Ökologie Umwelt- Naturschutz

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Makroplastik in der Ostsee reduzieren

Plastik stellt eine zunehmende Bedrohung für die Ökosysteme der Ostsee dar. Jährlich gelangen zwischen 4 und 12 Millionen Tonnen Plastik in die Meere, während der Plastikverbrauch weiterhin steigt. Länderübergreifende Maßnahmen sind gefragt, um dieses globale Umweltproblem anzugehen. Gemeinsam mit dänischen, schwedischen und polnischen Partnern haben die Universität Rostock und das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) ein Forschungsprojekt gestartet, das die Vermeidung von Meeresplastik an seiner Ursprungsquelle bewirken will. Das Interreg-Projekt “Circular Ocean-bound Plastic” (COP) wird über einen Zeitraum von drei…

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Rezyklierbare Event- und Messemöbel aus Papier

In der Messe- und Eventbranche fällt sehr viel Abfall an. Sinnvoll sind Möbel, die schnell auseinandergebaut und platzsparend gelagert werden – oder einfach entsorgt und rezykliert werden können. Papier ist hier der ideale Rohstoff: lokal verfügbar und nachwachsend. Darüber hinaus verfügt er über einen etablierten Recyclingprozess. Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) und ihre Projektpartner haben gemeinsam einen recyclinggerechten Baukasten für Messemöbel entwickelt. Das Projekt „PapierEvents“ wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. In Garnform gebracht, kann…

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E-Mobilität: Automatisierte Demontage von Bauteilen ist machbar

Zu diesem Ergebnis ist das Forschungsprojekt „DeMoBAT“ gekommen. Darin entwickelten Verbundpartner, darunter Forschende der Technischen Universität Clausthal, Roboteranlagen und Werkzeuge, um Komponenten aus E-Autos auszubauen. Die Zukunft der Automobilbranche liegt in der Elektromobilität. An deren Nachhaltigkeit haben die Verbundpartner Wissenschaft und Wirtschaft seit 2019 erfolgreich gearbeitet. Am Ende der Nutzungsphase enthalten E-Autos weiterhin verwendbare Bauteile sowie wertvolle Ressourcen, deren Wiedergewinnung sich in bisherigen Recyclingstrukturen schwierig darstellt. In Hochlohnländern kann diese Wiedergewinnung durch Automatisierung wirtschaftlich umgesetzt werden. Um die Machbarkeit der…

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Gene nutzen oder verlieren: Wie Seegräser das Meer erobern

Genanalysen, die die Fähigkeit der marinen Blütenpflanzen aufzeigen, unter unterschiedlichsten Umweltbedingungen zu existieren, liefern Hinweise für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung wichtiger Ökosysteme. Seegräser bilden die Grundlage für eines der artenreichsten und zugleich empfindlichsten marinen Küstenökosysteme der Welt. Sie entwickelten sich vor etwa 100 Millionen Jahren in drei unabhängigen Linien aus ihren im Süßwasser vorkommenden Vorfahren und sind die einzigen vollständig unter Wasser lebenden marinen Blütenpflanzen. Der Wechsel in eine so radikal andere Umgebung ist ein seltenes evolutionäres Ereignis…

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Passagierjet der Zukunft im Lärmcheck

Psychoakustische Simulationen… Statt röhrenförmiger Verkehrsflugzeuge könnten in Zukunft auch andere Bauformen zum Einsatz kommen: Jets mit «Blended Wing Body» würden effizienter fliegen und weniger Lärm verursachen – doch wie würden die Geräuschemissionen dieser neuartigen Flugzeuge auf Menschen wirken? Empa-Forscher haben dies im Akustiklabor untersucht. Fluglärm stellt für Anwohner von Flughäfen und in Flugschneisen oft ein Ärgernis dar – und schlimmstenfalls eine Gefahr für die Gesundheit: von Schlafstörungen bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In Europa waren 2017 laut einem Bericht der Europäischen…

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Planetare Gemeinschaftsgüter

