Ökologie Umwelt- Naturschutz

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SOS für einen Leguan

Das langsame Sterben eines endemischen Karibik-Bewohners

Rosig sieht die Zukunft des blauen Leguans (Cyclura lewisi) nicht aus. Das bis zu 140 Zentimeter lange Reptil ist massiv vom Aussterben bedroht. Nur noch 25 Tiere leben auf der Insel Grand Cayman in der Karibik. Nach einem Bericht auf BBC-online rufen Umweltschützer die Welt um Hilfe, um den Tieren, die immerhin auf eine drei Millionen Jahre lange Stammesgeschichte zurückblicken können, das Überleben zu sichern.

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Südpol-Eis wächst zum Teil

Experten warnen vor verfrühten Hoffnungen

Während Teile des antarktischen Eises im Westen immer rascher schmelzen, haben nun Wissenschaftler festgestellt, passiert im Osten der Südpolaren Landmasse das Gegenteil. Dort hat der Eispanzer von 1992 bis 2003 um 45 Mrd. Tonnen zugenommen. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 1,8 Zentimeter. Dass es keinen Grund zum Jubeln gibt, berichten die Forscher aber auch: denn vermehrte Verdunstungen über dem Meer haben zu stärkeren Sc

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Zu viel heiße Luft – was schützt unser Klima

Unimagazin zeigt Forschungsprojekte zum Klimaschutz an der Universität Hannover

Die fortschreitende Klimaveränderung und damit einhergehende Folgen für Menschen, Tiere und Pflanzen stellen ein globales Problem dar. Welche Strategien es zur Lösung dieses Problems gibt, zeigen 17 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen der Universität Hannover in der neuesten Ausgabe des Unimagazins “Zu viel heiße Luft – was schützt unser Klima”.

Die Forschungspr

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Artenvielfalt unter extremem Druck

UN-Ökosystem-Studie: Arme Natur schafft arme Menschen

Die Artenvielfalt des Planeten Erde schwindet immer schneller. Nach einem Bericht der UNO hat aber gerade der Verlust der Biodiversität auch schlimme Folgen für die Menschen, denn weniger Lebewesen schaffen auch menschliche Armut, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.

Die Menschen haben in den vergangenen 50 Jahren mehr Schaden an der biologischen Vielfalt angerichtet als je zuvor. Allein im vergangenen Jahrhun

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Weniger Explosionsgefahr bei der Aufbereitung verunreinigter Öle

Trittin: Neues Verfahren kommt Gesundheit zu Gute

In Voerde (Nordrhein–Westfalen) entsteht eine umweltfreundliche mobile Anlage zur Aufbereitung verunreinigter Öle, die von Bundesumweltminister Jürgen Trittin mit rund 60.000 Euro aus dem “Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen” gefördert wird. Trittin: “Mit dem neuen Verfahren der Altöl–Aufbereitung schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Weniger krebserregende Stoffe gelangen an die Umwelt, gleichzeitig v

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Delfinbeobachtung mit Mobilfunktechnologie

Big-Brother-Technik revolutionisiert die Forschungsarbeit

Wissenschafter planen die vor der Küste Kapstadts lebenden Delfine mit modernster Handytechnik zu überwachen. Mit Hilfe von Halsbändern, in denen eine Mobilfunk-SIM-Karte eingebaut ist, wollen die Forscher Aufschlüsse über die Wanderwege der Delfine bekommen und ihre Bewegungen laufend verfolgen.

Durch die Mobilfunktechnik bieten sich den Forschern ganz neue Wege der Überwachung. Sowohl an Land als auch im Wasser kön

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Papua Neuguinea fordert CO2-Kredit ein

Regenwaldschutz als Pluspunkt bei Klimadebatte

Der Schutz des Regenwaldes soll als Bonuspunkt in der Diskussion um die Verringerung der Treibhausgase noch ausgeweitet werden. Geht es nach dem Vorschlag des Inselstaates Papua Neuguinea sollten diese Länder sogar dafür bezahlt bekommen, ihren Regenwald zu erhalten. Die Insel im Pazifischen Ozean zählt neben Amazonien und dem Regenwald im Kongo zu den größten Dschungel-Regionen der Erde. Massive Holzeinschläge bedrohen aber auch diese

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Klärschlämme ohne Methangas als Beitrag gegen die globale Erwärmung

In Bottrop baut die BETREM Emscherbrennstoffe GmbH mit Geldern des Bundesumweltministeriums eine Anlage zur Aufbereitung von Beckenschlämmen, die den Ausstoss von Methangas verhindert. Bundesumweltminister Jürgen Trittin fördert das Projekt mit rund 225.000 Euro aus dem Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen. “Das umweltgerechte Entsorgen der Beckenschlämme bringt uns nicht nur im Klimaschutz weiter. Auch der Boden– und Grundwasserschutz profitieren davon”, sagte Trittin. Metha

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Neues Kapitel im Meeresumweltschutz

