Forschungsarbeiten an der australischen University of Technology, Sydney, haben Wissenschaftlern eine Antwort auf die Frage gegeben, warum einige Wasserwege überwiegend unverschmutzt bleiben, obwohl diese mit Abwässern sowie industriellen und landwirtschaftlichen Abfallstoffen voll gepumpt werden.
Surattana Settacharnwit, eine aus Thailand stammende Doktorandin der Umweltwissenschaften an der UTS, hat über zwei Jahre die Wasserqualität des Nong Han, ein flacher Süßwasser-See im Nordosten Th
Kommunen werden von Entsorgungsleistungen entlastet
Nach dem Vorstellungen des Bundesumweltministeriums sollen Verbraucher ihre ausgedienten Elektro- und Elektronikgeraete kuenftig kostenlos zurueckgeben koennen. Die Hersteller muessen fuer die Behandlung und Verwertung von Altgeraeten sorgen und bestimmte Verwertungs- und Recycling-Anforderungen erfuellen. Dies geht aus einem Eckpunkte-Papier des Ministeriums hervor, das die kuenftigen Rechtsvorschriften zu Elektro- und Elektronik
Geld für umfassenden Umweltschutz fehlt angeblich in Washington
Schwere Umweltschäden durch Stickstoff gehören in weiten Gebieten im Nordosten der USA zu bekannten Problemen. Nach einer neuen Studie der Hubbard Brooks Research Foundation wird sich daran in den kommenden Jahren wenig ändern, denn die gegenwärtige Regierung plant keine Maßnahmen. Betroffen sind davon, so die Forscher in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins “Bioscience”, nicht nur die Wälder, sondern auch die Gewässer.
Rund 1 Million Hektar Agrarflächen sind in Deutschland zur Zeit im Rahmen der EU Agrarpolitik als Brachflächen aus der Produktion genommen. Dies entspricht einer Fläche von 10.000 Quadratkilometern oder beispielsweise viermal der Fläche des Saarlands. Die den Landwirten verordnete Stilllegung nimmt jedoch keinerlei Rücksicht auf die Belange von Wildtieren.
Mit dem jüngst gestarteten Projekt “Lebensraum Brache” wollen Partner aus Naturschutz und Jagd dies ändern. Unter Leitung des Int
Dschungel reagiert auf globale Erwärmung mit CO2-Emissionen
Die globale Erwärmung hat auf den tropischen Regenwald eine Auswirkung, die den Forschern bislang verborgen geblieben ist: Der Wald emittiert CO2. Das berichtet ein US-Forscherteam in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Die Forscher hatten bisher festgestellt, dass die großen Dschungel effektiv Kohlendioxid abbauen.
Deborah Clark von der hat gemein
Gutes Wasser ist teuer in Vietnam – und Dünger auch. Dank eines Forschungsprojekts unter Federführung der Universität Bonn könnte sich das bald ändern. Mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wollen Wissenschaftler menschliche und tierische Abfallprodukte, die bislang das Wasser belasten, mit Hilfe verschiedener Technologien sammeln und für die Landwirtschaft nutzbar machen – wie etwa Urin.
Dieser “neue” Dünger ist recht und billig, denn auch die Wasserqualität
An einer spanischen Universität wurde ein Prozess zur Rückgewinnung wertvoller Substanzen aus Abwässern der Lebensmittel- und Chemieindustrie entwickelt, das nach dem Prinzip der Ionenaustausch-Separation funktioniert. Der Prozess kann auch in Wasseraufbereitungsanlagen angewandt werden.
Das Ionenaustauschverfahren zum Abscheiden von Substanzen wird schon seit vielen Jahren industriell eingesetzt, beispielsweise zur Extraktion von Schwermetallen in Wasseraufbereitungsanlagen. Dabei strömt d
Forschungsreaktor muss spätestens bis 2010 auf nicht atomwaffentauglichen Brennstoff umgerüstet werden
Das Bundesumweltministerium hat heute festgelegt, unter welchen Bedingungen der Forschungsreaktor (FRM-II) in Garching bei München seinen Betrieb aufnehmen darf. Das bayerische Umweltministerium darf den Betrieb genehmigen, wenn die von Bundesumweltminister Jürgen Trittin erteilten Auflagen erfüllt werden. So muss der Reaktor spätestens 2010 auf nicht atomwaffentauglichen Brennstoff
Universität Mainz und Max-Planck-Institut für Chemie untersuchen Prozess der Ozonzerstörung im Polarwirbel über der Arktis – Neue Messdaten aus 21 km Höhe
Der Ozonabbau in der Atmosphäre ist diesen Winter über der Nordhalbkugel vergleichsweise gering ausgefallen. Dies ist jedoch nicht auf Umweltschutzmaßnahmen zurückzuführen, sondern auf höhere Temperaturen in den betreffenden Luftschichten. Dies ergaben Untersuchungen, an denen Forscher der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und de
Der Abbau der Ozonschicht über der Arktis läuft in kalten Wintern schneller ab, als bislang erklärt werden kann.
