Ökologie Umwelt- Naturschutz

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Neuer Fischaufstieg im Labor getestet

In Zusammenarbeit mit dem Betreiber eines Kraftwerks im Kraichgau wurde ein neuer Fischaufstieg im Wasserbaulabor der Hochschule Darmstadt getestet.

Fische müssen wandern – bevorzugt gegen die Strömung. Das hat drei Gründe: einmal werden sie durch Hochwasser abgetrieben und versuchen, dies durch ihr Bergauf-Schwimmen zu kompensieren. Einige Fischarten suchen die Quellgewässer zum Laichen auf. Und Raubfische, wie die Forelle, gehen dort auf die Jagd nach Fliegenlarven und Klein

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ICBM-Forschungstauchen am TERRAMARE

Forschungstaucher der Universität Oldenburg werden zukünftig zeitweise auch in Wilhelmshaven ausgebildet. Die Forschungstauchergruppe der Huntestadt-Universität gehört organisatorisch nun zur Meeresstation des ICBM*). Die im Gebäude des TERRAMARE in Wilhelmshaven als Mitgliedseinrichtung des Forschungsverbundes neben dem Forschungszentrum selbst untergebrachte Station wird damit Ausgangspunkt für praktische Einsätze in der einjährigen Ausbildung.

Aktivitäten wie Probennahme und A

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Veränderungen bei der Abwasserwirtschaft

Die Modifizierte Elektrodialyse wurde entwickelt, um bei in einer Wasserlösung verdünnten Ionen eine wirksamere Auflösung und höhere Dichte zu erzielen. Diese Methode wurde speziell für Industrieabwässer mit Metallionengehalt entwickelt.

In ganz Europa müssen die verschiedenen Industriezweige ihre Abwasserentsorgung stetig anhand von Vorgaben optimieren. Dazu gehören niedrigere Konzentrationsgrenzen für verschiedene Schadstoffe. Die Verfahren, die von Firmen zur Abwasserreinigung

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Hin zur Online-Überwachung von metallhaltigen Abwässern

Im Einklang mit den Umweltauflagen wurde eine neuartige Sensortechnik entworfen und entwickelt, die anschließend für die Online-Überwachung von metallhaltigen Abwässern bewertet wurde.

Herkömmliche Verfahren der Abfallbehandlung können ihre Wirksamkeit verlieren, da sie mit den sich (durch Auflagen) ständig verschärfenden Grenzwerten zur Konzentration von Schadstoffen in Industrieabwässern Schritt halten müssen. Deshalb wäre ein neuer, integrierter Ansatz sinnvoller als die Redukti

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Botanische Gärten weiten Engagement im Naturschutz aus

Die Leiter und Kustoden der sechs Botanischen Gärten in Bayern trafen sich am 3. Mai an der Uni Würzburg. Hier beschlossen sie Maßnahmen, mit denen sie verstärkt zur Erhaltung bedrohter Pflanzenarten im Freistaat beitragen wollen. Mit dabei waren Vertreter des Bayerischen Landesamtes für Umwelt und der Höheren Naturschutzbehörde bei der Regierung von Unterfranken.

Bayern beherbergt insgesamt 2.763 einheimische Gefäßpflanzenarten (Stand 2003). 43 Prozent davon seien in ihrem

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Hormonwirksame Substanzen gefährlicher als gedacht

Gesundheitliche Schäden durch geringe Mengen möglich

Endokrin wirksame Disruptoren – auf Drüsen und Hormone wirkende Stoffe – sind viel gefährlicher für Umwelt und Gesundheit als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis des EU-geförderten Forschungsprojekts Comprendo, mit Schwerpunkt auf androgene und anti-androgene Substanzen, also auf männliche Sexualhormone bzw. “vermännlichende” und “entmännlichende” Wirkstoffe sowie deren Rezeptoren. “Endokrine Disruptoren sind keine einheitl

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Census of Marine Life entdeckt neues Leben in der Tiefsee

Projekt will bis 2010 Leben in allen Ozeanen erfassen

Eine dreiwöchige Entdeckungsreise im Atlantik hat zur Identifizierung von winzigen Tieren geführt, die für die Wissenschaft neu sein dürften. Dazu gehört unter anderem mit den Quallen verwandtes Plankton mit zart durchscheinenden Körpern, Hunderte von mikroskopisch kleinen Krabben und verschiedene Fischarten. Die Reise ist Teil des derzeit laufenden Projekts Census of Marine Life (CoML), das das Leben in den Ozeanen auf der ganz

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Wenn Akkus der Saft ausgeht, wird Schrott zu Geld gemacht

Innovative Idee zur sicheren Wiederverwertung von Batterien schont Umwelt und Unternehmenskasse

Eine nahezu emissionsfreie Verwertung von Altbatterien ermöglicht die Accurec Recycling GmbH in neuartigen Hochvakuum-Öfen. In diesen Anlagen können Akkus auf bis zu 850 Grad erhitzt werden, um zum Beispiel Kunststoffe abzutrennen, ohne dass Abgase entweichen. Der luftleere Ofen stellt damit eine besonders umweltfreundliche Alternative zu bisherigen Trennverfahren für Batterien dar. “Un

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Testlauf für Tsunami-Warnsystem im Pazifik

