Pilotanlage zur Abwasserreinigung mithilfe von Pflanzen in Mexiko eingeweiht Die Reinigung kommunaler Abwässer mithilfe von Pflanzenkläranlagen bietet eine ökonomische und ökologische Alternative zum Einsatz konventioneller Wasseraufbereitungstechniken. Besonders bedeutsam ist das für Länder, die große Probleme mit der Qualität von Trinkwasser haben und in denen finanzielle Mittel zu dessen Aufbereitung nur sehr begrenzt verfügbar sind. Neben der Entfernung von Verunreinigungen und gifti
Tourismus soll sozial, kulturell, wirtschaftlich und ökologisch verträglich sein Anlässlich der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin warnt das Bundesamt für Naturschutz (BfN) vor einem unkritischen Umgang mit dem Begriff “Ökotourismus”. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2002 zum Jahr des “Ökotourismus” erklärt. “Ökotourismus darf nicht ausschließlich als naturnaher Tourismus missverstanden werden. Es geht vielmehr darum, eine Politik für einen umfassen
Mit 3,89 Mio. Euro wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung in den nächsten drei Jahren ein meereswissenschaftliches Verbundprojekt fördern, das der Frage nachgeht, in welchem Maße und warum die Entwicklung von Fischbeständen durch Klimaveränderungen betroffen ist. Das Projekt mit dem Titel “Trophische Wechselwirkungen zwischen Zooplankton und Fischen unter dem Einfluss physikalischer Prozesse” wird vom Institut für Ostseeforschung Warnemünde koordiniert und beteiligt insgesamt rund
Deutschland unterstützt Länder Südostasiens bei Maßnahmen gegen die umwelt- und gesundheitsschädlichen Gifte PCDD/PCDF – hinter diesen Buchstaben stecken zwei der giftigsten bekannten Stoffe: Polychlorierte Dibenzodioxine und Dibenzofurane. Dioxine und Furane entstehen vor allem bei Verbrennungsprozessen, etwa bei der Abfallverbrennung und der Metallherstellung- und -verarbeitung. Vor rund einem Jahr haben in Stockholm fast 100 Staaten beschlossen, den Ausstoß dieser und anderer hochgiftiger
Auf der einen Seite ist der Wunsch einer intakten und heilen Natur sehr groß und auf der anderen Seite die Bereitschaft den Naturschutz aktiv zu unterstützen sehr gering. Woran liegt das? Dieser Frage wollen die Psychologen Prof. Dr. Ernst-D. Lantermann und Kai Schuster von der Universität Kassel auf den Grund gehen. Kassel. Naturschutz ja – Eigeninitiative nein! So ungefähr sehen die Meinungen zum Schutz der Natur bei vielen Menschen aus. Auf der einen Seite ist der Wunsch einer intakte
Stadt Wien und Boku patentieren Verfahren zur Bodenfilterung Die Wiener Universität für Bodenkultur hat gemeinsam mit der Stadt Wien ein neues Verfahren zur Reinigung von belasteten Böden patentiert. Das Verfahren, bei dem Weiden und Pappeln zur Bodenreinigung eingesetzt werden, wurde gemeinsam mit Forschern der Universität von Georgia innerhalb der vergangenen drei Jahre konzipiert, entwickelt und getestet und heute, Dienstag, vorgestellt. Die neue Technologie ist darüber hinaus erhebl
Computer-Simulationen sehen “dünne” Zukunft über dem Nordpol Moffett Field/ Computer-Simulationen des Ames Research Centers der NASA lassen befürchten, dass sich durch zukünftige Vulkanausbrüche ein Ozonloch über dem Nordpol bildet. NASA-Forscherin Azadeh Tabazadeh rechnet damit, dass sich in den nächsten 30 Jahren ein “vulkanisches Ozonloch” über der Arktis bildet. Die Ergebnisse wurden in der Online-Ausgabe der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) veröffent
Die Abfallwirtschaft boomt global: Abfall ist ein drängendes Problem insbesondere in den schnell wachsenden Metropolen Asiens und Latein-Amerikas und in Osteuropa. Immer mehr deutsche Umwelttechnik-Unternehmen entdecken derzeit diese internationalen Betätigungsfelder, während der Markt im deutschen Entsorgungssektor stagniert. Ein Unternehmerforum bietet jetzt konkrete Hilfestellung für neue Geschäftsverbindungen ins Ausland. Etwa 5,2 Millionen Menschen sterben laut Agenda 21 weltweit jedes Jahr
