Größter mariner Schutzpark der USA geplant
Bereits im kommenden Jahr soll die größte marine Schutzzone der USA bei den westlichen Ausläufern der Hawaii-Inseln eingerichtet werden, berichtet die Fachzeitschrift National Geographic. Allerdings befürchten Wissenschaftler, bedeutet das für seltene Landlebewesen nicht notwendigerweise langfristigen Schutz, denn die flachen Inselchen könnten sehr schnell in den steigenden Fluten verschwinden.
Zwei Drittel der nordwestlich
Forscher: Lebewesen wollen wärmeres Wasser nicht
Wie negativ sich die globale Erwärmung auch auf Meerestiere auswirkt, haben US-Forscher vor der kalifornischen Küste nun bemerkt: Während der vergangenen 40 Jahre hat die Biodiversität an den Muschelbänken dramatisch abgenommen. Das Wissenschaftsteam der University of California in Fullerton berichtet darüber in der jüngsten Ausgabe des Magazins Ecology.
Um durchschnittlich 60 Prozent hat die Zahl der in den Muschelbä
Erfolgreiche Bewässerung als Zukunftschance
Es klingt vielleicht seltsam, wenn man im Irak auf die katastrophale Umweltsituation hinweist, letztlich wird aber nur eine relativ intakte Ökologie ein langfristiges Überleben der Bevölkerung ermöglichen. Der so genannte Garten Eden, ein 15.000 Quadratkilometer großes Sumpfland zwischen den beiden Flüssen Euphrat und Tigris, dem ehemaligen Mesopotamien, wurde bereits 1990 zerstört. Nun berichten Wissenschaftler in der jüngsten Aus
Kieler Meeresforscher zum Sondergutachten 2006 des Wissenschaftlichen Beirates
“Der Beirat nimmt kein Blatt vor den Mund: Zum ersten Mal wird hier die zweifache Bedrohung durch den übermäßigen Kohlendioxidausstoß, nämlich der Treibhauseffekt und die Versauerung der Ozeane, aufeinander bezogen”, so Professor Ulf Riebesell zum am heutigen Tag (31. Mai) veröffentlichten Sondergutachten des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung/Globale Umweltveränderungen (WBGU).1)
Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat heute an die Parlamentarischen Staatssekretäre Michael Müller (Umwelt) und Thomas Rachel (Forschung) sein Sondergutachten zum Klima- und Meeresschutz übergeben. Unter dem Titel “Die Zukunft der Meere – zu warm, zu hoch, zu sauer” stellt der WBGU neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Folgen des Ausstoßes von Kohlendioxid und der Klimaänderung auf die Meere vor. Der WBGU zeigt darin, dass die globale Erwär
Die zunehmende Anfallmenge kann mit herkömmlichen Entsorgungsmethoden nicht mehr bewältigt werden. Daher müssen neue Verfahren für sichere und saubere Entsorgungstechnologien entwickelt werden.
Mit dem Ziel, Lederabfälle effizient und mit nützlichen Nebenprodukten an Stelle giftiger Abfälle zu verwerten, wurde ein Verbrennungsverfahren entwickelt, bei dem das Flüssigbettverfahren und ein neues System der Trockengasreinigung zum Einsatz kommen. Die Nutzung von Leder als Mater
Broschüre gibt Unternehmen und Forschung Tipps zur Vermarktung neuer Techniken
Das Umweltbundesamt (UBA) unterstützt Unternehmen und Forschungsinstitute, ihre neuen Umweltschutztechniken europaweit bekannt zu machen und besser zu vermarkten. Der 22-seitige, kostenlose Wegweiser “Beste verfügbare Techniken (BVT) – Machen Sie Ihre Umwelttechnik zum europäischen Maßstab” des UBA zeigt, was zu tun ist, damit neue Techniken Aufnahme in die so genannten europäischen BVT-Merkblätter f
Der Haussperling hat seinen Vorjahrestitel als häufigster Gartenvogel in Deutschland souverän verteidigt. Bei der diesjährigen “Stunde der Gartenvögel”, einer gemeinsamen Aktion von NABU und dem bayerischen NABU-Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV), siegte der Spatz mit rund 165.000 Sichtungen vor der Amsel (145.000) und der Kohlmeise 102.000), die ebenfalls ihre Positionen aus dem Jahr 2005 halten konnten. NABU und LBV hatten alle Vogelfreunde dazu aufgerufen, innerhalb des Zeitraums vom 5. b
Heute hat der Wissenschaftsrat den Bau eines weiteren Großgeräts durch die Helmholtz-Gemeinschaft grundsätzlich befürwortet. Dabei geht es um ein Forschungsschiff mit einer weltweit einmaligen technischen Ausstattung, den Eisbrecher “Aurora Borealis”. Zur Klärung noch offener technischer Fragen sollen sechs Millionen Euro sofort bereitgestellt werden, empfiehlt der Wissenschaftsrat.
