Agrar- Forstwissenschaften

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Bienen gesundhalten

Forschende der HTWD unterstützen Imkerinnen und Imker in Sachsen. Die bei uns gehaltene westliche Honigbiene ist eines der drei wichtigsten Nutztiere in Deutschland. Ähnlich wie die anderen Nutztiere ist auch sie verschiedenen Krankheitserregern ausgesetzt. Während jedoch in anderen Nutztierbeständen Bestandstierärzte die Gesundheit der Tiere sichern, sind Imkerinnen und Imker bei der Bienengesundheit meist auf sich allein gestellt , auch wenn es Tierärzte mit Weiterbildung zum Fachtierarzt bzw. mit Zusatzbezeichnung Bienen gibt. Ein Forschungsprojekt an der HTWD soll nun Abhilfe schaffen….

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Indoor Vertical Farming

KI-gesteuerte Produktion von Beerenfrüchten durch neue Sensorsysteme. Die Obst- und Gemüse-Absatzgenossenschaft Nordbaden eG und die Obstgroßmarkt Mittelbaden eG haben Fraunhofer UMSICHT mit der Weiterentwicklung einer neuen Anbaumethode beauftragt. Im Fokus des nun gestarteten Projekts »inBerry« steht eine datengetriebene und ganzjährige Produktionsmethode im Indoor-Anbau, die durch die Integration von neuartigen Sensoren noch effizienter wird. In Zusammenarbeit mit dem Technologieanbieter vGreens Holding GmbH kann dadurch eine neue Produktionsmethode für den nachhaltigen vertikalen Anbau von Sonderkulturen wie Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren entstehen. Speziell…

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Wie es um den Zustand des deutschen Walds bestellt ist

UFZ-Waldmonitor online. Große Teile des deutschen Waldes zeigten infolge der extremen Dürreperiode der letzten Jahre nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) eine Zunahme von Schädigungen. Allerdings gibt es kaum verlässliche Daten dazu, wie sich der Zustand der Wälder konkret auf der Fläche verändert. In einer im Fachjournal Remote Sensing of Environment veröffentlichten Studie beschreibt ein vom UFZ koordiniertes Forschungsteam, wie sich Aussagen zum Waldzustand in Deutschland basierend auf Satellitendaten treffen lassen. Diese Informationen sind Grundlage für den neuen UFZ-Waldzustandsmonitor, der den…

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Energetische Holznutzung weiter gestiegen

Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschat (LWF) hat zusammen mit C.A.R.M.E.N. e. V. den neuen „Energieholzmarktbericht 2022“ für Bayern veröffentlicht. Der Bericht stellt das Aufkommen und den Verbrauch von Energieholz in Bayern für das Bezugsjahr 2022 gegenüber. Insbesondere der Ukrainekrieg hat sich deutlich auf den Energieholzmarkt ausgewirkt. Auf Grund der Sorge, dass Erdgas und Heizöl nicht für die Wärmeversorgung ausreichen würden, besannen sich viele auf den heimischen Energieträger Holz. In der Folge stiegen die Preise für Holzpellets in bis…

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Wälder in Hitzewellen

Neue Forschung zeigt, wie Bäume extreme Hitze bewältigen. Extreme Hitzewellen nehmen zu. Ab wann wird es für Waldbäume kritisch? Im extrem heissen Sommer 2023 untersuchte dies in der Schweiz, Südfrankreich und in Spanien ein von der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) und der ETH Lausanne (EPFL) geleitetes Forschungsteam. In einer von einem Kran getragenen Kabine erreichte Eugenie Mas die 30m hohen Baumkronen in Hölstein (BL). (c) Alice Gauthey Bei extremen Temperaturen überhitzen Wälder – und erreichen Temperaturen,…

