Ökologie Umwelt- Naturschutz

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Evolutionsökologie: Buntbarsche kooperieren – mit Kalkül

Bei bestimmten Buntbarschen helfen die kleineren Gruppenmitglieder den grösseren Brutpaaren bei der Aufzucht der Nachkommen. Um Konflikte zu vermeiden, wahren die Helfer zu den Brütern einen sicheren Grössenabstand: Sie wachsen langsam, wenn sie kleine Fischeltern unterstützen und schnell, wenn sie grossen Kollegen helfen. Doch warum helfen sie überhaupt? Ganz einfach: In der Familie sind die Helfer besser vor Fressfeinden geschützt. In Räuber-freien Zonen werden die Helfer dagegen zu Egoisten

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Verzicht auf chemische Bekämpfung – mit Schlupfwespen gegen Schädlinge in Obst und Gemüse

Insektizide im Essen will niemand. Deshalb werden vor allem in Gewächshäusern Schädlinge biologisch bekämpft: statt chemischer Keule werden ihre natürlichen Feinde benutzt, um Obst und Gemüse zu schützen. Mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) soll es nun dem Baumwollkapselwurm gesundheits- und umweltschonend an den Kragen gehen. Seine Raupe findet über 60 Pflanzen wie Tomate oder Mais schmackhaft und ist sehr unempfindlich gegen Insektizide. Deshalb müsste sie mit ei

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Bulmahn: "Deutschland und Großbritannien verstärken gemeinsame Forschung zum Klimaschutz"

Deutsch-Britische Klimakonferenz anlässlich des Besuchs der Queen in Berlin

Deutschland und Großbritannien werden ihre Zusammenarbeit in der Klimaforschung ausbauen. Bundesministerin Edelgard Bulmahn sagte auf der deutsch-britischen Klimakonferenz am Mittwoch in Berlin: “Deutschland und Großbritannien sind die europäischen Vorreiter im Klimaschutz. Wir sind gemeinsam der Auffassung, dass die Forschungsanstrengungen verstärkt werden müssen, um den Herausforderungen des Klimawandels wi

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Wärmere Zukunft für die Arktis

WWF fordert sofortige Beschränkung der CO2-Emissionen

Ein umfassender wissenschaftlicher Bericht kommt zu dem Schluss, dass sich die nördliche Eisdecke doppelt so schnell erwärmt wie der Rest der Welt und dass das zu ernsten Konsequenzen für den Planeten führt. Diese inkludieren einen erheblichen Anstieg der Meeresspiegel und eine Intensivierung der globalen Erwärmung durch Rückkopplungseffekte, obwohl es auch Vorteile gibt. Die vierjährige wissenschaftliche Erhebung wurde von ei

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China vor "großem Sprung nach vorn" bei der Nutzung erneuerbarer Energien

Renewables-Folgekonferenz 2005 in China

China will einen wachsenden Teil seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen decken. Bis zum Jahr 2020 will das Land nicht weniger als zwoelf Prozent seines Stroms aus Sonne, Wind und kleiner Wasserkraft beziehen. Vor allem den Ausbau der Windkraft will China in den naechsten Jahren erheblich vorantreiben. Deutsche Unternehmen werden mit ihrem Know-how durch langfristige Lizenzvertraege mit chinesischen Firmen an diesem Zukunftsmarkt maßgebl

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Bundesumweltminister Jürgen Trittin startet Initiative zur Förderung sauberer Brummis

KfW-Bankengruppe richtet Förderschwerpunkt ein

Auf Initiative von Bundesumweltminister Jürgen Trittin richtet die KfW-Bankengruppe ab sofort einen neuen Förderschwerpunkt für besonders saubere Nutzfahrzeuge ein. Innerhalb des bestehenden ERP-Umwelt- und Energiesparprogramms können Unternehmen, die solche Fahrzeuge beschaffen oder ihren bestehenden Fuhrpark nachrüsten, eine finanzielle Unterstützung erhalten. Sie kann mit Mitteln aus dem KfW-Unternehmerkreditprogramm kombiniert werde

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Schutz der europäischen Küsten

Auf Grund der wachsenden Zahl schwerer Schutzbauten sind ausgedehnte Teile der europäischen Küstenlinie von Erosion und Hochwasser gefährdet. Dies hat sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Auswirkungen.

Low Crested Structures (LCSs) besitzen die Tendenz, die biologische Vielfalt zu erhöhen und eine küstennahe Sedimentation hervorzurufen, die negative Auswirkungen auf den Lebensraum des Weichbodens hat. Dies kann zum Verlust und zur Fragmentierung von Lebensräumen sowie z

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"Living Planet Report 2004" – Planet in Schieflage

WWF stellt mit dem “Living Planet Report 2004” einen Bericht zur Lage der Welt vor

Der natürliche Reichtum der Wälder, Flüsse und Meere hat in den vergangenen 30 Jahren rapide abgenommen. Zu diesem Ergebnis kommt der WWF in seinem jetzt vorgestellten „Living Planet Report 2004“. Bei dem Index handelt es sich um eine umfassende Langzeituntersuchung über die Entwicklung der biologischen Vielfalt in den vergangenen 30 Jahren. Die Erhebung beruht auf der Basis der Bestandszahlen von 1.14

