Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Meteorologen der TUD veröffentlichen neueste Erkenntnisse in “Nature”
Die Zeitschrift “Nature” veröffentlicht am 22. September 2005 einen Artikel über die Auswirkungen der Hitzewelle 2003 auf die Kohlenstoffbilanz der europäischen Wälder. Unter den 40 internationalen Autoren befinden sich auch Professor Christian Bernhofer und Dr. Thomas Grünwald vom Institut für Hydrologie und Meteorologie der TU Dresden.
CO2 trägt zum zur globalen Erwärmung der Erdoberfläche bei. Wäld
Geowissenschaftler der Universität Jena planen Antarktis-Expedition
Den Spuren zum Urzeitkontinent “Gondwana” werden Geowissenschaftler aus Jena bis in die Antarktis folgen. Am 25. Oktober werden der Geochemiker Prof. Dr. Lothar G. Viereck-Götte und der Sedimentologe Robert Schöner vom Institut für Geowissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit zwei Kollegen aus Freiberg und Münster zu einer großen Expedition an den südlichen Polarkreis aufbrechen. Auf der 22.
Wissenschaftler finden neue Erklärung für Schwarmbeben im Vogtland
Magma unterhalb des Cheb-Beckens an der Deutsch-Tschechischen Grenze bewegt sich stärker auf die Erdoberfläche zu. Das schließen Wissenschaftler des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ) und des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) aus der Untersuchung aufsteigender Gase in den dortigen Mofetten und Mineralquellen. Messungen über einen Zeitraum von zwölf Jahren hatten gezeigt, dass sich das Verhältnis zweier H
In den Bergregionen Europas sind Wildbäche eine natürliche Gefahr. Ein neues, GIS-fähiges numerisches Modell wird den Prozess der Entscheidungsfindung bei der Gefahrenbeurteilung von Wildbächen vereinfachen.
Wildbäche sind ein heftiger Strom aus Wasser und Schutt, der natürliche und vom Menschen erbaute Strukturen ernsthaft beschädigen kann. Die Risikoeinschätzung solcher Umweltgefahren umfasst oftmals einen numerischen Modellierungsansatz. Die numerische Modellierung der i
EU verfüttert mehr als 9.000 Tonnen Antibiotika an Schweine, Rinder und Geflügel
Mehr als 9.000 Tonnen Antibiotika werden jährlich in der EU an Schweine, Rinder oder Geflügel verfüttert. Da die Tiere bis zu 90 Prozent davon unverändert wieder ausscheiden, gelangen die Arzneimittel mit dem Mist wieder auf Felder oder auch ins Wasser. Ein deutsches Forscherteam der Universitäten Bonn, Berlin, Dortmund, Aachen, Osnabrück hat gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich nun ein Pro
Eine Verstärkung der Zusammenarbeit besonders auf den Gebieten der geologischen und geophysikalischen Erforschung der Planeten ist das Ziel eines Abkommens zwischen dem Bayerischen Geoinstitut (BGI) der Universität Bayreuth und einem Institut der U.S-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA
Eine Verstärkung der Zusammenarbeit besonders auf den Gebieten der geologischen und geophysikalischen Erforschung der Planeten ist das Ziel eines Abkommens zwischen dem Bayerischen Geoinstitut (BGI) d
Institut für Geographie und Geoökologie erforscht Feuer im Mittelmeerraum
Die Landschaften südlich der Loire bis nach Südportugal und Südspanien sind von der schlimmsten Dürre seit mehr als 60 Jahren betroffen. In Portugal haben Waldbrände bereits 15 Menschen das Leben gekostet und Schätzungen zufolge etwa 180.000 Hektar Wald verwüstet. „Diese Schäden sind vermeidbar“, sagt Dr. Christophe Neff, der schon im Mai auf die Waldbrandgefahren in Südwesteuropa hingewiesen hatte. Der Feuerö
China zieht aus New Orleans-Desaster Konsequenzen
Die Flutkatastrophe von New Orleans soll wenigstens einen positiven Aspekt haben: Chinesische Experten wollen in Zukunft die heimische Bevölkerung mit Hilfe von neuen Schutz – und Warnvorrichtungen vor den Fluten des Yangtse bewahren. Die letzte Flut des mehr als 6.300 Kilometer langen Flusses im Jahr 1998 hat mehr als 3.000 Menschenleben gefordert und fünf Mio. Wohnhäuser vernichtet, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientis
Am 18. September wird der Forschungseisbrecher Polarstern von einer achtwöchigen Arktisexpedition nach Bremerhaven zurückkehren.
