Ökologie Umwelt- Naturschutz

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Ameisen zeigen an, wie sich der Regenwald erholt

Internationales Team forscht unter Führung der TU an komplexen Ökosystemen. Kann sich zerstörter Regenwald wieder regenerieren? Daran forscht das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Konsortium „Reassembly“ unter Leitung der TU Darmstadt. Am Beispiel von Ameisen lässt sich dabei beurteilen, ob und wie gut sich Regenwald nach einer landwirtschaftlichen Nutzung wiederherstellen lässt. Die Ergebnisse wurden nun in der internationalen Fachzeitschrift „Ecological Applications“ vorgestellt. Regenwälder haben ein hohes Potenzial sich zu regenerieren – eine Art der natürlichen Selbstheilung nach Störungen wie…

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Pufferspeicher für „grüne“ Energie

Einfacher Aufbau macht Alkalimetall-Iod-Batterie wettbewerbsfähig. Ein unscheinbarer Stahlzylinder – rund sieben Zentimeter im Durchmesser und zehn Zentimeter hoch – könnte der Energiewende einen dringend benötigten Schub verleihen. Denn die Flüssigmetall-Batterie, die Dr. Juhan Lee und sein Team am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) entwickelt haben, glänzt vor allem durch ihren einfachen und kostengünstigen Aufbau. Die Jury des HZDR-Innovationswettbewerbs zeigte sich zudem beeindruckt, dass sich die Batterie am Ende ihrer Lebenszeit gut recyceln lässt. Die Preisverleihung findet am 8. März statt. Die Idee…

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Mikroplastik im Meer: Ganzes Ausmaß noch immer nicht absehbar

Runder Tisch Meeresmüll: Neues Themenpapier Mikroplastik wird in allen Bereichen der deutschen Meere nachgewiesen und kann die Fortpflanzungsfähigkeit und Fitness von Meereslebewesen insbesondere an der Basis des marinen Nahrungsnetzes beeinträchtigen. In einem aktuellen Themenpapier unter Federführung des Fraunhofer UMSICHT zeigt der »Runde Tisch Meeresmüll« zahlreiche Möglichkeiten auf, wie weniger Mikroplastik ins Meer gelangen kann. Mikroplastik ist ein komplexes Umweltproblem. Es kann als direktes Mikroplastik in die Umwelt gelangen oder während der Nutzung durch Abrieb entstehen. Zur ersten Gruppe gehören zum…

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CO2-armer Transport von Materialien in Stahlfässern

Das Unternehmen Roundliner GmbH hat Fraunhofer UMSICHT mit einer Ökobilanzstudie beauftragt, um festzustellen, wie mit Hilfe von Inlinern – einer passgenauen und austauschbaren Auskleidung für Fässer – und in Kombination mit verschiedenen Aufbereitungsverfahren der Großteil der Fässer wiederverwendet werden und die CO2-Emissionen gesenkt werden können. Das Ergebnis: um bis bis zu 73 Prozent. Von der Extraktion der Rohstoffe über die Herstellung bis zur letzten Verwertung verursacht ein Stahlfass zum Transport von Materialien Treibhausgasemissionen. Die dabei entstehenden Mengen an Treibhausgasemissionen hat…

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Die Tiefsee im Takt des Klimawandels

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Karl-Michael Werner vom Thünen-Institut für Seefischerei und Margrete Emblemsvåg vom Institut Møreforsking AS und der arktischen Universität Norwegens haben eine ungewöhnliche Verbindung zwischen den Bodenfischgemeinschaften in Ostgrönland und den Auswirkungen des Klimawandels entdeckt. Beim Auswerten langer Zeitreihen beobachteten sie, dass Ökosysteme über den gesamten Tiefenbereich von 150 bis1500 Metern Wassertiefe zeitgleich auf Änderungen in der Atmosphäre, der Meereisbedeckung und der Oberflächentemperatur reagierten – erstaunlicherweise am deutlichsten bei Tiefseefischen, die unterhalb von 400…

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Bundesweites Pilotprojekt zum Corona-Nachweis im Abwasser

