Ökologie Umwelt- Naturschutz

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Kaprun als Vorwand für Naturzerstörung

WWF befürchtet schwere ökologische Schäden in Tiroler Gletschergebiet
Während heute die Untersuchung zum Unglück von Kaprun veröffentlicht wird, machen neue Planungen in Österreich deutlich, wie die Katastrophe als Vorwand für großflächige Naturzerstörung missbraucht werden kann. Am Pitztaler Gletscher in Tirol ist eine neue Talabfahrt geplant, die unberührte Gletscherlandschaften zerstören würde. Um sie zu bauen und den Gletscher zu erschließen, soll das Tiroler Naturschutzgesetz geän

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Dicke Luft schon im Keim ersticken.

Neueste Methoden für Wettervorhersagen bei der Berliner ScienceFair (12.-15.09.2001). Wie das Wetter wohl wird? Ein misstrauischer Blick zum Himmel, danach in die Zeitung – und wir wissen, ob wir einen Schirm oder Sonnencreme einstecken sollten, ob das Straßenfest morgen ins Wasser fallen dürfte oder die Biergärten am Sonntag überfüllt sein könnten. Die Wetterprognosen gestatten aber nicht nur die Abschätzung von Besucherzahlen und Bierkonsum und die Entscheidung zwischen Sandalen und Gummist

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Bundesregierung beschließt Gesetzentwürfe zur Umsetzung von Umweltvorgaben der EU

Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung zwei Gesetzentwürfe beschlossen, mit denen Umweltvorgaben der Europaeischen Union umgesetzt werden. Dabei handelt es sich um den Entwurf des Biozid-Gesetzes zur Umsetzung der EU-Biozid-Richtlinie sowie um die Novelle des Wasserhaushaltsgesetzes, mit der die EU-Wasserrahmenrichtlinie auf Bundesebene umgesetzt werden soll. “Damit werden zwei wichtige Vorhaben der europäischen Umweltpolitik im deutschen Recht verankert. So stärkt das Biozidgesetz den

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Sauberer Strom für den Stromsee oder Wie der Ökostrommarkt funktioniert

Das Oberlandesgericht München hat kürzlich eine Werbekampagne des Stromversorgers E.ON Energie gestoppt. Das Unternehmen hatte damit geworben, seinen Ökostromkunden “zu 100 % Strom aus Wasserkraft” zu liefern – eine Aussage, die das Gericht für irreführend hielt. Schließlich komme auch aus den Steckdosen der E.ON-Kunden nur der übliche Strommix, dessen Herkunft aufgrund des großen Verbundleitungsnetzes nicht analysierbar ist. Was ist also dran am Handel mit Strom aus erneuerbaren Energien, was hat

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"Zu den Böden Deutschlands"

Der ungewöhnliche Reiseführer jetzt auch im Internet und auf CD-ROM erhältlich Die erste Ausgabe war wenige Wochen nach dem Erscheinen vergriffen. Jetzt liegt der etwas andere Reiseführer des Umweltbundesamtes “Zu den Böden Deutschlands – Böden sehen – Böden begreifen” in zweiter Auflage vor. Wegen der großen Nachfrage gibt es ihn zusätzlich als CD-ROM sowie im Internet: Unter der Adresse http://www.umweltbundesamt.de (Rubrik “Veröffentlichungen”) k

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NABU-Broschüre gibt Tipps zur Regenwassernutzung

Der Naturschutzbund und RainTechnics geben eine Broschüre mit wertvollen Tipps zum verantwortungsvollen Umgang mit Wasser heraus. Obwohl Trinkwasser das wichtigste Lebensmittel ist, werden nur zwei Prozent zum Trinken und Kochen genutzt. Der Großteil wird die Toilette hinuntergespült, im Garten vergossen oder zur Reinigung verbraucht. Dabei ist Regenwasser beispielsweise besser zum Wäschewaschen geeignet als Trinkwasser. Die geringere Menge von Kalzium- und Magnesiumcarbonat macht das Regenwasser w

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Düstere Aussichten für unterernährte Kinder / Langsamer Fortschritt im Kampf gegen den weltweiten Hunger

Fortschritte, die Anzahl unterernährter Kinder weltweit zu verringern, werden sich voraussichtlich in den nächsten beiden Dekaden deutlich verlangsamen, wenn die Maßnahmen zur nachhaltigen Ernährungssicherung weltweit nicht drastisch verstärkt werden. Zu diesem Ergebnis kommt das renommierte International Food Policy Research Institute (IFPRI) im aktuellen Bericht 2020 Global Food Outlook: Trends, Alternatives, and Choices, der heute vom Institutsleiter Per Pinstrup-Andersen und Mark M. Rosegrant,

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Deutsche Bauindustrie kritisiert Entwurf der Gewerbeabfallverordnung

Trennungsvorschriften und Verwertungsquoten gefährden funktionierende Kreislaufwirtschaft Sanierung kommunaler Mülldeponien zu Lasten von Bauunternehmen nicht hinnehmbar Als völlig praxisfremd und für die Bauunternehmen nicht hinnehmbar hat der Vorsitzende des Umweltausschusses des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dipl.-Ing. Wolfgang Hollstegge, heute in Berlin den jetzt von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf einer Gewerbeabfallveror