Stolpe: Schadstoffausstoß aus Schiffsmotoren erstmals weltweit begrenzt Heute tritt mit der neuen Anlage VI des Internationalen Übereinkommens über die Verhütung von Umweltverschmutzung durch Schiffe (MARPOL 73/78) ein weltweit gültiges Regelwerk in Kraft, das erstmals in der Geschichte der Seefahrt dem Schadstoffausstoß aus Schiffsmotoren Grenzen setzt. Festgelegt werden darin vor allem Grenzwerte zur Reduzierung von Stickstoff- und Schwefelemissionen durch den Schiffsverkehr. Schwe

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Die Reduzierung der ökologischen Auswirkungen von Steinbrüchen

Das an der Universität Leoben in Österreich entwickelte energeigesteuertes Sprengen soll die Effizienz und Rentabilität von Abbaumethoden steigern.

Unter Abbau versteht man die Gewinnung von Stein, der oftmals zur Nutzung als Baumaterial bestimmt ist, aus offenen Gruben. Im Laufe der letzten Jahre wurde viel geleistet, um die Folgen des Abbaus und anderer Bergbauaktivitäten für die Umwelt zu reduzieren. Im Rahmen des GROWTH-Programms der EU, das sich auf wettbewerbsfähige und nachha

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Entsorgung kommunaler Abfälle

Angesichts des oftmals sprunghaften Wachstums unserer Gemeinden entwickelt sich die Entsorgung kommunaler Festabfälle zu einer wichtigen Überlegung. Ein Unternehmen aus Israel hat jetzt eine neuartige umweltfreundliche Technologie patentieren lassen, die für die Entsorgung fester Abfallmaterialien in ländlichen Gebieten neue Lösungsansätze bieten kann.

Das EU-finanzierte ORMA-Projekt richtete sich auf die Anwendung der Prinzipien des Öko-Industrieparks (EIP – Eco Industrial Park) in

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Deichrückverlegung verbessert Lebensraum für Tiere und Pflanzen und vergrößert die Artenvielfalt

Wissenschaftlich-ökologisches Begleitprogramm zur Deichrückverlegung bei Worms ergibt nach vier Jahren positiven ökologischen Befund

Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes entlang dem Rhein werden zunehmend Deiche rückverlegt und dadurch neue Pufferzonen für Überflutungen geschaffen. Die Auswirkungen derartiger Maßnahmen auf die Lebensbedingungen von Tieren und Pflanzen in diesen neu entstandenen Überflutungsbereichen werden kontrovers diskutiert. Im März 2005 legten drei Arbeitsgr

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Deutschland führender Partner bei Frühwarnsystem

Die ersten Bojen eines Tsunami-Frühwarnsystems werden im Oktober 2005 vor Indonesien ausgesetzt

Das Bundeskabinett hat am heutigen Mittwoch grünes Licht gegeben für den Start des Tsunami-Frühwarnsystems im pazifischen Ozean. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn kündigte an, dass das Forschungsschiff “SONNE” schon im Oktober 2005 die ersten GPS-gestützten deutschen Mess-Bojen sowie Ozeanbodendrucksensoren vor Indonesien aussetzen werde. “Deutschland ist mit seinen wissenschaft

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Schadstoffausstoss wird international begrenzt "Multikomponentenprotokoll" tritt in Kraft

Als bedeutenden Schritt zur internationalen Reduzierung von Luftschadstoffen hat Bundesumweltminister Juergen Trittin das Inkrafttreten des sogenannten “Multikomponentenprotokolls” bezeichnet. Trittin: “Die Minderung von Feinstaeuben in der Luft ist die draengendste Aufgabe der Luftreinhaltung. Angesichts der aktuellen Diskussion ueber die Feinstaubbelastung bekommt das Protokoll eine besondere Bedeutung. Mit ihrem Konzept zur Foerderung sauberer Diesel-Pkw hat die Bundesregierung gerade das richt

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Forscher bestätigen: Ozeane kontrollieren das Klima

Zusammenhang zwischen der CO2-Konzentration und polaren Meeren

Ein internationales Forscherteam hat nun festgestellt, dass sich für die Temperaturschwankungen der vergangenen 400.000 Jahre ein direkter Zusammenhang zwischen der Konzentration des atmosphärischen Kohlendioxids und der Schichtung der polaren und subpolaren Ozeane nachweisen lässt. Die Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und des Geoforschungszentrums Potsdam berichten darüber in der

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Nordsee-Fische flüchten in den Norden

Auch Temperaturanstieg bedroht Rotbarsch und Wittling

Sollten die Fischbestände im Nordatlantik die Bedrohung durch die kommerzielle Fischerei überleben, so droht ihnen nach jüngsten Untersuchungen der Klimatod. Bei weiterhin ansteigenden Temperaturen könnten nämlich bis 2050 zahlreiche Fischarten aus der Nordsee verschwunden sein. Bereits jetzt sind zahlreiche Arten 400 Kilometer weiter nach Norden gewandert, um in kühleren Gewässern zu überleben, berichtet das Wissenschaftsmaga

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