Mehrere Tage bevor die ersten Krankheitssymptome auftreten, sind Coronaviren bereits im Abwasser nachweisbar. Dies bietet die Möglichkeit, die Fallzahlen schneller erheben, das Infektionsgeschehen präziser abbilden sowie neue COVID-19-Varianten und deren Verbreitung früher erkennen zu können. Der am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte Projektverbund „Systematische Überwachung von SARS-CoV-2 im Abwasser“ will diese Potenziale heben und prüfen, ob und gegebenenfalls wie in Deutschland ein abwasserbasiertes COVID-19-Frühwarnsystem umgesetzt werden kann. Die Europäische Union fördert das Vorhaben mit rund 3,7 Millionen Euro. „Dieses…

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Birken entfernen Mikroplastik aus dem Boden

Mithilfe von Bäumen könnten mit Mikroplastik belastete Böden saniert werden. Erstmals zeigen Forschende unter Leitung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), dass die Hänge-Birke während der Wachstumsphase Mikroplastik über die Wurzeln aufnimmt. Eine gute Nachricht, denn Böden sind um ein Vielfaches höher mit Mikroplastik verschmutzt als Meere und Ozeane. Bisher weiß man wenig darüber, wie Mikroplastik mit Landpflanzen höherer Ordnung interagiert. Jüngste Studien haben gezeigt, dass Mikroplastik in den Wurzeln landwirtschaftlich genutzter Pflanzen wie Weizen aufgenommen wird. Das Forschungsteam…

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Fische und Tintenfische im zentralen Arktischen Ozean gefunden

MOSAiC-Expedition: Forschende weisen unerwartete Arten unter dem Eis der Arktis nach. Einzelne Exemplare von Kabeljau und Tintenfisch kommen viel weiter nördlich vor als bisher angenommen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der internationalen MOSAiC-Expedition mit dem Forschungseisbrecher Polarstern haben Fische und Tintenfische in tiefem Wasser mitten im Arktischen Ozean gefunden. Die Ergebnisse der Universität Stockholm, des Alfred-Wegener-Instituts und weiterer Forschender des EFICA-Konsortiums werden heute in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht. Eine große Überraschung erlebten die Fischbiologinnen und Fischbiologen im Team Ökosysteme auf der…

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Ein Knotenpunkt für das Bioökonomie-Monitoring

Unter welchen Voraussetzungen ist Bioökonomie nachhaltig? Um diese Frage wissenschaftlich fundiert zu beantworten, erarbeitet das SYMOBIO-Forschungsteam ein systemisches Monitoring – und eine neue Website, die als zentrale Plattform für Bioökonomie-Monitoring etabliert wird. Maßgeblich beteiligt ist die Uni Kassel. Bioökonomie ist nicht per se nachhaltig, sondern muss entsprechend gestaltet werden. Das Projekt SYMOBIO 2.0, das vom Center for Environmental Systems Research (CESR) der Universität Kassel koordiniert wird, zeigt, wo die Probleme der deutschen Bioökonomie liegen und was verbessert werden sollte. Dabei…

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Sonnenschutzmittel schädigen wichtige Einzeller im Meer

Insbesondere “umweltfreundlicher” Sonnenschutz gefährlich für die Symbionten von Foraminiferen – Einzeller leisten wesentlichen Beitrag zum globalen marinen Kohlenstoff- und Stickstoffkreislauf. Foraminiferen – einzellige Organismen, die überwiegend im Meer leben – werden durch Sonnenschutzmittel im Meerwasser geschädigt. Insbesondere die Wirkstoffe in als “umweltfreundlich” verkauften Sonnencremes sind für die Gesundheit der Einzeller gefährlich. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Paläontologie der Universität Wien, die im Journal “Scientific Reports” veröffentlicht wurde. Foraminiferen sind aufgrund ihrer langlebigen Schalen wichtige Leitfossilien für vergangene…

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Erhalt des nördlichen Breitmaulnashorns

BioRescue-Konsortium produziert zwei weitere Embryonen. In zwei Eingriffen und nachfolgenden Prozeduren zwischen Oktober 2021 und Februar 2022 erzeugte das BioRescue-Konsortium zwei neue Embryonen des nördlichen Breitmaulnashorns. Die Gesamtzahl der Embryonen erhöhte sich dadurch auf 14. Im Oktober und Januar entnahm das Team in der Ol Pejeta Conservancy in Kenia Eizellen vom nördlichen Breitmaulnashorn Fatu; diese wurden anschließend im Avantea-Labor in Italien zur Reifung gebracht und mit aufgetautem Sperma des bereits verstorbenen Bullen Angalifu befruchtet. Die Embryonen wurden im November 2021…

