Agrar- Forstwissenschaften

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Schimmelpilze im Getreide als Folge des nassen Sommers

Die vielen Regenfälle der Sommermonate haben nicht nur Flüsse über die Ufer treten lassen, sondern auch Felder weiträumig unter Wasser gesetzt und das Getreide zu Boden gedrückt. Als Folge befürchten Wissenschaftler nun ein erhöhtes Auftreten von Fusarium-Pilzen, die bei feucht-warmen Bedingungen ideal gedeihen. Die Pilze mindern nicht nur den Ertrag, sondern können durch die Bildung von Mykotoxinen (Pilzgiften) zu erheblichen Qualitätsminderungen führen. Besonders Futtergetreide ste

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Rinderfütterung – Milchinhaltsstoffe decken Fütterungsfehler auf

Die leistungsgerechte Fütterung der Milchkühe – insbesondere zu Beginn der Laktation – bleibt immer noch problematisch. Dies ist in dem komplizierten Stoffwechselsystem begründet, das zum Beispiel bei zu geringer Energiezufuhr eine ganze Reihe von Vorgängen zur körpereigenen Energiegewinnung in Gang setzen muss. Die bei länger anhaltender Fehlernährung auftretenden Stoffwechselstörungen schlagen sich im Gesundheitszustand der Tiere aber auch in der Qualität und Zusammensetzung der Rohmilch ni

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FAL findet Zusammenhang zwischen Überflutungen und Landwirtschaft

Überflutungen durch Flüsse bedrohen seit Menschengedenken Leben und Besitz von Anrainern. Die einzelnen Faktoren, die am Entstehen von Überflutungen beteiligt sind, und deren komplexes Zusammenwirken sind in vielen Bereichen auch heute noch unbekannt. Ein wesentlicher Faktor für die Entstehung von Überflutungen ist die Menge an Wasser, die durch Oberflächenabfluss die Flüsse erreicht. Der Oberflächenabfluss ist umso größer, je weniger Wasser der Boden aufnimmt. An der Bundesforschungsanstalt für Lan

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Mehr Schweine, aber weniger Rinder in deutschen Ställen

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gab es im Mai 2002 nach vorläufigen Ergebnissen der repräsentativen Viehbestandserhebung 14,0 Mill. Rinder, 26,3 Mill. Schweine und 2,7 Mill. Schafe in den Ställen der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland. Der Rinderbestand hat sich im Vergleich zum Mai 2001 um 4,2 % (609 000 Rinder) und der Schafbestand um 2,5 % (69 000 Schafe) verkleinert. Die seit 1990 rückläufige Tendenz bei den Rinderbeständen setzt sich – mit Ausnahme von Mai 2001 – dami

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Sauenhaltung: Bekannte vertragen sich besser

In einer schweizerischen Studie wurde das Verhalten von Sauen beim Neugruppieren nach dem Absetzen beobachtet. Sauengruppen von sieben bis acht Sauen der Rasse Edelschwein wurden entweder in der “Arena”, einer großen Bucht (9,60 x 4,70 m) mit sechs installierten Sichtblenden oder in praxisüblichen “Buchten” untergebracht. Kämpfe, das heißt eine Sau beißt eine andere und die andere beißt zurück, wurden am häufigsten in den ersten vier Stunden nach dem Aufstallen beobachtet – im Mittel fand

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Konservierende Bodenbearbeitung: Geringere Bodenerosion und Phophatverluste

Die konservierende Bodenbearbeitung mit Mulch- und Direktsaat wirkt langfristig positiv auf bodenphysikalische, hydrologische und biologische Parameter. Das bestätigte ein Langzeit-Feldversuch der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft im sächsischen Lößhügelland. In dem Versuch wurden vier Bodenbearbeitungsverfahren getestet. Auf den Flächen mit konservierender Bodenbearbeitung waren die Wasserinfiltration erhöht und die Bodenerosion und damit auch die Phosphatverluste drastisch reduziert. Dur

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Mit salzhaltigem Wasser gegen ertragsarme Böden

Neue Technologie soll karge Ebene von Songnen in China landwirtschaftlich nutzbar machen

Chinesische Forscher haben eine neue Technologie entwickelt, um die Bodenstruktur bzw. die Permeablität von Salzland zu verbessern. Dadurch soll es möglich werden, eine der weltweit salzhältigsten Regionen, die 3,7 Mio. Hektar umfassende Ebene von Songnen im Nordosten Chinas, wirtschaftlich zu nutzen. Nach dreijähriger Forschungstätigkeit entdeckten Wissenschaftler der China Academy of Science, da

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Das Genom im Dienst der Weinrebe

Französische Forscher entwickeln DNA-Methode – Anwendung bei abgefülltem Wein fraglich Französische Forscher des Institut National de la Recherchehaben eine DNA-Methode entwickelt, die Qualitätswein von billigeren Verschnitten unterscheidet. Wissenschaftler entschlüsselten die DNA-Sequenz von nicht gefiltertem Wein. Ihr Ziel ist es, zukünftig verdünnten Wein von authentischem Champagner unterscheiden zu können. Diplom-Biologin Martina Straub vom deutschen Weinlabor Vinolab hält auf A

