Öko-Institut untersuchte rechtlichen und politischen Hintergrund / Umfassende Analyse jetzt veröffentlicht
Nur noch zwölf Pflanzenarten und fünf Nutztierarten bilden die Grundlage unserer Ernährung. 99,6 Prozent der Kulturpflanzen bleiben hingegen ungenutzt und rund 2000 Nutztierrassen sind derzeit vom Aussterben bedroht. Das wissenschaftliche Verbundprojekt “Agrobiodiversität entwickeln!” untersuchte die Ursachen und Folgen, die der Verlust der Artenvielfalt im Bereich der Landwirt
Das Bundeskabinett hat heute den von Bundesumweltminister Juergen Trittin vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Kontrolle hochradioaktiver Strahlenquellen beschlossen. Trittin: “Mit dem Gesetz wird die Ueberwachung hochradioaktiver Strahlenquellen entscheidend verbessert. Damit leistet Deutschland einen wichtigen Beitrag fuer mehr Sicherheit.”
Schwerpunkt der vorgeschlagenen gesetzlichen Regelungen ist ein neues zentrales Register beim Bundesamt fuer Strahlenschutz (BfS). Dieses Register
Bundesumweltminister Juergen Trittin hat den Vorschlag von EU-Kommissar Guenter Verheugen fuer eine neue europaeische Abgasnorm “Euro-5” begruesst. Danach soll ab 2010 der Grenzwert fuer die Emission von Russpartikeln durch Dieselautos 5 Milligramm pro Kilometer betragen. “Die EU-Kommission gibt damit gruenes Licht fuer die steuerliche Foerderung von Fahrzeugen, die den neuen Grenzwert vorzeitig erfuellen”, sagte Trittin.
Der neue Grenzwert kann nach heutiger Erkenntnis nur durch den Einba
Um dem drohenden Verlust der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft aufzuzeigen, appelliert das deutsche Öko-Institut an die Politik. Nach Untersuchungen bilden nämlich nur noch zwölf Pflanzenarten und fünf Nutztierarten die Grundlage unserer Ernährung. 99,6 Prozent der Kulturpflanzen bleiben hingegen ungenutzt und rund 2.000 Nutztierrassen sind derzeit vom Aussterben bedroht. Das wissenschaftliche Verbundprojekt “Agrobiodiversität entwickeln” untersuchte die Ursachen und Folgen, die der Ver
Jülicher Forscher installieren Mikrowellen-Antenne auf Meteorologischem Turm Jülich, 11. Januar 2005 Jülicher Umweltwissenschaftler haben eine Radiometer-Antenne in 100 Metern Höhe auf dem Meteorologischen Turm des Forschungszentrums installiert. Hiermit wollen die Forscher in den nächsten Monaten auf einer Waldfläche von einem Hektar den Feuchtigkeitsgehalt im Boden kontinuierlich messen. Dabei interessiert sie zunächst, ob die vorhandene Vegetation, die den Boden abschirmt, Messungen aus der Luft
159 Initiativen in Polen, Tschechien, Ungarn und der Slowakei ins Leben gerufen – Neue Arbeitsplätze – DBU förderte mit 409.000 Euro
Im tschechischen Hostetin wird Apfelsaft aus lokalem Anbau verkauft. Im ungarischen Ipoly Tal gehen Tourismus und Umweltfreundlichkeit Hand in Hand, während in der polnischen Region Babia Gora Holzspielzeug hergestellt und in den Weissen Karpaten (Slowenien) Handwerkstraditionen neu belebt werden. Vier von 159 Initiativen, die eines gemeinsam haben: s
Vom 10. bis 11. Januar werden sich am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) rund 30 Wissenschaftler aus Dänemark, Deutschland, Polen und Schweden zum Auftakt eines neuen Forschungsprojektes treffen. Mit dem vom Bundesumweltministerium geförderten Projekt QuantAS-off (das steht für: Quantifizierung von Wassermassen-Transformationen in der Arkona See: Über die Auswirkungen von Offshore Windparks) wollen sie in den kommenden drei Jahren untersuchen, welche Folgen die Einrichtung von
Der Naturschutzbund NABU hat die Entwicklungsminister der 25 EU-Staaten vor ihrer Sondersitzung am kommenden Freitag in Luxemburg aufgefordert, ein langfristiges Engagement für die Flutopfer der südostasiatischen Länder auf zu bauen. “Die von der Flutkatastrophe betroffenen Länder brauchen eine dauerhafte Wiederaufbauhilfe von Regierungen und Bürgern der sogenannten ersten Welt”, erklärte Olaf Tschimpke Präsident des NABU. Es müsse verhindert werden, dass die große Ergriffenheit und
Es wurde eine neue Methode zur Wiederansiedlung und Fixierung von Posidonia-oceanica-Seegrasflächen in Küstengewässern des Mittelmeeres entwickelt.
