Ökologie Umwelt- Naturschutz

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Künstliche Intelligenz für besseren Ostseeschutz

Innovatives Monitoring-Konzept für die Eckernförder Bucht erhält Landesförderung. Künstliche Intelligenz wird künftig dabei helfen, die Überwachung des ökologischen Zustandes der Eckernförder Bucht zu verbessern. Die Verknüpfung und Auswertung großer Datenmengen ermöglicht genauere Prognosen und Warnungen, zum Beispiel vor einem drohenden Fischsterben. Ein digitales Abbild der Bucht könnte es zudem ermöglichen, hypothetische Szenarien und Maßnahmen zur Verbesserung des Umweltzustandes vorab zu testen. Für dieses innovative Projekt, das gemeinsam vom GEOMAR und der Uni Kiel entwickelt wird, hat Schleswig-Holsteins Digitalisierungsminister Dirk Schrödter…

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Neues Verfahren zur Bewertung von Klimawandel-Risiken für Ökosysteme

Die Bayreuther Pflanzenökologen Prof. Dr. Steven Higgins und Dr. Timo Conradi plädieren dafür, die kommenden klimatischen Veränderungen aus der Sicht von Pflanzen zu interpretieren, um die Risiken des Klimawandels für Ökosysteme besser abschätzen zu können. Wenn Informationen über die physiologischen Reaktionen von Pflanzenarten auf veränderte Temperaturen, Bodenwassergehalte und atmosphärische CO2-Konzentrationen berücksichtigt werden, sind die Konsequenzen des Klimawandels für Ökosysteme besser vorhersagbar. Dies berichten sie in einem aktuellen Beitrag in der Fachzeitschrift „Nature Ecology & Evolution“. Eine Vorhersage der Risiken für…

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Globale Erwärmung aktiviert inaktive Bakterien im Boden

Neue Erkenntnisse ermöglichen genauere Vorhersage des Kohlenstoffkreislaufs. Wärmere Böden beherbergen eine größere Vielfalt an aktiven Mikroben: Zu diesem Schluss kommen Forscher*innen des Zentrums für Mikrobiologie und Umweltsystemforschung (CeMESS) der Universität Wien in einer neuen Studie in Science Advances. Dies ist ein bedeutender Fortschritt im Verständnis, wie der mikrobielle Abbau im Boden den globalen Kohlenstoffkreislauf beeinflusst und mögliche Rückkopplungsmechanismen auf das Klima bedingt. Bislang gingen Wissenschafter*innen davon aus, dass höhere Bodentemperaturen das Wachstum von Mikroorganismen beschleunigen und dadurch die Freisetzung von…

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Warmes Atlantikwasser lässt größte schwimmende Gletscherzunge Grönlands schmelzen

Der Nioghalvfjerdsfjorden-Gletscher – auch bekannt als 79°Nord-Gletscher – fließt direkt in einen Fjord und bildet dort eine 80 km lange Zunge aus schwimmendem Eis. In der Vergangenheit wurde die Gletscherzunge zwar kaum kürzer, dafür aber dünner. Ein Studienteam des AWI kann nun erklären, warum. Mithilfe eines Computermodells konnten sie zeigen, dass warmes Wasser aus dem Atlantik in das Europäische Nordmeer und schließlich in die Kaverne unter der Gletscherzunge strömt und das Eis dort von unten schmilzt. Die neuen Erkenntnisse legen…

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Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft für leichte Elektrofahrzeuge

Für eine erfolgreiche Mobilitätswende ist es notwendig, Mobilität und Verkehr nachhaltiger und effizienter zu gestalten, wobei die Entwicklung und Anwendung von kleinen und leichten Elektrofahrzeugen bzw. Leichtkraftfahrzeugen, sogenannten Light Electric Vehicles (LEV), eine große Rolle spielt. Wie sich eine nachhaltige und ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft für diese Fahrzeuge umsetzen lässt, erforschen nun Wissenschaftler*innen der Bergischen Universität Wuppertal sowie der Hochschule Bochum. Mit zunehmender Relevanz der LEV gewinnt auch die Frage nach den Umweltauswirkungen dieser Fahrzeuge an Bedeutung. „Die Produktion der LEV, insbesondere…

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Der Ozean als Verbündeter im Klimaschutz