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35 Prozent der Heuschreckenarten sind gefährdet

BfN legt Gefährdungsanalyse für Heuschrecken vor Von den 84 in Deutschland vorkommenden Heuschreckenarten sind vier Arten mittlerweile ausgestorben bzw. verschollen. 29 weitere Arten (35%) sind in ihrem Bestand gefährdet, davon zwölf Arten vom Aussterben bedroht. Eine erhöhte Verantwortlichkeit Deutschlands für den weltweiten Erhalt wurde für drei Arten ermittelt, für weitere acht Arten besteht eine Verantwortlichkeit für den Erhalt isolierter Vorposten. Dies sind die wichtigsten Er

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Mehr Raps und weniger Roggen auf dem Ackerland

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, werden nach vorläufigen Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung im Jahr 2002 in Deutschland 11,80 Mill. Hektar (ha) Bodenfläche als Ackerland genutzt. Das sind 33 % der Fläche Deutschlands oder 1 400 m 2 Ackerfläche je Einwohner. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Ackerfläche geringfügig abgenommen (– 0,1 %). Vom gesamten Ackerland werden knapp sechs Zehntel mit Getreide (6,95 Mill. ha) bestellt. Auf 13 % der Ackerfluren wachsen Futterpfla

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Im Ökolandbau Realitäten beachten und Marktversagen vermeiden

Deutsches Bio-Siegel darf nicht Nachteil der deutschen Biobauern sein Der ökologische Landbau ist integraler Bestandteil der deutschen Landwirtschaft und eine realistische Möglichkeit, am Markt zu bestehen. Darauf verweist der Deutsche Bauernverband (DBV) aus Anlass einer “Zwischenbilanz” von Bundesverbraucherministerin Renate Künast zum Bundesprogramm Ökologischer Landbau. Die Mehrzahl der ökologisch wirtschaftenden Bauern sind Mitglied im Bauernverband, deren Anliegen in seinem Fach

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Startschuss für erste solare Großkraftwerke in Europa gefallen

Am Freitag hat der spanische Ministerrat die Einspeisevergütung (“Prima”) für Strom aus Solarthermischen Kraftwerken beschlossen. Danach wird für solarthermisch erzeugten Strom ein Bonus von 12,02 Cent zusätzlich zum Marktpreis für konventionellen Strom gezahlt. Insgesamt erhält der Betreiber eines solchen Solarkraftwerkes von jetzt an knapp 16 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Mit dieser Regelung wird Spanien weltweit zum Vorreiter für die Nutzung der Solarenergie aus groß

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Hier sieht’s ja aus wie im Schweinestall

Schweinestall steht oft als Synonym für Durcheinander und Verschmutzung. Zu Recht? In der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) beschäftigen sich Wissenschaftler mit den verschiedenen Haltungsformen für Schweine und bewerten sie vor dem Hintergrund von Verbraucherinteressen, Umwelt- und Tierschutz sowie Wirtschaftlichkeit. Die Verbraucherwünsche bezüglich der Ernährung haben sich in den vergangenen Jahrzehnten sehr gewandelt. Ging es nach dem Krieg zunächst darum, überhaupt gen

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Gemeinsame Entwicklung einer Prozess-Technologie zur Herstellung von Propylenoxid

BASF und Dow Chemical Company wollen gemeinsam eine Technologie zur Herstellung von Propylenoxid (PO) auf der Basis von Wasserstoffperoxid als wesentliches Rohmaterial entwickeln. Das gaben die Unternehmen heute (01.08.2002) bekannt. Beide Unternehmen halten bereits bedeutende Patente auf diesem Arbeitsgebiet und besitzen große Erfahrungen beim Betrieb von Pilotanlagen, die alle wichtigen Verfahrensstufen des Wasserstoffperoxid-PO-Prozesses abbilden. Die von Dow verwendete Wasserstoffperoxid-P

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Nonylphenol-Spuren in Lebensmitteln

Risikobewertung noch nicht abgeschlossen

Nonylphenol ist eine weit verbreitete Industriechemikalie, die im Lebensmittelbereich zu einem neuen Risikostoff werden könnte. Eine Studie des Forschungszentrums in Jülich ergab, dass Nonylphenole, das sind Abbauprodukte der u.a. in Haushalts- und Industriereinigern verwendeten Tenside (Nonylphenolethoxylate) in vielen Lebensmitteln vorhanden sind und mit der Nahrung aufgenommen werden. Da Nonylphenole auf das Hormonsystem wirken und zudem

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300 Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe verschwinden europaweit vom Markt

Bis Ende 2003 werden europaweit mehr als 300 Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe vom Markt verschwinden. Das wurde auf der 126. Sitzung des Europäischen Gremiums für die Prüfung von Pflanzenschutzmitteln (ECCO) deutlich, die am 30. und 31. Juli in der Biologischen Bundesanstalt (BBA) in Braunschweig stattfindet. Zum ersten Mal nehmen nicht nur Vertreter sämtlicher EU-Mitgliedstaaten teil, sondern auch die der elf Beitrittskandidaten.

Bereits seit 1996 treffen sich die Fachwissenschaftler der na

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