Dies ist das Ergebnis einer gemeinsamen Veröffentlichung von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in Potsdam, des Jet Propulsion Laboratory in Los Angeles und des Naval Research Laboratory in Washington. Sie wurde von der American Geophysical Union (AGU) als besonderes Forschungsergebnis nominiert und für die Titelseite der Fachzeitschrift “Geophysical Rese
Science-Beitrag über Troposphären-Belastung durch tropische Verbrennungsgase
Die Brände der tropischen Regenwälder beeinflussen das globale Klima weitaus stärker als bisher angenommen. Die Schadstoffe der Tropenwaldbrände belasten die vermeintliche saubere tropische Luft erheblich – mit Folgen für das globale Klimageschehen. Diese alarmierenden Ergebnisse haben Wissenschaftler der Universität Bremen und des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven (AWI), Forschungsstelle Potsdam, bei Sch
Bremer Max-Planck-Wissenschaftler entdecken bisher unbekannten Abbauprozess von stickstoffhaltigen Nährstoffen im Schwarzen Meer
Bei einer Expeditionsausfahrt mit dem deutschen Forschungsschiff “Meteor” im Schwarzen Meer haben Wissenschaftler vom Bremer Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie zusammen mit niederländischen Kollegen bisher unbekannte Bakterien entdeckt, die die Fähigkeit besitzen, das für das Algenwachstum lebenswichtige Ammonium in atmosphärischen Stickstoff umzu
Leben tief unter dem Meeresboden- ein gigantisches unbekanntes Ökosystem entdeckt. Während einer mikrobiologischen Expedition im Rahmen des internationalen Ocean Drilling Programs (ODP) zu den Küsten Perus fanden Wissenschaftler lebende Einzeller in Millionen Jahre alten Sedimenten.
Während einer mikrobiologischen Expedition im Rahmen des internationalen Ocean Drilling Programs (ODP) zu den Küsten Perus fanden Wissenschaftler lebende Einzeller in Millionen Jahre alten Sedimenten. An Bord de
Die Schadstoffbelastung durch brennende Ölfelder im Irak breitet sich im sogenannten “Worst Case Scenario” bis nach Afghanistan und in die Türkei aus .
Wissenschaftler des Eurad-Projektes (Europäisches Ausbreitungs- und Depositionsmodell) prognostizieren täglich den Verlauf der Umwelkatastrophe in der Golfregion anhand von aktuellen Wetterdaten und der Einschätzung der Brandlage im Irak. Das “Worst Case Scenario” geht dabei von der Situation aus, dass alle Ölquellen in Flammen stehen
Forscher aus vier europäischen Ländern testen zurzeit eine neuartige Kläranlage, die mit Mitteln aus dem EU-Programm CRAFT (Kooperationsforschung) entwickelt wurde.
Nach derzeitigem Gemeinschaftsrecht müssen alle Gemeinden ab 2.000 Einwohnern über eine eigene Kläranlage verfügen.
“Daher müssen in Europa mehr als 40.000 neue Anlagen gebaut werden. Darüber hinaus müssen 30 Prozent aller vor 1992 gebauten Kläranlagen auf den neuesten Stand gebracht werden”, erklärte Elmar Schmid, der
30 Prozent des europäischen Wassers aus den Karstgebieten
Transparente Entscheidungsfindung über konkurrierende Landnutzungen in sensiblen Karstquellgebieten zu ermöglichen, das ist das Ziel des Forschungsprojekts KATER II (KArst waTER research program) das im Rahmen des EU-Interreg-Programms durchgeführt wird. Eine führende Rolle spielen dabei die Wiener Wasserwerke, die mit der Trinkwasserversorgung aus Karstgebieten über große Erfahrungen verfügen. 95 Prozent des Trinkwassers der ö