Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Was in Afrikas Landwirtschaft Gang und Gäbe und wirtschaftliche Notwendigkeit ist, nämlich die Nährstoffe aus Kot und Urin von Tieren möglichst effizient zu nutzen, soll auch in der amerikanischen Milchwirtschaft wieder Einzug halten. Geht es nach Forschern des Dairy Forage Research Center in Madison, Wisconsin, grasen künftig wieder mehr Kühe auf Wiesen, Weiden und Äckern.
In ihren Untersuchungen des afrikanischen Weidewirtschaftssystems stellten sie fest, dass die Nährstoffe aus den Exkre
Überschwemmungsgebiet der Morava als Rückzugsrevier für Zugvögel erhalten – DBU gibt 110.000 Euro Die Morava in der Slowakei ist ein bedeutender Donauzufluss. Ihre Überschwemmungsgebiete sind als Brut-, Rast- und Überwinterungsrevier für Zugvögel international bedeutend. Doch mit der Öffnung des “eisernen Vorhangs” gingen eine Intensivierung der Landwirtschaft, der Ausbau von Verkehrswegen, der vermehrte Anfall von Abwässern und eine Ausweitung des Kiesabbaus einher. Das stellt die R
1993 wurden in der Schweiz erstmals ökologische Direktzahlungen eingeführt. Seit 1999 ist der ökologische Leistungsnachweis (ÖLN) Voraussetzung für die Betriebe, um Direktzahlungen zu erhalten. Bis 2004 sind 97 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche nach den Regeln des ÖLN beziehungsweise biologisch bewirtschaftet worden. So sollten die Belastung der Gewässer mit Stickstoff und Phosphor aus der Landwirtschaft verringert und die Artenvielfalt gefördert werden.
Ob die gesetzten
Weibliche Braunbären “treiben es” mit vielen Partnern – aber nicht aus Lust, sondern als Teil einer ausgeklügelten Strategie zum Schutz des zukünftigen Nachwuchses. Diese überraschende Erkenntnis ist das Ergebnis eines umfangreichen Projekts des Wissenschaftsfonds FWF, für das Bärenpopulationen in Skandinavien intensiv in freier Wildbahn beobachtet wurden. Die heute publizierten Daten aus über zwanzig Jahren tragen zu einem besseren Verständnis dieser in Europa wieder heimisch werdenden Art bei.
USC scientist and collaborators are the first to find methane-producing bacteria in arid desert soils
Evidence of methane-producing organisms can be found in inhospitable soil environments much like those found on the surface of Mars, according to experiments undertaken by scientists and students from the Keck School of Medicine of the University of Southern California and the University of Arkansas and published online in the journal Icarus.
These results, they say, pr
Abschätzung des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPPC) unter Führung des DLR aktualisiert
Der Einfluss von Kondensstreifen auf das Weltklima fällt deutlich geringer aus als ursprünglich angenommen. Zu diesem Ergebnis sind in diesem Jahr Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen gekommen. Seit 1999 hatten Abschätzungen des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zur Klimawirkung des Luftverkehrs als Standard Gültigkeit.
Agricultural and food production by-products transformed into ethanol at the site of origin
The Technical Research Centre of Finland (VTT) is currently developing a new process for producing ethanol from agricultural and food production by-products at the site of origin.
Based on fermentation combined with evaporation, the continuous process provides a 40% ethanol-water mixture that can, among other things, be refined as a fuel and mixed with petrol.
The pro
Die TU Braunschweig hat in Kooperation mit dem Institut für Bodenkultur der Universität Wien und dem Institut Teknologi Bandung ein “community based monitoring”-Projekt für Bandung, Indonesien, entworfen, der die Deponien in Bandung sicherer machen soll. Die EU-Kommission bewilligte Projektleiter Prof. Klaus Fricke und Koordinator Dr. Florian Kölsch von der Abteilung für Abfallwirtschaft des Leichtweiß-Instituts für Wasserbau der TU Braunschweig eine Förderung von 300.000 Euro.
Hintergrun
Sturmfluten an der Nordsee können ab Mitte des Jahrhunderts gefährlicher werden Wissenschaftler am Institut für Küstenforschung der GKSS-Forschungszentrums Geesthacht GmbH haben die Vergangenheit der Stürme und Sturmfluten analysiert und jetzt mit Modellen die Zukunft berechnet.