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Waldbrandprävention

Neue Erkenntnisse zur Selbstentzündung von Waldböden. Waldbrände haben verheerende Auswirkungen auf die Umwelt, die Wirtschaft und die Gesundheit der Menschen. Im EU-Projekt TREEADS entwickelt die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) gemeinsam mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und weiteren EU-Partnern ein innovatives Brandmanagementsystem, um Waldbrände zu verhindern bzw. ihre Auswirkungen zu minimieren. Erstmals wurde dabei die Selbstentzündlichkeit von Waldböden nachgewiesen. Höhere Temperaturen, längere und intensivere Trockenperioden, veränderte Vegetationsmuster und erhöhte mikrobiologische Aktivität sind einige der Hauptfaktoren, die durch den Klimawandel beeinflusst…

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Weniger Lachgas und Ammoniak

Emissionen im Feldgemüsebau sollen gesenkt werden. Mit neuen Aufbereitungsmethoden wird die Kompostierung im Feldgemüsebau verbessert. Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen zu verringern. Das Forschungsprojekt der Hochschule Magdeburg-Stendal hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert. Im Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung sind umfassende Ziele und Maßnahmen zur Verringerung von Treibhausgasemissionen definiert, um das globale Klima zu schützen. Ein zentraler Bestandteil des Programms ist die Reduktion von Stickstoffüberschüssen und Lachgasemissionen, die einen erheblichen Teil der…

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Klimaschutzstrategien von Kommunen

Eine neue Studie der Universitäten Vechta und Augsburg sowie des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) untersucht die Bedeutung von Suffizienz, also die Reduktion übermäßigen Ressourcenverbrauchs durch klimaschonende Verhaltensweisen, in den Klimaschutzkonzepten von 40 deutschen Vorreiterkommunen. Diese so genannten Masterplan-Kommunen wurden bundesweit gefördert, um Vorreiter für den kommunalen Klimaschutz zu entwickeln. Die Studie zeigt, dass Suffizienz, bspw. der Umstieg von PKW auf den ÖPNV, die Reduktion der Pro-Kopf-Wohnfläche, oder die Reparatur von Geräten, statt einem Neukauf, in den kommunalen Klimaschutzstrategien eine zunehmend…

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Ökosystem Wald klimagerecht entwickeln

Wie wirkt sich der Klimawandel auf das Ökosystem Wald aus und wie kann der Wald klimagerecht entwickelt werden? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen werden in zwei Zukunftslaboren am Zentrum Klimaforschung Niedersachsen forschen: Im Zukunftslabor „FoResLab – Future Lab towards Forests Resilient to Climate Change“ unter der Leitung der Universität Göttingen wird ein inter- und transdisziplinäres Team der Frage nachgehen, wie wir Wälder resilient gegenüber Klimaveränderungen machen können. Zwei weitere Arbeitsgruppen der Universität sind am Zukunftslabor „DIVERSA“ beteiligt. Das Land…

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KI zeigt, wie Ackerpflanzen sich entwickeln werden

An der Universität Bonn entwickeltes Tool soll künftig unter anderem Ertragsprognosen ermöglichen. Forschende der Universität Bonn haben eine Software entwickelt, die das Wachstum von Ackerpflanzen simulieren kann. Dazu fütterten sie einen lernfähigen Algorithmus mit Tausenden von Fotos aus Feldexperimenten. Das Verfahren lernte dadurch, auf Basis eines einzigen Ausgangsbildes die zukünftige Entwicklung angebauter Pflanzen zu visualisieren. Anhand der bei diesem Prozess erzeugten Bilder lassen sich Parameter wie die Blattfläche oder auch der Ertrag treffsicher abschätzen. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift…

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Agri-Photovoltaik in 3D erlebbar

Im Juni 2024 präsentieren das ZALF, das Fraunhofer ISE, die Elysium Solar GmbH und die Professur Technisches Design der TU Dresden erstmals den im Projekt „SynAgri-PV“ entwickelten interaktiven Agri-PV-Demonstrator auf mehreren Veranstaltungen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes „SynAgri-PV: Synergetische Integration der Photovoltaik in die Landwirtschaft als Beitrag zu einer erfolgreichen Energiewende – Vernetzung und Begleitung des Markthochlaufs der Agri-PV in Deutschland“ wurde das digitale Agrarlandschaftslabor „digi.farming.lab“ um ein aktuelles Thema in der Landwirtschaft erweitert:…