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Hilfe für Meer und Küste

Mit dem Kick-off-Meeting am 17. und 18. Februar erfolgt jetzt der offizielle Start für die zweite Forschungsmission sustainMare „Schutz und nachhaltige Nutzung mariner Räume“ der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM). Sie analysiert unsere Nutzung von Meer und Küste. Meeresspiegelanstieg, Erwärmung und Versauerung der Meere sorgen zusammen mit der Verschmutzung und Übernutzung der Ökosysteme für tiefgreifende Probleme. Zwei Pilotvorhaben und fünf Verbundprojekte untersuchen die ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen der Nutzung und Belastung von Nord- und Ostsee. Das Ziel: Handlungsempfehlungen für Nutzerinnen…

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Wie atmet der Amazonas?

Forschende der TU Freiberg befahren Gewässer im brasilianischen Regenwald mit Mess-Roboter. Am 3. März reisen Forschende der TU Bergakademie Freiberg ins Gebiet um Manaus. Im Gepäck haben sie einen gut 120 Zentimeter langen Messroboter. Damit analysieren sie vor Ort in insgesamt dreizehn Seen und Teichen des Amazonasbeckens den Gasaustausch von Kohlendioxid und ermitteln die Gasflüsse von Methan und Lachgas im Freiberger Labor. Nach der Forschungsreise im Oktober 2021 ist dies die zweite Amazonas-Reise des Teams. „Der Gasaustausch dieser Gewässer erscheint…

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Kleine Hirne, schwache Herzen, krumme Körper

Pflanzenschutzmittel mit Glyphosat stören Entwicklung von Kaulquappen. Ein Ulmer Forschungsteam hat untersucht, wie sich ein Glyphosat-basiertes Pflanzenschutzmittel auf die Embryonalentwicklung von Südafrikanischen Krallenfröschen auswirkt. Dabei stießen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Ulm auf massive Fehlbildungen bei den Kaulquappen. Gestört war nicht nur die Entwicklung von Herz und Hirn, abnormale Effekte zeigten sich auch in Augen, Schädelknorpeln, Gehirnnerven und bei der Körperform und -länge. Unkrautvernichter könnten demzufolge eine Rolle beim weltweiten Rückgang von Amphibienpopulationen spielen. Pestizide werden seit vielen Jahren…

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Wie beeinflusst Düngung das Ökosystem Grünland?

Neues Projekt zum Einfluss der Landnutzungsintensität auf Mikrobiome. Die Baden-Württemberg-Stiftung fördert ein interdisziplinäres Forschungsprojekt von Ulmer Forschenden aus der Ökologie, der Botanik und Mikrobiologie mit 600 000 Euro. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Ulm wollen herausfinden, welchen Einfluss die landwirtschaftliche Landnutzungsintensität auf das Zusammenleben von Mikroorganismen entlang der Nahrungskette hat. Untersucht wird konkret, wie sich die Düngung von Grünland auf das Mikrobiom in Flora, Fauna und Boden auswirkt. Sie sind klein, unscheinbar und vielen Menschen nur als Krankheitserreger bekannt….

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Warme Winter in der Arktis bewirken Kälteschäden in den Subtropen Ostasiens

Die globale Klimaerwärmung führt zu wärmeren Wintern in der Arktis. In einer internationalen Studie zeigen UZH-Forschende, dass diese arktische Erwärmung Temperaturanomalien und Kälteschäden im weit entfernten Ökosystem Ostasiens bewirkt. Die Folge: Geringeres Vegetationswachstum, verzögerte Blütezeiten, reduzierte Ernteerträge und eine verminderte CO2-Aufnahme durch Wälder. Die Schweiz erlebte im letzten Winter heftige Schneefälle: Züge und Trams fielen aus und Bäume brachen unter der Schneelast. In den vergangenen Tagen fiel auch an der US-Ostküste ungewohnt viel Schnee bei sehr niedrigen Temperaturen bis hinunter…

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