Viele Meeresfische vom Aussterben bedroht – Aussichten werden düsterer Umweltschützer rufen weltweit zum Stopp von Fischkäufen auf: Grund dafür ist das Verschwinden vieler Speisefische aus den Ozeanen. Die Meere der Welt werden von immer größeren Fischfangflotten heimgesucht. Greenpeace hat vergangenen Woche dazu geraten, nur noch heimische Zuchtfische wie Karpfen und Forellen sowie Heringe und Makrelen zu kaufen. Alle anderen Arten sind zunehmend bedroht, das gilt auch für Tiere der Tie
Als erste Pilotenschule der Welt wird die InterCockpit Pilot Training Network GmbH Schulflugzeuge mit Dieselantrieb einsetzen. Ein entsprechender Vertrag zwischen der Schule und dem Hersteller Diamond Aircraft wurde heute in Egelsbach bei Frankfurt unterzeichnet. Durch den Einsatz der viersitzigen Diamond DA40 TDI wird InterCockpit gegenüber Flugzeugen mit konventionellen Motoren jährlich 750.000 Liter Treibstoff sparen. Das entspricht dem jährlichen Heizölbedarf von 250 Einfamilienhäusern oder dem
WHO launcht Initiative auf internationalen Konferenz in Bangkok Verseuchtes Trinkwasser, Luftverschmutzung in Räumen sowie Unfälle, Verletzungen und Vergiftungen sind nur vier Gründe für jährlich rund drei Mio. Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren. Allein 1,3 Mio. Kinder in Entwicklungsländern starben im Jahr 2000 an Durchfallerkrankungen, aufgrund von unzureichenden sanitären Anlagen und mangelnder Hygiene. Dies schreibt die Weltgesundheitsorganisation WHO http://www.who.int in ihre
Erstmals ist in Deutschland der Kreislauf für PET-Einwegflaschen im Rahmen des Dualen Systems geschlossen: Aus gebrauchten Kunststoff-Getränkeflaschen mit dem Grünen Punkt können wieder neue Getränkeflaschen hergestellt werden. In einer neuen Recyclinganlage der Cleanaway Plastic Recycling GmbH in Rostock, die am Donnerstag eingeweiht wurde, werden nun jährlich 6.000 Tonnen transparente PET-Flaschen aus den Sammlungen des Dualen Systems verarbeitet, und zwar entweder zu Textilfasern oder im sogenan
In wenigen Stunden ist es soweit: In der Nacht zum 1. März wird der neue Umweltsatellit ENVISAT der europäischen Weltraumbehörde ESA an Bord einer Ariane 5-Rakete in seine Erdumlaufbahn starten. Zu denjenigen, die in dieser Nacht mitfiebern, zählen auch Geographen der Universität Bonn: Sie werden zu den ersten Wissenschaftlern gehören, die mit den Daten von ENVISAT forschen.
Die Bonner Wissenschaftler untersuchen mit Hilfe der Satellitendaten, inwiefern sich die Vegetation in Kenia sowohl
WWF-Studie präsentiert Sofortmaßnahmen für Politik und Fischerei
Der Schweinswal, der einzige Wal in unseren Küstengewässern der Nord- und Ostsee, ist stark durch die Fischerei bedroht. Doch bisher fehlen konkrete politische Schritte zur Rettung der Tiere. Der WWF selbst hat deshalb einen „Rettungsplan“ für die Schweinswale entwickelt. Er enthält Sofortmaßnahmen wie zeitlich begrenzte Verbote für die Fischerei in Gebieten mit viel Schweinswalbeifang, Veränderung der Fanggeräte und den
Die energiebedingten CO 2 -Emissionen in Deutschland waren im vergangenen Jahr um 1,6 % höher als im Jahre 2000. Nach Berechnungen des DIW Berlin ist dieser Anstieg auf die wesentlich kühlere Witterung zurückzuführen; eliminiert man den Temperatureinfluss, ergibt sich ein Rückgang um 0,7 %. Im Vergleich zu 1990 waren die effektiven CO 2 -Emissionen im Jahre 2001 um 13,5 % niedriger (temperaturbereinigt -15 %). Der Rückgang der CO 2 -Emissionen in Deutschland v
Greenpeace-Einkaufsratgeber belegt katastrophale Situation der Fischbestände. Angesichts der dramatischen Überfischung der Meere ist zur Zeit bei Seefischen nur der Kauf von Heringen und Makrelen akzeptabel. Das ist das erschreckende Fazit eines von Greenpeace herausgegebenen Einkaufsratgebers. Die Liste “Fisch & Facts” informiert über die aktuellen Bestände der 35 wichtigsten Speisefische und Meeresfrüchte aus aller Welt sowie über zerstörerische Fang- oder Zuchtmethoden. Neben Hering