Insgesamt 78 Teilnehmer aus elf Nationen waren an der vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven koordinierten Expedition beteiligt.
Im Mittelpunkt der einundzwanzigsten Arktisexpedition von Polarstern stand die Fortsetzung mehrerer Langzeitstudien mit fest am Meeresboden installierten Messstationen, so genannten
Mehr als 9.000 Tonnen Antibiotika wurden 1999 in der EU an Schweine, Rinder oder Geflügel verfüttert. Die Tiere scheiden bis zu 90 Prozent davon unverändert wieder aus; früher oder später landen die Arzneimittel mit dem Mist oder der Gülle auf den Feldern. Was mit ihnen danach passiert, ist noch weitgehend ungeklärt. Möglicherweise sind sie aber mit dafür verantwortlich, dass immer mehr Bakterien gegen Antibiotika resistent werden – darunter auch Keime, die dem Menschen gefährlich werden können. Ei
Mit Anpassung einer neuen Methode an die Verhältnisse in der südlichen Nordsee gelingt es Wissenschaftlern des Wilhelmshavener Forschungszentrums TERRAMARE, Alter und Zuwachsgeschwindigkeit von Wattböden zu ermitteln. Wichtig ist dies unter anderem im Hinblick auf Meeresspiegelanstieg und Küstenschutz.
Prof. Gerd Liebezeit und Dipl.-Chem. Daniel Ziehe haben am Wilhelmshavener Forschungszentrum TERRAMARE eine neue Art von Zeitmesser erstmalig in Deutschland eingesetzt, um Alter
AWARE-Projekt untersucht Wasserkreisläufe der Alpen
Das soeben gestartete EU-Projekt AWARE soll die Wasserressourcen und -kreisläufe von fünf Staaten genau erheben. AWARE steht für Available Water Ressources in Mountain Environments und wird von der EU-Kommission im Zuge des sechsten Rahmenwerk Programms (FP6) finanziert. Mit dabei sind Forschungsinstitute, Universitäten und private Unternehmen aus Italien, Österreich, Slowenien, die Schweiz und Spanien. Drei Jahre lang, von 2005
Internationales Symposium: Schutz für die Randzonen tropischer Regenwälder – Wissenschaftler diskutieren den Einfluss ökologischer, ökonomischer und sozialer Faktoren
Der Göttinger Sonderforschungsbereich (SFB) 552 “Stabilität von Randzonen tropischer Regenwälder in Indonesien” (STORMA) lädt vom 19. bis 23. September 2005 zu einem internationalen Symposium an der Georg-August-Universität ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, welche Faktoren zu einem Schutz der
Greifswalder Forscher entwickeln Alternativen für die wirtschaftliche Nutzung von Moorstandorten
Nach Wiedervernässung und Aufforstung kann auf geeigneten Niedermoorstandorten wertvolles Erlenholz (Alnus glutinosa) gewonnen werden. Dies ist ein zentrales Forschungsergebnis des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten ALNUS-Projektes “Renaturierung von Niedermooren durch Schwarzerlenbestockung” unter der Federführung von Prof. Michael Succow, Direktor des Instituts
Die Polargebiete gehören zu den unwirtlichsten Gegenden der Erde, und doch leben hier die größten Tiere – im Meer. Der Grund für die Vielzahl von Walen und Robben in Arktis und Antarktis schien bisher in dem scheinbar unerschöpflichen Nahrungsreichtum zu liegen. Nun mehren sich Hinweise, dass die Großsäuger ihr Überleben vor allem der Menschenfeindlichkeit dieser Gebiete verdanken und einstmals viel weiter verbreitet waren. Und es erscheint nicht unwahrscheinlich, dass in den gemäßigten Mee
Etwa 100 Wissenschaftler aus 15 Ländern beraten vom 21. bis 23. September am Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (UFZ) über die zukunftsfähige Nutzung von Agrarregionen. Dabei geht es darum, vielfältige Anforderungen an moderne Landschaften unter einen Hut zu bringen: Landnutzung, Artenvielfalt sowie ökonomische und soziale Funktionen. Erstmals wird dabei ein umfangreiches digitales Nutzerhandbuch – entwickelt von der Firma OLANIS – vorgestellt, das Behörden und Landschaftsplanern die Ums