Bisher fehlte dem komplexen Verfahren der Umsiedlung von Posidonia-oceanica-Flächen eine klare und prägnante Methodik. Daher wurden schrittweise Anleitungen entwickelt, um den Vorgang effizienter zu gestalten. Bei näherer Betrachtung dieser Richtlinien wird der heikle Vorgang einer erfolgreichen Umsiedlung deutlich.
Die Anle
Die europäischen Küstengewässer sind auf komplizierte Art und Weise mit einer Reihe von Schlüsselbranchen wie Fischerei und Tourismus verbunden. Darüber hinaus sind sie Teil eines breiteren Ökosystems, dessen Gleichgewicht für die langfristige ökologische Stabilität in Europa wesentlich ist. Es gibt jedoch nur wenige Informationen, die sich auf das Wechselspiel der wichtigsten Variablen in diesen Regionen und auf deren Auswirkungen auf den Biomassegehalt an der Küste beziehen.
Im R
Grüne Gentechnik erfüllt Erwartungen nicht
Zehn Jahre nach der Zulassung der ersten genetisch veränderten Lebensmittel sind all jene triumphal angekündigten Neuheiten der grünen Gentechnologie nicht eingetreten. Wie das Münchner Umweltinstitut berichtet, sind aus den verheißungsvollen News eher große Flops geworden.
Dass Gentechnik den Einsatz von Pestiziden vermindert, kann bereits jetzt als falsch bezeichnet werden. Nach Informationen des Biotech-Net müssen bereits sec
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und ihr Wirtschaftspartner T-Mobile haben sich auch für das nächste Jahr viel vorgenommen: Ziel ist es, in 2005 wieder möglichst viele Althandys zu sammeln und diese einer geordneten stofflichen Verwertung oder aber einer Weiterverwendung zuzuführen. Dadurch sollen Deponien und Müllöfen entlastet und gleichzeitig wertvolle Ressourcen gespart werden. “Neben diesen Vorteilen für die Kreislaufwirtschaft gibt es eine doppelte Dividende für die Natur”, erk
Fehlanzeige bei Ökosteuer und umweltgerechter Verkehrspolitik
Parteipolitisch motivierte Blockaden im Bundesrat haben im zurückliegenden Jahr notwendige Reformen im Umwelt- und Tierschutz verhindert. Das stellte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in seiner Jahresbilanz fest. So würden ökologisch fatale Subventionen wie die Eigenheimzulage fortbestehen, Schweine und andere Nutztiere weiter in nicht artgerechten Massenställen gehalten. Negativ auf Natur und Umwel
WWF unzufrieden mit EU Fangquoten für 2005
„Kraftlos und wenig Ziel führend“, so das Fazit des WWF zu den am 22. Dezember 2004 zu Ende gegangenen Beratungen der EU Fischereiminister. Die Runde habe sich nicht auf ausreichende Maßnahmen einigen können, um der Überfischung Einhalt zu gebieten. Für den WWF ist es ein fatales Signal, dass die Minister die Vorschläge der EU-Kommission abgelehnt haben, fangfreie Zonen in der Nordsee auszuweisen. Auch der Vorschlag, die Fangquoten für Tief
Emissionshandelsstelle schließt Zuteilungsverfahren ab – Jürgen Trittin: Deutschland ist gut vorbereitet
Der Handel mit Emissionszertifikaten kann in Deutschland pünktlich zu Beginn des neuen Jahres starten: Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) hat allen Teilnehmern ihre Emissionsberechtigungen zugeteilt. Bundesumweltminister Jürgen Trittin: “Die Bundesregierung hat alle Voraussetzungen für den Start des Emissionshandels geschaffen. Deutschland ist gut vorbereitet. Wir haben
In zwei Schutzgebieten in der Ostsee dürfen keine Offshore-Windparks errichtet werden. Die Anträge auf Genehmigung zweier Windparks in der “Pommerschen Bucht” und im angrenzenden Gebiet “Adlergrund” hat das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie in Hamburg abgelehnt. Deutschland hat beide Gebiete bereits als Teile des europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000 vorgeschlagen und nach Brüssel gemeldet.
Bundesumweltminister Jürgen Trittin: “Ich bin erfreut, dass sich