Keine Welle, aber auch keine Warnung für Tonga

Das pazifische Tsunami-Warnsystem sei viel besser, hat es nach der schrecklichen Naturkatastrophe vom 26. Dezember 2004 im Indischen Ozean geheißen. Diese Woche hat es nun auch für das pazifische Tsunami-Warnsystem einen ersten echten “Testlauf” gegeben: In der Nacht vom 3. Mai hat es für den Tonga-Archipel und die benachbarten Inseln im Südpazifik nach einem 7,8 Erdbeben eine Tsunami-Warnung vom Pacific Tsunami Warning Center (PTWC)

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Gefahr für "Bioland", "Demeter" und Co.? Geplante EU-Öko-Verordnung droht hohe Qualitätsstandards zu verwässern

Die geplante EU-Öko-Verordnung schade der Biobranche und schwäche den Verbraucherschutz. Zu diesem Ergebnis kommen führende Repräsentanten des deutschen Ökosektors im Rahmen des Forschungsprojektes zur Evaluation des Europäischen Aktionsplans für ökologischen Landbau (ORGAP). Kern der Befürchtung ist, dass hochwertige Qualitätssiegel schon bald vom Markt verschwinden könnten. “Die Freiheit, Labels zu entwickeln, die über dem gesetzlichen Mindeststandard liegen, darf nicht eingeschränkt werden”, ford

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Umweltprobleme machen nicht vor nationalen Grenzen Halt

Zwei Jahre nach der Osterweiterung der Europäischen Union (EU) befinden sich die zehn Beitrittsländer wirtschaftlich auf der Überholspur. Damit sie bei ihrem rasanten Anpassungsprozess nicht ökologisch “vor die Wand fahren”, sollen die Belange der Umwelt nicht ausgebremst werden. Die nachhaltige Entwicklung in Mittel- und Osteuropa (MOE) zu fördern, ist deshalb ein wichtiges Anliegen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geworden. Als größte Umweltstiftung der Welt unterstützte sie bisher mi

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Kissenschlacht auf dem Ölteppich

Eine Innovation gefördert durch das BMWi-Programm “Netzwerkmanagement-Ost (NEMO)”

Mit zunehmendem Transportaufkommen steigt das Risiko für immer größere Ölhavarien, die zusammen mit der illegalen Altölentsorgung die Gewässer gefährlich verschmutzen. Vorhandene Lösungen zur Havariebekämpfung zeigen Schwächen bei komplizierten Wetter- und Wasserverhältnissen und bei geringen Wassertiefen. Deshalb ist ein wirksamer Schutz gerade der ökologisch sensiblen und touristisch wichtigen Küs

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Rote Liste verzeichnet 530 Neuzugänge WWF: Trend beim Artensterben hält an. Besonders dramatisch ist die Lage im Süßwasser.

16.119 ist die traurige Zahl des heutigen Tages: Sie ist die Summe aller Tier- und Pflanzenarten, die auf der neuesten Ausgabe der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten geführt werden. Diese wurde heute von der Weltnaturschutzunion IUCN im schweizerischen Gland veröffentlicht. Im Vergleich zu 2004 ist die Liste um 530 Arten angewachsen. Der WWF, dessen Artenschützer weltweit in 100 Ländern aktiv sind und auch bei den Datenerhebungen für die Rote Liste mitarbeiten, zeigt sich besonders besorg

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20. Jahrhundert war in Nordpakistan das feuchteste seit 1.000 Jahren

Seit Beginn der Industrialisierung hat sich die Niederschlagsmenge in den Bergen Nordpakistans erheblich erhöht. Das zeigt die weltweit erste Auswertung von Isotopen in Jahresringen aus mehr als 1.000 Jahre alten Wacholder-Bäumen. Das 20. Jahrhundert war im Norden Pakistans demnach das feuchteste des vergangenen Milleniums, berichten Wissenschaftler des Schweizer Forschungsinstituts WSL, des Geoforschungszentrums Potsdam, des Forschungszentrums Jülich und der Universität Bonn in der kommenden Au

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Forschen für einen nachhaltigen Umgang mit Böden in Trockengebieten

Schätzungsweise sind bereits 10 bis 20% ehemals produktiver Flächen in Trockengebieten erheblich von Desertifikation (Verwüstung, Landverödung) betroffen. Desertifikation verursacht Armut und Landflucht, und belastet dadurch Städte und Großstädte. Die Wiederherstellung verödeter Landstriche hängt entscheidend davon ab, dass in den Forschungsprojekten gemeinsam mit den betroffenen Menschen vor Ort Maßnahmen für die nachhaltige Nutzung des Wassers und der Böden in Trockengebieten entwickelt werden.

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Kompetenzverbund wird natürlichen Ton auf Eignung als Endlagerwirtsgestein für radioaktive Abfälle untersuchen

Bundeswirtschaftsministerium unterstützt neue Forschungsphase zur Migration von Radionukliden

Bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle wird das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) einen Forschungsverbund zur Untersuchung geeigneter Wirtsgesteine für weitere drei Jahre finanziell unterstützen. Wie bei einem Workshop des Verbundprojekts “Migration von Actiniden im System Ton, Huminstoff, Aquifer” Ende März an der Johannes Gutenberg-Universitä

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