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Zukunft im Treibhaus

Deutschland und Großbritannien sind zwei der wenigen Industrieländer, die aus eigener Kraft die Vorgaben des Kyoto-Protokolls erfüllen können. Gründe für den Rückgang der Emission von Treibhausgasen stellen Wissenschaftler in einer Studie dar. Zwei Schritte nach vorne – ein Schritt zurück. So sieht derzeit die weltweite Klimapolitik aus. Doch die vereinbarten Reduzierungen können auch ohne Schönrechnerei oder Taschenspielertricks erreicht werden. Wie das geht, machen Deutschland und Groß

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h<sub>2</sub>ok: Eine Initiative für reines Wasser

Wenn in Bächen, Seen und Flüssen Spuren von Pflanzenschutzmitteln auftauchen, schrillen in den Wasserwerken die Alarmglocken. Auch in Oberflächengewässern sollen die Rückstände eines Pflanzenschutzmittels den Trinkwasser-Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter nicht überschreiten. Damit solche Belastungen vermieden werden, hat der Industrieverband Agrar vor zwei Jahren eine Initiative zum Schutz der Oberflächengewässer ins Leben gerufen. Jetzt hat diese Initiative ihre eigene Website erhalten: unter

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Rückenwind für die Energiewende – Jobmaschine Windenergie

Größtes europäisches Binnenwindgebiet in NRW eröffnet Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat heute das größte Binnenwindgebiet Europas “Sintfeld” bei Paderborn (Nordrhein-Westfalen) eröffnet. Das Gebiet umfasst vier Windparks mit insgesamt 65 Windkraftanlagen und einer installierten Gesamtleistung von 105 Megawatt. Jürgen Trittin: “Das Windgebiet Sintfeld zeigt, dass die Energiewende Wirklichkeit ist. Die erneuerbaren Energien werden ausgebaut. Kraft-Wärme-Kopplung wird gefördert. Aus d

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Naturschutzvision für das südliche Afrika / Peace Park-Konzept für grenzüberschreitende Wildtier-Reservate

Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela, ehemaliger Präsident Südafrikas und lange Jahre Schirmherr der Peace Park-Foundation, sieht im Peace Park-Konzept eine hervorragende Möglichkeit, Wildtieren einen größeren Lebensraum zu sichern und dabei die Zusammenarbeit der Staaten im südlichen Afrika zu verbessern. In einem Gespräch mit NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND (Heft Nr. 9/2001, EVT. 27. August) sagte Mandela, dass die Zusammenführung benachbarter Naturschutzgebiete die natürlichen Teile Afrikas w

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Island – zwischen Walfang und Walbeobachtung

Gestern, 22. August 2001, endete der dreitägige Islandbesuch der Bundesministerin Renate Künast. Nicolas Entrup, Sprecher der Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS), begleitete die deutsche Delegation und zieht positive Bilanz über die Gespräche vor Ort, die vorwiegend das Thema “Walfang versus Walschutz” aber auch die Fischereipolitik im Allgemeinen zum Inhalt hatten. “Die Ministerin machte deutlich, dass Deutschland gerade in der Walbeobachtung die künftige Nutzung der Wale sieht, nich

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Neuer umweltwissenschaftlicher Studiengang an der Universität in Landau

Die Universität in Landau eröffnet zum Wintersemester 2001/2002 den Diplomstudiengang Umweltwissenschaften. Seine Merkmale sind die interdisziplinäre Konzeption des Studienprogramms und seine Praxis- und Berufsfeldorientierung. Das Studium integriert Inhalte aus den Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie aus dem Planungs- und Umweltrecht. Die Universität in Landau eröffnet zum Wintersemester 2001/2002 im Oktober den Diplomstudiengang Umweltwissenschaften. Seine Merkmale sind

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Schwebstäube – Tod vom Allerfeinsten

Der Verdacht erhärtet sich, dass feine Schwebstäube in der Luft Atemwegserkrankungen, insbesondere Asthma und Bronchitis, sowie Herzkreislaufbeschwerden verursachen und sogar tödlich wirken können, dies berichtet die Wochenzeitung DIE ZEIT in ihrer neuen Ausgabe. In Deutschland wird derzeit ein landesweites Messnetz für Schwebstäube erst aufgebaut, deshalb fehlen fundierte Schätzungen, wie groß die Gesundheitsschäden sind. Legt man entsprechende Zahlen aus den Nachbarländern Frankreich, Schweiz und

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Bundeskanzler Schröder macht Station in der DBU-Modellstadt Ostritz

Auf seiner traditionellen politischen Sommerreise vom 13. bis zum 24. August durch verschiedene Teile Ostdeutschlands macht Bundeskanzler Gerhard Schröder morgen Station in der von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, mit 22 Millionen Mark geförderten Energieökologischen Modellstadt Ostritz (Sachsen). “Diese Stadt hat es mit unserer Hilfe geschafft, die Wiedervereinigung für eine umfassende Umstellung auf regenerative Energien zu nutzen”, sagte Fritz Brickwedde, Generalsekretär der

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