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Digitalisierung für eine nachhaltigere Landwirtschaft der Zukunft

Erfolgreicher Abschluss des Verbundprojektes LANDNETZ. Das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderte Verbundprojekt LANDNETZ forschte in den vergangenen fünf Jahren intensiv an flächendeckenden Kommunikations- und Cloudnetzen für eine Landwirtschaft der Zukunft. Mit Hilfe digitaler Technologien sollen Prozesse im Pflanzenbau und in der Tierhaltung besser überwacht, gesteuert und weiter optimiert werden. Extreme Wetterereignisse wie Hitze, Kälteeinbrüche, Trockenheit oder Starkregen nehmen aufgrund des Klimawandels zu. Dies führt vermehrt zu erheblichen Ernteeinbußen und stellt damit Landwirte zunehmend vor Herausforderungen. Mit Hilfe…

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Zwischenfrüchte sind Klimaschützer

Forschende der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und der Leibniz Universität Hannover haben das erhebliche Klimaschutzpotenzial von Zwischenfrüchten in Agrarökosystemen quantifiziert. Mithilfe einer umfassenden Literaturstudie im Rahmen des langjährigen Forschungsprojekts “BonaRes CATCHY 3” konnten die Wissenschaftler die Netto-Klimawirkung von Zwischenfrüchten in Maisanbausystemen quantifizieren. Die Studie ergab, dass Zwischenfrüchte zu einem Netto-Klimavorteil von ca. 3 Tonnen CO₂-Äquivalenten pro Hektar & Jahr führen. Zum Vergleich: die durchschnittlichen Gesamtemissionen in Deutschland liegen bei ca. 10 Tonnen CO₂-Äquivalenten pro Kopf & Jahr. Die Hauptkomponenten dieser Wirkung…

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Wurzel als Schlüssel zu dürretoleranterem Mais

Mais kommt mit sehr unterschiedlichen Standortbedingungen zurecht. Eine internationale Studie unter Federführung der Universität Bonn zeigt nun, welche wichtige Bedeutung dabei sein Wurzelsystem spielt. Die Forschenden haben mehr als 9.000 Sorten analysiert. Dabei zeigte sich, dass sich die Wurzeln stark unterscheiden – je nachdem, wie trocken der Standort ist, für den die jeweilige Sorte gezüchtet wurde. Sie konnten zudem ein Gen identifizieren, dass bei dieser Anpassung eine Rolle spielt. Möglicherweise ist es ein Schlüssel für die Entwicklung von Sorten, die…

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Neue Software erleichtert Rundholzvermessung

Projekt „HoBeOpt“ optimiert Logistik von Wald bis Sägewerk. Die Optimierungspotenziale in der Holzbereitstellungskette – vom Wald bis zum Sägewerk – zu analysieren, war Aufgabe des Verbundvorhabens „HoBeOpt“. Der Fokus lag auf der Weiterentwicklung von Rundholzmessverfahren und Logistikprozessen im Rohholzhandel. An dem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Projekt waren das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, die Arbeitsgemeinschaft Rohholz e. V. (AGR) und das Kuratorium für…

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Bio-Landbau führt bei Pflanzen zu Erbgut-Anpassungen

Pflanzen passen sich mit der Zeit genetisch an die speziellen Verhältnisse der Bio-Landwirtschaft an. Das zeigt eine Langzeit-Studie an der Universität Bonn. Forscher bauten auf zwei benachbarten Feldern Gerstenpflanzen an; einmal unter konventionellen und einmal unter ökologischen Bedingungen. Im Laufe von mehr als 20 Jahren reicherten sich in der Bio-Gerste ganz spezifische Erbanlagen an – andere als in der Vergleichs-Kultur. Die Ergebnisse demonstrieren unter anderem, wie wichtig es ist, Sorten speziell für die Bio-Landwirtschaft zu züchten. Die Ergebnisse sind nun…

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