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Landwirtschaft & Umwelt

Hat Die Steinnelke Ein Rezept Gegen Den Klimawandel?

Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…

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Alle Neuigkeiten

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Invasionen vorhersagen – Europäisches Forschungsprojekt untersucht Ausbreitung des Riesenbärenklaus

Biologische Invasionen sind in den letzten Jahren zu einem weltweiten Problem geworden. Von einer Invasion sprechen die Wissenschaftler, wenn eingeführte Pflanzen oder Tiere sich so stark ausbreiten, dass der Mensch diesen Prozess nicht mehr kontrollieren kann. Um diese Ausbreitungsmechanismen zu verstehen und Gegenstrategien zu entwickeln untersuchen Wissenschaftler des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ) und des Botanischen Institutes der Tschechischen Akademie der Wissenschaften die Aus

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Ackerland versus Nachhaltigkeit

Auf der ganzen Welt gibt es oftmals einen Konflikt zwischen der Entwicklung von Ackerland und dem Schutz natürlicher Ökosysteme. Es werden objektive Studien benötigt, um in Hinblick auf die zukünftige Nachhaltigkeit ein angemessenes Gleichgewicht zwischen diesen beiden Imperativen anzusprechen.

Die Auswirkungen der Ackerlandentwicklung auf Ökosysteme und die Umwelt insgesamt ist eine entscheidende Unternehmung in Hinblick auf die Sammlung wissenschaftlicher Informationen. Bei

Agrar- Forstwissenschaften

Antibiotika in der Landwirtschaft unnötig

Experte setzt auf Ersatz in Ackerbau und Viehzucht

Der Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft ist nicht notwendig. Zu diesem Schluss kommt der Experte Friedhelm Berger, Präsident des Umweltbundes im pressetext-Interview. Berger reagiert mit seiner Aussage auf die mehr als 9.000 Tonnen Antibiotika, die jährlich in der EU an Schweine, Rinder und Geflügel verfüttert werden und die zu einem großen Teil mit dem Mist wieder auf die Felder gelangen. “Antibiotika werden aber auch in

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Amazonas – Dürre wird immer schlimmer

Brasilien ruft Notstand für Region aus

Die Dürreperiode im Amazonas hat nun das brasilianische Militär auf den Plan gerufen: Zehntausende Menschen werden nun von den Streitkräften mit Medikamenten, Nahrungsmittel und auch mit Trinkwasser versorgt, da die Wasserwege ausgetrocknet sind. Nach Augenzeugenberichten sind zahlreiche Flüsse und Seen komplett ausgetrocknet und haben Kilometer von Sand und Schlamm zurückgelassen, wie das brasilianische Geological Service berichtet.

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Klimaschutz jetzt Beine machen

Treibhausgas-Ausstoß weltweit bis 2050 halbieren – Umweltbundesamt schlägt konkrete Maßnahmen vor

Das Umweltbundesamt (UBA) erwartet von der neuen Bundesregierung, den Klimaschutz mutig voranzutreiben: “Je länger sich wirksame Gegenmaßnahmen weltweit hinauszögern, desto höher werden die Risiken und Schäden des Klimawandels – zum Beispiel durch extreme Wetterereignisse. Unter einer großen Koalition bieten sich gute Möglichkeiten, Deutschland wirtschaftlich zu modernisieren und die Ab

Agrar- Forstwissenschaften

Nano-Biotechnologie für die Landwirtschaft

Nano-Biotechnologie und Landwirtschaft, diese Begriffe scheinen auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun zu haben, denn wer brächte die klassische Landwirtschaft mit kleinstmöglichen Teilchen in Verbindung? Aber es geht doch! Wie es die Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) aus Braunschweig zeigt, die Partner im EU-Verbundprojekt “NANOIMPRINT” ist. Dieses Projekt stand in der zweiten Ausschreibung im Gebiet Nanotechnologie auf Platz 1 der Förderliste von knapp 500 eingereichten Antr

Geowissenschaften

Wissenschaft auf Wegeners Spuren

Vom 30. Oktober bis 2. November treffen sich Wissenschaftler zum zweiten Internationalen Alfred Wegener Symposium in Bremerhaven. Während der dreitägigen Veranstaltung berichten rund 140 Wissenschaftler aus elf Ländern über aktuelle Themen aus den Forschungsgebieten Plattentektonik, Geowissenschaften, Meteorologie, Paläoklimatologie, Glaziologie, Wissenschaftsgeschichte und über Geothemen der Zukunft.

Die Tagung aus Anlass des 125sten Geburtstages und 75sten Todestages von Alfred We

Agrar- Forstwissenschaften

Nicht immer, aber immer früher! Schwefelmangel im Herbst beeinträchtigt Gesundheit von Rapsbeständen!

