Die Wildlachsbestände im Nordost-Atlantik sind durch die wachsende Zahl von Fischfarmen für Zuchtlachse stark gefährdet. Die Infektion mit Lachsläusen aus Fischfarmen oder durch den Kontakt mit aus Fischfarmen entflohenen Zuchtlachsen, spielt eine immer größere Rolle beim dramatischen Rückgang der Wildlachse. Eine neue Studie, die der WWF zusammen mit der Atlantischen Lachs Gesellschaft (Atlantic Salmon Federation) heute vorgestellt hat, zeigt, dass mittlerweile auf jeden Wildlachs 48 Zuchtlachse kom
Workshop im Umweltbundesamt zeigte: Innovative Techniken machen chemische Produktion nachhaltiger
In der chemischen Industrie werden für etwa 90 Prozent der produzierten Produkte katalytische Verfahren angewendet. Vielfach ermöglicht überhaupt erst der Einsatz von Katalysatoren die Synthese. Darüber hinaus lassen sich durch ihren Einsatz die Umwelt entlasten und Kosten sparen: Der Energie- und Ressourcenverbrauch ist geringer, weniger Abfälle entstehen und weniger Schadstoffe gelangen
Für die Bewertung der Exposition der Bevölkerung durch hochfrequente elektromagnetische Felder (z.B. des Rundfunk und Mobilfunks) ist die richtige Ermittlung der relevanten Immissionen von grundlegender Bedeutung. Nur valide Daten zur Feldexposition können die Basis zur Beurteilung des Schutz der Bevölkerung bieten.
Hierzu sind in der 26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über elektromagnetische Felder – 26.BImSchV) Grenzwerte festgelegt, deren Einha
Mit Unterstützung des NRW-Wissenschaftsministeriums hat die Fachhochschule Lippe und Höxter zusammen mit der KWS Water Solutions GmbH, Vlotho-Exter, eine Kläranlage “ClearWater” entwickelt, mit der Abwasser in südlichen Regionen einfach und kostengünstig gereinigt werden kann.
Dadurch kann das geklärte Abwasser für die Bewässerung genutzt und wertvolles Trinkwasser gespart werden. Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft: “Eine ökologisch verantwortungsvolle Abwasserentsorgung ist für
Umweltbundesamt erweitert Datenangebot zur Umweltsituation in Deutschland
Wussten Sie, dass allein in Deutschland nach derzeitigem Trend bis zum Jahr 2010 im Durchschnitt täglich 119 Hektar Natur verloren gehen, nur um unseren wachsenden Bedarf an Siedlungs- und Verkehrsfläche zu stillen? Wussten Sie, wie viel Primärenergie im Jahr 2001 in Deutschland verbraucht worden ist? Umgerechnet in Kohleeinheiten und auf einen Zug verladen, hätte dieser eine Länge von rund 400 000 Kilometern un
Nur 7 – 12 Prozent der vom Menschen verursachten Kohlendioxid-Emissionen in Europa werden von der Biosphäre wieder aufgenommen, belegt die erste europäische Kohlenstoff-Gesamtbilanz
Ist Europas terrestrische Biosphäre eine Quelle oder Senke für das Klimagas Kohlendioxid (CO2) und eignet sie sich für Klimaschutzmaßnahmen? Wissenschaftler des europäischen Forschungsverbundes “CarboEurope” haben unter Führung der Universität Antwerpen und wesentlicher Beteiligung des Jenaer Max-Planck-In
Für Schlagzeilen sorgte im letzten Herbst der in Europa nicht heimische Asiatische Marienkäfer Harmonia axyridis. In Städten wie Frankfurt und Hamburg wurden die Tiere in Massen an Hauswänden gefunden und drangen über Ritzen auch in Häuser ein.
Diese Marienkäferart wird als Nützling zur Bekämpfung von Blattläusen an Gärtnereien verkauft. Allerdings dürfen Nützlingsarten wie H. axyridis, die in Deutschland nicht heimisch sind, nur mit einer naturschutzrechtlichen Einzelgenehmigung der
Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Jena, eröffnet Messstation für Treibhausgase im Fichtelgebirge / Tag der Offenen Tür am 24. Mai 2003 von 14 bis 18 Uhr
Im oberfränkischen Fichtelgebirge, auf dem mehr als 1.000 Meter hohen Berg “Ochsenkopf”, hat Prof. Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, am Mittwoch, den 21. Mai 2003, gemeinsam mit Vertretern des Bayerischen Rundfunks eine Klima-Messstation eröffnet: Sie registriert auf regionaler Ebene den Austausch von Kohlendiox
Die verstaerkte Beteiligung der Öffentlichkeit im Umweltbereich europaweit ist Anliegen zweier Protokolle, die seitens Deutschlands auf der in der Kiev stattfindenden 5. Ministerkonferenz “Umwelt fuer Europa” der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen fuer Europa (UN-ECE) unterzeichnet wurden.