Ihr Ergebnis: Durch den Menschen verursachte Klimaveränderungen werden zu erhöhten Sturmflutwasserständen führen. Sturmfluten unserer Tage sind vom menschengemachten Klimawandel aber noch nicht berührt.
In der mittleren Kreidezeit, vor 120 bis 90 Millionen Jahren, befand sich die Erde in einer bedeutenden Umbruchphase. Durch intensiven Vulkanismus wurde damals der Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre stark angehoben und es herrschte ein extremes Treibhausklima.
Hinzu kam einer der bedeutendsten Meeresvorstöße der Erdgeschichte: Weite Bereiche der Kontinente wurden überflutet und von Meeres-Sedimenten überdeckt. Für Geowissenschaftler sind diese Ablagerungen wie ein Archiv der Erdges
Bei den Unwettern im vergangenen August hatten viele Ortschaften nebst den Wassermassen auch mit grossen Mengen von Schwemmholz zu kämpfen. Schnell stellte sich die Frage, ob es sich dabei um in den Wäldern liegen gelassenes Sturmholz handelte. Untersuchungen der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL zeigen, dass dies nur zu einem kleinen Teil zutrifft.
In mehreren vom Hochwasser besonders betroffenen Regionen untersuchte die WSL im Auftrag des Bundesamts
Nach Beobachtungen des Naturschutzbundes NABU gab es in diesem Jahr deutlich weniger Störche in Nord- und Ostdeutschland als im Vorjahr. Nach einer ersten Bilanz wurden zwischen 15 und 30 Prozent weniger Weißstörche gezählt. Die NABU-Experten sprechen “vom schlechtesten Storchenjahr seit mehr als zehn Jahren”. “Das Jahr 2005 war ein extremes Störungsjahr für den Weißstorch im ganzen östlichen Europa”, sagte Christoph Kaatz, Sprecher der NABU-Bundesarbeitsgruppe (BAG) We
Science-Studie: Bergregionen und Mittelmeer-Raum am ärgsten betroffen
Es wird nicht nur die Ärmsten der Armen treffen, wenn der Klimawandel zuschlägt. Auch Europa wird unter den veränderten Bedingungen zu leiden haben. Was Wissenschaftler der Harvard University in einer aktuellen Studie im Wissenschaftsmagazin Science berichten, klingt jedenfalls nicht gerade gut: Besonders betroffen von den Veränderungen werden Alpinregionen und der Mittelmeerraum sein.
Im Mittelmeer-Ra
Das Kohlendioxidproblem bringt die Kernenergie wieder in die Diskussion, bei der die Frage der langfristigen Entsorgung eine Schlüsselrolle spielt: Sind radioaktive Abfälle in tiefen geologischen Formationen sicher? Können sie ausgespült werden und in unsere Umgebung gelangen? Belastbare Langzeitprognosen auf der Basis fundierter geochemischer Untersuchungen sind gefordert. Jetzt gibt es erstmals thermodynamische Daten für das Verhalten von Actiniden in geologischen Formationen.
T
> Anatomie des Klimas einer Treibhausphase der Erdgeschichte
> RUB-Geologe berichtet in NATURE
Wie könnte das Erdklima in Zukunft aussehen, wenn sich die Atmosphäre weiterhin erwärmt? Um diese Frage zu beantworten, untersuchen Forscher die Kreidezeit, eine sehr warme Phase der Erdgeschichte, die ca. 120 bis 65 Millionen Jahre zurückliegt. Anhand der geochemischen Zusammensetzung der Schalen großwüchsiger, schnell wachsender Muscheln konnten Wissenschaftler der Ruhr-Universität u
Geomikrobiologe belegt neue Hypothese zur Bildung der gebänderten Eisenerze
In Westaustralien und Südafrika gibt es bis zu mehreren hundert Meter dicke Gesteinsschichten, die gebänderte Eisenerze (Banded Iron Formations, BIFs) heißen und tatsächlich auch mit bloßem Auge eine klare Schichtung erkennen lassen. Dabei wechseln sich Lagen von Eisenmineralen und Siliziumoxyd ab. Bisher konnte nicht eindeutig geklärt werden, wie diese merkwürdigen Formationen entstanden sind. Die Geo