Kaum ist der alte vom Acker, macht der neue schon wieder Sorgen: Schwefel (S)-Mangel kann auch bereits vor Winter in Rapsbeständen auftreten. Seit Anfang 1980 tritt akuter S-Mangel, d.h. mit sichtbaren Symptomen, in landwirtschaftlichen Kulturpflanzen unter Freilandbedingungen auf, aber bislang meist erst im Frühjahr. Wissenschaftler/innen des Institutes für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig haben bei der diesjährigen Herbstinv

Geowissenschaften

Regenwald-Klima vom Meer bestimmt

Unterschiede in der Temperatur des Südatlantik steuern Regenfall in Zentralafrika

Bei der ersten detaillierten Rekonstruktion der Klimageschichte Zentralafrikas für die letzten 20.000 Jahre kamen Bremer Meeresgeologen zu unerwarteten Ergebnissen: Je größer der Unterschied in den Meerestemperaturen des südlichen und des äquatorialen Atlantiks ist, umso weniger Regen bekommt der Regenwald des zentralen Afrika. Denn ein großer Temperatur-Unterschied lässt die Passatwinde stärker we

Geowissenschaften

Amazonas: Schlimmste Trockenheit seit 40 Jahren

Warmer Atlantik sorgt für Hurrikans und Regenwald-Trockenheit

Es mutet fast grotestk an: Während in Nord- und Mittelamerika ein Hurrikan nach dem anderen tobt, erlebt Amazonien die schlimmste Dürre seit 40 Jahren. In Brasilien wurde bereits in einigen Städten der Notstand ausgerufen. Wissenschaftler glauben, dass die steigenden Temperaturen im Nord-Atlantik dafür verantwortlich sind, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.

In der Amazonas-Forschungsstation Santarem, wo

Geowissenschaften

Erforschung der Fischbestände vor Grönland

Sechs Wochen lang, vom 13. Oktober bis 25. November 2005, werden Hamburger Wissenschaftler der Bundesforschungsanstalt für Fischerei in grönländischen Gewässern Grundfischbestände untersuchen und ozeanographisch-klimatologische Messungen durchführen.

Am 13. Oktober verlässt das deutsche Fischereiforschungsschiff ’Walther Herwig III’ seinen Heimathafen Bremerhaven zu seiner 280. Reise. Die Forschungsreise führt zunächst in das ostgrönländische Gebiet auf die Dohrnbank (zwischen Ostgr

Ökologie Umwelt- Naturschutz

50 Mio. Umweltflüchtlinge befürchtet

UN-Universität warnt vor weiträumiger Boden-Degradation

Ersten Schätzungen von Experten der United Nations High Commission For Refugees UNHCR zufolge, werden an die 50 Mio. Menschen in den kommenden fünf Jahren zu “Umweltflüchtlingen” werden. Die Gründe dafür liegen in der zunehmenden Zerstörung der Umwelt und der Infrastruktur. Um diese Ursachen zu erforschen und Lösungen zu finden, hat die UN-Universitäteine Konferenz “Measuring The Unmeasurable”, die ab morgen, Mittwoch, in Bon

Geowissenschaften

Erste Boje für das Tsunami – Frühwarnsystem in Jakarta offiziell übergeben

Staatssekretär Meyer-Krahmer: “Deutsche Spitzentechnologie bietet Schutz vor Flutkatastrophen”

Der Aufbau eines Tsunami-Frühwarnsystems mit deutscher Unterstützung für die Menschen am Indischen Ozean geht zügig voran. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Frieder Meyer-Krahmer hat am heutigen Montag in der indonesischen Hauptstadt Jakarta die erste deutsche GPS-Boje an seinen Kollegen Kusmayanto Kadiman übergeben. Gleichzeitig verabschiedeten Meyer-Krahme

Geowissenschaften

Polarstern für 19 Monate ins antarktische Eis

Der Forschungseisbrecher des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung läuft am 13. Oktober 2005 zu seiner 23. Expedition in die Antarktis aus und wird erst 19 Monate später, im Mai 2007, nach Bremerhaven zurückkehren.

Aus diesem Grund wird am 13. Oktober von 10.30 bis 11.00 Uhr eine Verabschiedung an der Nordschleuse in Bremerhaven stattfinden, zu der all diejenigen herzlich eingeladen sind, die Polarstern noch einmal sehen und ihrer Besatzung eine gute Reise wünschen

Geowissenschaften

Alaska-Austern: Giftig durch Klimaerwärmung

Bakterien wandern tausende Kilometer Richtung Norden

Es klingt wie im Horrorfilm: Bakterien wandern tausende Kilometer Richtung Norden und nisten sich in Alaska-Austern ein. Beim Verzehr durch den Menschen kommt es zu einer Epidemie von Durchfallserkrankungen. Was im Sommer 2004 im Prince William Sound geschehen ist, haben Forscher nun entdeckt, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature-Online. Der Erreger ist bisher in den Gewässern Alaskas noch nie vorgekommen.

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Massensterben durch Klimaänderung

Globale Fauna wegen Erderwärmung gefährdet

Unter dem britischen Vorsitz sind die Top-EU-Umweltpolitiker dazu aufgerufen worden, Schritte gegen die drohende ökologische Katastrophe zu unternehmen. Nach einem Bericht des Department for Environment, Food and Rural Affairs DEFRA müssen sofort Initiativen ergriffen werden, um die Biodiversität zu erhalten. Nach Untersuchungen des British Trust of Ornithology (BTO) könnten nämlich durch Klimaveränderungen Zugvögel bald verschwinden.

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