Wie beeinflusst marine Alkalinitätserhöhung das Leben im Meer? In einem heute beginnenden mehrwöchigen Experiment unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel untersuchen Wissenschaftler:innen, inwieweit der Eintrag von Gesteinsmehl dem Ozean helfen kann, Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufzunehmen und den Klimawandel zu mindern. Dafür verankern sie zwölf abgeschlossene Versuchstanks im Wasser am Anleger vor dem Kieler Aquarium. Mit Hilfe kontrollierter Versuche möchten sie besser abschätzen, welche Auswirkungen die Gesteinsmehl-Zugabe auf die Meeresumwelt hat. Die Versuchsreihe ist die erste von dreien,…

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Amazonas-Regenwald auf der Kippe

Waldverlust verstärkt den Klimawandel… Der Amazonas-Regenwald könnte sich einem Kipppunkt nähern, der zu einem großflächigen Zusammenbruch mit schwerwiegenden Auswirkungen auf das globale Klima führen könnte. Eine im Fachmagazin Nature veröffentlichte Studie eines internationalen Forscherteams unter Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt, dass bis zu 47 Prozent des Amazonaswaldes betroffen sein können und identifiziert zugleich kritische Grenzwerte für Klima- und Landnutzungsveränderungen, die nicht überschritten werden sollten, um die Widerstandsfähigkeit des Amazonas zu erhalten. “Bereits heute hat sich der südöstliche Amazonas…

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Verschmutzung der Meere

Kunstfasern und Reifenabrieb beeinflussen Korallen besonders stark. Studien zu Auswirkungen von Mikropartikeln unterschiedlicher Materialien auf riffbildende Korallen und deren Ernährungsverhalten. Korallen ernähren sich von Plankton, das sie aus dem Meerwasser filtern. Durch die zunehmende Verschmutzung der Meere nehmen sie dabei auch winzige Plastikpartikel auf. Dieses Mikroplastik wieder auszuscheiden, gelingt den Korallen nicht immer. Sie lagern es in ihr Kalkskelett ein, was einigen Arten nicht gut bekommt: Sie wachsen schlechter und langsamer, entwickeln Korallenbleiche und Nekrosen. Dr. Jessica Reichert forscht an…

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Schiffe sicher und umweltfreundlich recyceln

Forschende der Universität Paderborn arbeiten an einem europaweiten Pionierprojekt mit, das die Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltstandards im Schiffsrecycling verbessern will. Um dieses Ziel zu erreichen, verfolgen die Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft einen neuartigen Ansatz, bei dem Robotik- und KI-Systeme zum Einsatz kommen. Das im Januar gestartete Vorhaben wird von der Europäischen Union (EU) über eine Laufzeit von vier Jahren mit insgesamt knapp acht Millionen Euro gefördert, wovon rund 950.000 Euro in die Paderborner Forschung am Institut für Elektrotechnik und…

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Quallen als Nahrungsquellen im arktischen Winter

AWI-Forschungsteam zeigt, dass Quallen eine wichtige, bisher unbekannte Rolle in der Ernährung von Flohkrebsen während der Polarnacht einnehmen. Die Arktis verändert sich unter dem Klimawandel rasend schnell. Nicht nur die steigende Lufttemperatur setzt ihr zu, auch warmes Wasser aus dem Atlantik, das mehr und mehr einfließt, verändert zunehmend die Strukturen und Funktionen der Ökosysteme. Denn mit diesem gelangen immer häufiger Arten aus wärmeren Gebieten in die Arktis, wie zum Beispiel Quallen. Forschende des AWI konnten nun erstmals mithilfe von DNA-Metabarcoding…

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Abwasser mithilfe von Algen reinigen

TH Köln arbeitet an nachhaltiger Methode zur Aufbereitung von Deponiesickerwasser. Sie können Schadstoffe aus Abwässern aufnehmen, Kohlenstoffdioxid (CO2) binden und als Energieträger fungieren: Mikroalgen bieten großes Potenzial, um nachhaltige Lösungen für Umweltprobleme zu entwickeln. Das :metabolon Institute der TH Köln erforscht daher im Projekt „ERA3 – Phase II“, unter welchen Bedingungen Deponiesickerwasser mithilfe von Mikroalgen gereinigt werden kann. Hierfür wurde jetzt eine Pilotanlage in Betrieb genommen. „Allein in Nordrhein-Westfalen gibt es 428 Deponien, auf denen jährlich etwa sechs Millionen Kubikmeter…