Die treibende Kraft hinter dem Antrag, der dem Wissenschaftsrat zur Begutachtung vorgelegen hatte, war Pro
Öko-Institut aktualisiert Marktübersicht / Neu: Empfehlungen zu Waschmaschinen
Steht gerade der Kauf einer neuen Waschmaschine an? Dann fällt eine Auswahl aus Umweltsicht relativ leicht: Fast alle neuen Maschinen haben heute bereits niedrige Werte beim Energie- und Wasserverbrauch. Mit Waschmaschinen der Energieeffizienzklasse A, Waschwirkung A und Schleuderdrehzahl B sind Verbraucher daher schon – fast – auf der sicheren Seite. Welche Waschmaschinen EcoTopTen empfiehlt, erfahr
Dem Schweinswal in der Ostsee ist jeder dritte Sonntag im Mai gewidmet. Doch der Ehrentag, in 2006 der 21. Mai, ist kein Tag zum Feiern. Der Kleine Tümmler, wie der etwa 1,60 m lange schwarz-weiße Wal mit der stumpfen Schnauze auch heißt, hat in der Ostsee kaum eine Überlebenschance. In der Östlichen und Zentralen Ostsee leben nach Hochrechnungen noch höchstens 600 Schweinswale, in der Westlichen Ostsee etwa 800 bis 2000. Etwas besser geht es ihnen in Kattegat und Beltsee, so wie in der Nordsee. “D
Am 8. und 9. September 2006 veranstaltet die Deutsche Wildtier Stiftung in Berlin ihr drittes Rotwildsymposium. Im Fokus steht die Zukunft der amtlich festgesetzten Rotwildgebiete. Ziel des Symposiums ist es, gemeinsam notwendige Schritte im Bereich der Politik, Wissenschaft und Praxis zu erarbeiten und konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Abschließend im Programm findet eine Exkursion ins “Tal der Hirsche” nach Mecklenburg-Vorpommern zur Hirschbrunft statt.
Der Rothirsch lebt in Deutschland
Neues Überwachungssystem für Feinstaub-Emissionen auf dem “Ideenpark 2006”
Wenn wir sie einatmen, bringen manche von ihnen krebserregende Stoffe bis tief in unsere Lunge. Sie kommen aus Dieselmotoren, Holzöfen oder Laserdruckern und man kann sie nur schwer messen. Die Rede ist von feinsten Partikeln, die in unserer Atemluft schweben, so genannte gasgetragene Feinstpartikel. Clausthaler Forscher haben nun ein Anzeigesystem entwickelt, das Feinstpartikel sofort und schon in geringsten
Sigmar Gabriel: “Der Emissionshandel wirkt!”
Deutschland hat sein Klimaschutzziel von 21 Prozent nahezu erreicht: Ende 2005 lagen die Treibhausgasemissionen um rund 19 Prozent unter dem Emissionsniveau von 1990. Das ist das Ergebnis der Emissionsdaten, die heute von der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt veröffentlicht wurden. Demnach senkten die am Emissionshandel beteiligten Unternehmen im Jahr 2005 ihren Ausstoß an Treibhausgasen um rund 9 Millionen
Wichtigste Eckpunkte des Emissionshandelsregisters veröffentlicht
Unter der Leitung der UNO beginnt heute, Montag, eine neue Verhandlungsrunde zu weiteren Maßnahmen gegen den Klimawandel. Teilnehmer der Konferenz, die in Bonn stattfindet, sind die 189 Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) sowie die 163 Unterzeichner des Kyoto-Protokolls. Heute Montag, sollen die wichtigsten Eckpunkte der Emissionshandelsregister aller Mi
Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung beobachteten in der vergangenen Woche die höchste Luftverschmutzung seit Beginn der Messungen in Ny-Ålesund auf Spitzbergen. Die Messgeräte zeigten eine gegenüber normalen Bedingungen extrem erhöhte Aerosolbelastung. Durch eine besondere Großwetterlage Anfang Mai erreichten große Aerosolmengen aus Osteuropa die Atmosphäre über Spitzbergen.
Die sonst klare Luft über der deutsch-französischen AWIPEV-Forschungsbasis