Beide Protokolle tragen zum weiteren Demokratisierungsprozess und zur Staerkung des Umweltbewusstseins in den Mitgliedsstaaten der UN-ECE bei. “Der Zugang zu Informationen wird erleichte
Wie kann die Artenvielfalt erhöht werden?
In Mitteleuropa ist das Wirtschaftsgrünland in den letzten Jahrzehnten immer artenärmer geworden. Die Wiederentwicklung einer größeren kann durch Ausbringen von Diasporen (keimfähige Samen und Früchte) erreicht werden.
Im Rahmen einer Doktorarbeit der Universität Göttingen wurden auf artenarmen Weidelgrasweiden Diasporen verschiedener Gräser ausgebracht und ihre Entwicklung unter verschiedenen Bedingungen beobachtet. Für ein hohes
Deutschland uebernimmt drei Europäische Richtlinien zum Chemikalienrecht
Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung der “Siebten Verordnung zur Änderung chemikalienrechtlicher Verordnungen” zugestimmt. Damit werden drei Richtlinien des Europäischen Parlaments und des Rates in deutsches Recht umgesetzt. Die Verwendung mehrerer umweltgefährlicher Stoffe wird zukünftig eingeschränkt: von Arsen, dem blauen Textilfarbstoff “Navy Blue” und von Flammschutzmitteln.
Arsen ist
Mit einem Tieftemperatur-Gastrennungsverfahren will die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) Biogas als Kraftstoff Perspektiven eröffnen. Seit Mai unterstützt sie ein Projekt der ARGE Biogastankstelle Anklam GbR. Ziel ist der Vertrieb des im Pilotmaßstab gewonnenen Kraftstoffs über die örtliche Erdgastankstelle.
Wer Biogas wirtschaftlich effektiv nutzen will, macht bislang mit der Einspeisung des daraus gewonnenen Stroms das beste Geschäft. Ähnliche Chancen werden Biogas als Kraft
Ein französisch-deutsches Kleinunternehmen hat eine innovative Lösung zur Säuberung ölgetränkter Böden entwickelt
Bei dem vom BIOBILLES-Projekt entwickelten Verfahren wird der verschmutzte Sand gesammelt und mit einem Polymerträger vermischt, der nicht nur das Öl vom Sand trennt, sondern auch neue Kohlenwasserstoffgranulat-Verbindungen bildet. Danach wird der Mischung kaltes Wasser zugesetzt, wodurch sich die Granulate vom Öl abscheiden.
Dadurch wird das Öl in seiner urspr
Minister Trittin uebergibt Foerderbescheid an Sued-Chemie AG
Das Bundesumweltministerium foerdert die Errichtung eines Pilotprojektes zur umweltgerechten Behandlung von nitrathaltigem Abwasser mit insgesamt 2,6 Millionen Euro. Einen entsprechenden Foerderbescheid hat Bundesumweltminister Juergen Trittin heute der bayerischen Sued-Chemie AG in Bruckmuehl bei Muenchen uebergeben.
Trittin: “Mit diesem Vorhaben wird demonstriert, welche Einsatzmoeglichkeiten neue Techniken in de
Viele Arten werden die kommenden zehn Jahre nicht überleben
Wissenschaftler des IUCN, der World Conservation Union, warnen davor, dass viele Meeressäuger, insbesondere Wale und Delfine die kommenden zehn Jahre nicht überleben werden. Beispiele für extrem gefährdete Spezies gebe es nach Ansicht der Forscher genügend. Die IUCN-Experten haben jetzt einen Bericht über die Schutzmaßnahmen für die gefährdeten Delfine, Tümmler und Wale vorgelegt.
Besonders gefährdet sind Kleinwale u
CORDIS, der Informationsdienst der Europäischen Kommission für Forschung und Entwicklung, hat einen speziellen Dienst für Forschung, politische Aktivitäten und Maßnahmen zur gezielten Unterstützung zu Umweltfragen eingerichtet.
Der neue Dienst, der ein Bestandteil des Portals des Sechsten Rahmenprogramms (RP6) ist, bietet zentralen Zugang zu sämtlichen damit zusammenhängenden Informationen und direkte Links zur Erleichterung der Einreichung von Vorschlägen und des Projektmanagements.