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Mit Schleppkamera und Unterwasser-Roboter

Expedition MSM126 erkundet Tiefsee-Lebensräume rund um Madeira. Quallen sind nur schwer zu untersuchen, denn sie sind sehr fragil und es ist schwierig, sie mit Netzen intakt zu fangen. Deshalb ist der Beitrag des gelatinösen Planktons zum Nahrungsnetz im Ozean noch kaum erforscht. Dies gilt insbesondere für die Tiefsee, die generell noch viele weiße Flecken auf der Wissenslandkarte aufweist. Eine internationale Expedition mit Expert:innen aus verschiedenen Forschungsfeldern macht sich heute [09.02.2024] auf den Weg, unbekannte unterseeische Lebensräume mit ihrer Artenvielfalt rund…

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Freisetzung von Oligomeren aus Polyester-Textilien

Wenn Nanoplastik keiner ist … Textilien aus synthetischen Fasern geben beim Waschen Mikro- und Nanoplastik ab. Empa-Forschende konnten nun zeigen: Ein Teil des vermeintlichen Nanoplastiks besteht gar nicht aus Plastikpartikeln, sondern aus wasserunlöslichen Oligomeren. Welche Auswirkungen sie auf Mensch und Umwelt haben, ist noch kaum erforscht. Gebrauchsgegenstände aus Kunststoff und Kleider aus Kunstfasern setzen Mikroplastik frei: Partikel unter fünf Millimeter Grösse, die unbemerkt in die Umwelt gelangen können. Ein kleiner Teil dieser Partikel befindet sich gar im Nanometerbereich. Solcher Nanoplastik…

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Kick-off für neues Polarforschungsprojekt

Wie die Erwärmung der Arktis die Jahreszeiten in Spitzbergen verändert, steht im Fokus des neuen Forschungsprojektes YESSS – Year-round EcoSystem Study on Svalbard. Lebenszyklen, Nahrungssuche und Überwinterung ausgewählter Schlüsselarten beobachtet das aus rund 30 Personen bestehende Team ganzjährig rund um die AWIPEV-Station auf Spitzbergen und führt dazu Experimente durch. Das Bundesforschungsministerium finanziert das am Alfred-Wegener-Institut koordinierte Projekt bis Ende 2026 mit 2,7 Millionen Euro. Nirgendwo erwärmt sich die Erde so schnell wie in der Arktis. Die dort schmelzenden Gletscher und…

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Wie Luftverschmutzung der Bestäubung schadet

Bestäubung durch Insekten ist für viele Pflanzen lebensnotwendig. Vom Menschen verursachte Luftverschmutzung kann diesen sensiblen Prozess nachhaltig stören. Das zeigt ein Übersichtsartikel, der an der Uni Würzburg entstanden ist. Die Bestäubung, also die Übertragung der Pollenkörner von den männlichen auf die weiblichen Organe, ist für einen Großteil von Pflanzen ein essenzieller Bestandteil der Reproduktion. Bei vielen dieser Pflanzen erfolgt diese Übertragung durch Insekten, die auf der Suche nach Nahrung sind – man spricht hier von Insektenbestäubung. Die Ozon-Begasungskammern im Gewächshaus…

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Mikroplastik ist nicht gleich Mikroplastik

– physikalische Eigenschaften sind wichtig für die Interaktion mit Zellen. Neue Erkenntnisse eines Forscherteams des Sonderforschungsbereich 1357 – Mikroplastik der Universität Bayreuth enthüllen, dass scheinbar identische Mikroplastik-Modellpartikel verschiedener Hersteller sich in ihren Eigenschaften stark unterscheiden, und deshalb unterschiedlich mit Zellen interagieren. Diese Entdeckung wirft ein neues Licht auf die Forschung zu den potenziellen Risiken von Mikroplastik, da viele Studien auf solche Modellpartikel zurückgreifen. Mikroplastik ist überall in unserer Umwelt zu finden. Meer, Flüsse, Boden, Luft – wo auch immer Forschende…

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