen an Umweltpolitiker in ganz Deutschland verschickt. Mit dem Zwischenruf hat die Leibniz-Gemeinschaft eine Publikationsreihe aufgelegt, die neue Forschu
Die privaten Haushalte in Bremen und Niedersachsen sind am besten mit Fahrrädern ausgestattet, jene in Sachsen, Thüringen, Hamburg und Berlin am schlechtesten. Wie das Statistische Bundesamt zur Internationalen Messe “Eurobike” (1.-4. September) mitteilt, stand Anfang 2004 in Deutschland im Durchschnitt in acht von zehn Haushalten (ohne Selbstständige und Landwirte) mindestens ein Fahrrad. In Niedersachsen und Bremen war durchschnittlich in neun von zehn Haushalten mindestens ein Fahrrad vorhanden,
Nur Feldversuche bringen Wahrheit ans Licht
Bäume in den Wäldern nehmen bei weitem nicht soviel CO2 auf, wie mancher Politiker oder Wissenschaftler es gerne hätte. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Universität Basel in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science. Dass die Pflanzen alle wie von Turbohand gesteuert wachsen und gedeihen, weil das Kohlendioxid sie zu mehr Photosynthese anregt, gehört offensichtlich ins Reich der Erfindung.
Das Team um Ch
Vulkane erzeugen eine Reihe verschiedener Signale; die Kunst liegt darin, zu verstehen, welche auf einen drohenden Ausbruch hindeuten und welche nicht. In der Hoffnung, zuverlässige Prognosen zu liefern analysiert ein neues, in Spanien entwickeltes System die seismischen Signale eines Vulkans in Echtzeit.
Der Berg Ätna in Italien und verschiedene andere Vulkane innerhalb Europas sind noch immer aktiv und stellen eine Gefahr für die lokale Bevölkerung dar. Die Herausforderung für die
Globale Erwärmung hat Erden-Leben vor 250 Mio. Jahren vernichtet
Vor 250 Mio. Jahren war es um zehn bis 30 Grad heißer auf der Erde als heute. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des National Center for Atmospheric Research (NCAR) in Boulder/Colorado. Schuld daran war ein massiver Anstieg von CO2. Die Folge dieses Temperaturanstiegs war dramatisch: Ein Großteil des Lebens auf dem Planeten wurde dabei vernichtet. Es war das größte Massensterben der Erdgeschichte, berichten die F
Systea hat einen Prototypen für ein neues, tragbares Instrument entwickelt, das für die frühzeitige Erkennung von bedenklichen Wasserverschmutzungsgraden genutzt werden kann.
Die Aufrechterhaltung der Wasserqualität stellt im 21. Jahrhundert eine weltweite Herausforderung dar. Mit dem Ziel, die Wasserverschmutzung mit einer höheren Genauigkeit auch an entfernteren Standorten nachzuweisen, wurde im Rahmen des SEWING-Projekts ein Prototyp entwickelt. Dieser nutzt einen CHEMFET-Sensor
Im Rahmen einer belgischen Fallstudie wurde eine Informationsdatenbank erstellt, um die Auswirkungen der Klimaveränderung auf Landnutzung und Ökosysteme zu beurteilen.
Umweltveränderungen innerhalb Europas führten zu einer erhöhten Anfälligkeit der Ökosysteme. Darüber hinaus wirkten sich diese auf Landnutzung und biologische Ressourcen in bewirtschafteten Ökosystemen aus. Deshalb wurden zur Beurteilung dieser Veränderungen Wirkungsmodelle der Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Artenve