Wie globale Kooperation den Schutz zentraler Funktionen des Erdsystems stärken kann. Kippelemente des Erdsystems sollten als globale Gemeinschaftsgüter betrachtet werden, argumentieren führende Fachleute der Rechts-, Sozial- und Erdsystemwissenschaften in einem neuen Papier in den „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS). Derzeit beziehen sich globale Gemeinschaftsgüter oder Global Commons vor allem auf die außerhalb nationaler Grenzen liegenden Teile des Planeten, wie die Hochsee oder die Antarktis. Es sei zeitgemäß, auch Systeme der Erde mit einzubeziehen, die Funktion und Zustand…

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Mikroplastik vermeiden

DFG Förderung für HTWD Verbundlabor. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) in den kommenden fünf Jahren für die Ausstattung eines Verbundlabors mit Mitteln in Höhe von 1 Mio. Euro. Mit den neuen Geräten soll die Forschung in den Bereichen Mikroplastik, Bodenkunde, Wasserwesen und Vegetationstechnik intensiviert werden. Das Projekt „Verbundlabor – Umweltverhalten von Polymeren in Boden-Gewässer-Vegetationskompartimenten“ erhält eine Förderung von 1 Mio. Euro durch die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) im Rahmen der Großgeräteaktion für Hochschulen…

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Forschung zu Igel-Schnittverletzungen

… durch Mähroboter entdeckt erhebliches, aber lösbares Tier- und Artenschutzproblem. Forschende des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) analysierten 370 in Deutschland dokumentierte Fälle von Schnittverletzungen an Igeln, die auf elektrische Gartenpflegegeräte zurückzuführen sind. Knapp die Hälfte der zwischen Juni 2022 und September 2023 aufgefundenen Igel überlebte die Verletzungen nicht. Die Daten weisen ein ernstes Tier- und Artenschutzproblem für diese besonders geschützten Tiere nach, denn die meisten Igel wurden erst Stunden bis Tage nach den Unfällen gefunden. In zwei weiteren…

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Ohne Moos nichts los: Moore im Klimawandel

Werden Moore wiedervernässt, leisten sie einen erheblichen Beitrag als Kohlenstoffspeicher. Sie anschließend auf eine klimaneutrale Bewirtschaftung umzustellen, ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll. Ein Weg führt über die Aussaat von Torfmoos. Ob das großflächig gelingt, entscheidet sich aktuell in den Laboren der Bioverfahrenstechnik am Fachbereich Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik der Hochschule Anhalt. Bioverfahrenstechnik: Biomasse in großem Maßstab Maria Glaubitz hält einen Glasbehälter mit flüssigem Inhalt in der Hand. Wenige Gramm einer Moospflanze ranken darin in Richtung Flaschenhals. “Davon sollen…

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Biologische Gefahren aus dem Meer überwachen und vorhersagen

Der Klimawandel wird wahrscheinlich die Verbreitung von Krankheitserregern im Meer beeinflussen: Bei höheren Wassertemperaturen könnten auch für den Menschen schädliche Bakterien massenhaft auftreten und stellen eine biologische Gefahr dar. Das neue, am Alfred-Wegener-Institut koordinierte und von der Deutschen Allianz Meeresforschung finanzierte Projekt PrimePrevention hat das Ziel, Werkzeuge zu entwickeln, damit sich die Gesellschaft auf solche Gefahren einstellen und ihre Auswirkungen vermeiden oder mindern kann. Mit steigenden Wassertemperaturen erhöht sich die Gefahr, dass verschiedenste für Mensch und Ökosysteme schädliche Mikroorganismen zunehmend…

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Eiskalte Trennung: Erfolgreiche Kreislaufwirtschaft bei Stahlverbindungen

Ein modernes Auto enthält 15 bis 18 Kilogramm Klebstoff, der wertvolle Stahlbauteile zusammenfügt. Hochfeste Stahlklebverbindungen materialerhaltend zu trennen, ist aufgrund der hohen Festig- und Zähigkeiten sowohl der Stahlwerkstoffe und auch der Klebstoffe eine große Herausforderung. Prof. Dr.-Ing. Tim Michael Wibbeke und Dr. Aurélie Bartley vom Lehrgebiet Fertigungstechnologie Mechatronik der Hochschule Hamm-Lippstadt sowie Prof. Dr.-Ing. Gerson Meschut und Nick Chudalla vom Laboratorium für Werkstoff- und Fügetechnik der Uni Paderborn haben eine „eiskalte“ Lösung entwickelt. Ein modernes Auto enthält 15 bis 18…