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Water safety plan der WHO – sicherere und effizientere Trinkwasserversorgung

Weltweiter Schutz der Quellen und Ressourcen für gesundes Trinkwasser in Zukunft noch wichtiger. Alle Menschen mit gesundheitlich einwandfreiem Wasser zur versorgen, ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine dauerhafte Herausforderung. Dies gilt gleichermaßen sowohl für zentrale Versorgungen als auch für Hausbrunnen, Kleinanlagen und die Notwasserversorgung im Katastrophenfall. Zu oft würden Trinkwasserverunreinigungen erst festgestellt, wenn Menschen bereits an ihnen erkrankt oder gar gest

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Wetterbericht für den Ozean

Ein Tankerunglück in der Ostsee wäre eine Katastrophe für die Ökosysteme im Wasser und an Land. Zu einer Katastrophe muss es möglicherweise gar nicht erst kommen – wenn sich frühzeitig vorhersagen ließe, wohin Strömung und Wind das ausgelaufene Öl treiben. In Zukunft soll es solche Vorhersagen geben. Das jedenfalls ist ein Ziel von MERSEA (Marine Environment and Security for the European Area), einem europäischen Projekt für globales Ozean-Monitoring. An dem mit 20 Millionen Euro dotierten Projek

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Strahlenexposition beim Rücktransport hochradioaktiver Abfälle aus Frankreich

Im Hinblick auf die noch in diesem Jahr geplante Rückführung einer weiteren Sendung hochradioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in Frankreich informiert die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit(GRS)mbH über die von den Transportbehältern ausgehende radioaktive Strahlung:

Aus den vorliegenden aktuellen Messwerten der Gesellschaft für Nuklear-Service mbH (GNS), Essen, geht hervor, dass die Dosisleistungen(Gamma- und Neutronenstrahlung)im Nahbereich der A

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Abwärme aus der Müllverbrennung wird in Hamburg zukünftig besser genutzt

In Hamburg soll ein innovatives Verfahren bei der Abfallverbrennung noch mehr Wärmeenergie nutzbar machen und zur Fernwärmeversorgung eines Stadtteils beitragen. Bundesumweltminister Jürgen Trittin stellt für die Erprobung rund 1 Millionen Euro aus dem “Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen” zur Verfügung. Die MVR Müllverwertung Rugenberger Damm GmbH & Co. KG, eine Beteiligungsgesellschaft der Vattenfall Europe Waste to Energy GmbH, kann damit ihren Ausstoß des klimaschädliche

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Forscherteam will Wasserqualität der Lahn verbessern

Das Tiefbauamt der Stadt Gießen, eine Arbeitsgruppe der FH Gießen-Friedberg unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ulf Theilen und das Ingenieurbüro für Abfluss, Kläranlagen, Steuerung (iaks) aus Sonthofen kooperieren bei einem Forschungsprojekt. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert die Arbeiten mit über 200.000 Euro. Bei dem in Deutschland einmaligen Forschungsvorhaben geht es darum, die Gießener Abwasserentsorgung zu optimieren.

In vielen Entwässerungsnetzen ist es nicht oder kau

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Umweltschutz als Wirtschaftsfaktor – Neue Studie zum integrierten Umweltschutz

Die Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH hat eine neue Studie zum integrierten Umweltschutz herausgegeben. Sie zeigt, wie integrierte Technologien künftig besser in die amtliche Statistik einbezogen und damit für Öffentlichkeit und Entscheidungsträger sichtbar gemacht werden können. Zu diesem Thema trafen sich in Düsseldorf im Auftrag des BMBF Experten aus Wissenschaft und Verwaltung und diskutierten Chancen und Probleme der Einbeziehung integrierter Technologien in

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Schlechte Zeiten für Frösche

Ein Drittel aller Amphibien massiv vom Aussterben bedroht

Die Welt der Frösche, Kröten und der Salamander steht massiv vor dem Aussterben: Zu diesem Schluss kommen 500 internationale Wissenschaftler in der jüngsten Ausgabe des Magazins Science. Es sei zwar bekannt gewesen, dass die Amphibien unter Druck stehen, dass ihre Bedrohung aber derart groß ist, war den Forschern bisher nicht klar, berichtet das Wissenschaftsmagazin. Die Experten gehen davon aus, dass mehr als 30 Prozent

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Viele Treffer für den Artenschutz. WWF: Washingtoner Artenschutzübereinkommen ist auf dem richtigen Weg

Der WWF zieht eine sehr positive Bilanz der Weltartenschutzkonferenz CITES, die heute in Bangkok endet. Große Erfolge konnten zum Beispiel bei Handelskontrollen für Elefanten, Wale und Weiße Haie erzielt werden. Auch das Geschäft mit weniger bekannten Arten wie dem Napoleonfisch und dem Tropenholz Ramin wird künftig stärker kontrolliert. Volker Homes, der für den WWF an der zweiwöchigen Konferenz teilnahm: “Die Staaten haben erkannt, dass Schutz und Nutzung von gefährdeten Tieren und Pflanzen Hand in

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