Geowissenschaften

Geothermie und induzierte Seismizität

Im Forschungsprojekt MAGS haben führende deutsche Geowissenschaftler Konzepte entwickelt, um das Risiko von induzierter Seismizität im Umfeld von Geothermieanlagen zu vermeiden.

© BGR

Das neue BINE-Themeninfo „Induzierte Seismizität“ (II/2018) stellt die zentralen Ergebnisse vor. Dazu gehören die geologischen Voraussetzungen in den einzelnen Regionen, die verschiedenen Monitoringkonzepte, ein Überblick zur natürlichen und induzierten Seismizität in Deutschland und die Ansätze zur künftigen Risikominimierung.

Das Risiko von Mikrobeben vermeiden

Das BINE-Themeninfo führt knapp in den Begriff Seismizität ein und beleuchtet den unterschiedlichen Gebrauch in Wissenschaft und Alltagssprache.

Im Schwerpunkt geht es um Fragen, wie zum Beispiel: Wie lässt sich das Risiko im Vorfeld einer Bohrung ermitteln und vermeiden? Welchen Einfluss haben dabei die hydraulischen Parameter? Wie lässt sich die Druckerhöhung im Untergrund berechnen und beherrschen?

Ziel der Energieforschung ist, die seismische Gefährdung genau zu verstehen und die daraus resultierenden Risiken weiter zu minimieren.

Die wissenschaftlichen Kooperationspartner im Forschungsprojekt MAGS kamen von den Hochschulen in Karlsruhe, München (LMU), Bochum, Clausthal-Zellerfeld, Freiberg, Kiel und Berlin (FU). Die Autoren des BINE-Themeninfos sind Margarete Pilger, Dr. Thomas Plenefisch, Prof. Dr. Ulrich Wegler und Dr. Lars Ceranna, die alle während der Projektlaufzeit für die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gearbeitet haben.

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