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Potenzial von Abfällen und Reststoffen

DBFZ veröffentlicht Datenbank zu Ressourcen in Deutschland und der EU. Biogene Abfälle und Reststoffe bergen ein wachsendes Potenzial für eine nachhaltige und biobasierte Wirtschaft. Entsprechend frei verfügbare und systematisch aufbereitete Daten waren bislang nicht vollumfänglich verfügbar. In der überarbeiteten DBFZ Ressourcendatenbank präsentieren Wissenschaftler:innen des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) umfangreiche Daten von Biomassepotenzialen für Deutschland und die EU. Die Datenbank bietet detaillierte Informationen über die Verfügbarkeiten verschiedener Biomassen, darunter Biogut aus privaten Haushalten, Getreidestroh sowie Reststoffe aus der Industrie. Die Webanwendung steht…

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Konflikt auf Hochtouren

Waldfledermäuse meiden schnell drehende Windenergieanlagen weiträumig. An Windenergieanlagen kommen nicht nur viele Fledermäuse zu Tode, die Anlagen verdrängen auch einige Arten weiträumig aus ihren Lebensräumen. Wenn die Turbinen bei relativ hohen Windgeschwindigkeiten in Betrieb sind, sinkt die Aktivität von Fledermausarten, die in strukturdichten Habitaten wie Wäldern jagen, im Umkreis von 80 bis 450 Meter um die Anlage um fast 80 Prozent. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchung unter Leitung von Forschenden des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) und…

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Rote Liste: Zustand der Süßwasserfische und Neunaugen deutlich verschlechtert

Der Zustand der Süßwasserfische und Neunaugen Deutschlands hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Das zeigt die neue Rote Liste, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Rote-Liste-Zentrum (RLZ) jetzt veröffentlicht haben. Gefährdungsursache Nummer eins sind menschliche Eingriffe, etwa der Ausbau und die Regulierung von Gewässern. Darüber hinaus wirken sich vermehrt auftretende Dürresommer und höhere Gewässertemperaturen auf Fische und Neunaugen aus. So sind heute mehr als die Hälfte der 90 bewerteten einheimischen Süßwasserfisch- und Neunaugen-Arten bestandsgefährdet oder ausgestorben….

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Bioplastik aus Reststoffen

Wissenschaftler der Uni Magdeburg forschen an optimierten Produktionsprozessen von Bioplastik, um alternativen Kunststoff konkurrenzfähiger zu machen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg forschen an optimierten Verfahren zur Herstellung von Bioplastik. Damit soll Bioplastik konkurrenzfähiger werden und als nachhaltige Alternative vermehrt konventionelle Kunststoffe als Verpackungsmaterial für die Lebensmittelindustrie oder die Kosmetikbranche ersetzen. Darüber hinaus können im medizinischen Bereich beispielsweise Verbindungen aus Bioplastik klassische Materialien wie Netze oder orthopädische Stifte in Operationen ersetzen, wodurch sich Folgeeingriffe reduzieren ließen, so Stefanie Duvigneau von…

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Neue Lebensräume für Hummeln, Schmetterlinge und Co

Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein von der Universität Freiburg leitet europäisches Projekt „RestPoll“ zur Förderung von Bestäubern. Bienen, Hummeln, Käfer und andere Bestäuber finden in Europa immer weniger Lebensräume. Das groß angelegte, von der EU mit gut sieben Millionen Euro geförderte Projekt „Restoring Pollinator habitats in Europe“ (RestPoll) will Lebensräume für Bestäuberinsekten dauerhaft wiederherstellen und vernetzen. Das Projekt wird geleitet von Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein, Professorin für Naturschutz und Landschaftsökologie an der Universität Freiburg. Ziel ist es, die Gesellschaft mit Instrumenten…

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